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Weyers Eigenständigkeit endet: Von nun an gemeinsame Sache mit dem Nachbarn


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WEYER / GOCHSHEIM – Die berühmten Spatzen piepten es bereits von den Dächern, nun ist es offiziell: Der SC Weyer zieht sich in Eigenständigkeit vom Fußball zurück, wird der Landschaft aber dennoch erhalten bleiben. Und auch Mario, der so anerkannt gute Sportheim-Wirt, kann sich wohl weiter auf Betrieb freuen. Und auf vielleicht erfolgreichere Jungs als zuletzt.

In der abgebrochenen Schweinfurter Fußball-A-Klasse 4 belegt der SC Weyer Rang elf. Drei Siege und vier Unentschieden in 17 Partie sind die recht magere Ausbeute. Der Punktequotient von 0,97 hätte dennoch zum Klassenerhalt gereicht. Auch deshalb, weil mit der SG Wülflingen/ FC Haßfurt 2 und der SG Birnfeld/ Oberlauringen zwei Mannschaften noch schwächer abschnitten.


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Doch in Weyer war die Personalnot zuletzt schon sehr groß. Erst recht, als Trainer David Brust sich nach Mönchstockheim verabschiedet hatte und Keeper Ben „Benno“ Stacey nach einem kurzen Gastspiel nach Forst. Siebter, Achter und Neunter wurde der SC die Jahre zuvor. Schleichend ging es immer weiter ein Stück nach unten. 2015/26 verbrachte Weyer bereits ein Jahr in der B-Klasse, in die man als 13. abgestiegen war. Von 2009 bis 2012 gehörte der Verein aus dem kleinen Dorf bei Gochsheim ebenfalls der untersten Liga an.


Doch nun ist´s vorbei mit dem Alleinsein. Da passt es doch zu gut, dass der Gemeinde-Hauptort auch Gochsheim gleich drei Mannschaften im Betrieb hat. Die erste stieg gerade in die Landesliga auf, die zweite spielt eine gute Rolle in der Kreisklasse – und die dritte hatte in der nun beendeten Saison einige Probleme, vermied als Vorletzter der Schweinfurter A-Klasse 3 nur vor der SG Prappach/ Oberhohenried landend den Abstieg so gerade, nachdem man 2019 noch in Wonfurt im entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Kreisklasse am SV Friesenhausen scheiterte.

Höchste Zeit vielleicht auch da für ein Zusammenkommen. Sowohl Jürgen Mayerl, in Weyer der Fachvorstand für die Öffentlichkeitsarbeit, als auch Gochsheims Fußball-Abteilungsleiter Achim Eisend bestätigten die gemeinsame Sache. Auch wenn es noch einiges zu klären gibt. Die Heimspiele sollen wohl in Weyer ausgetragen werden, auch wenn sich die Beteiligten da noch endgültig zusammen setzen wollen, wenn es Corona zulässt. Und wer weiß: Vielleicht wird aus Minus plus Minus ein Plus. Soll heißen: Vielleicht entpuppt sich aus zwei zuletzt mäßig erfolgreichen A-Klassen-Raupen ein richtig hübscher Schmetterling?

Übrigens: Die SG Birnfeld/Oberlauringen, eindeutiges Schlusslicht der Schweinfurter Fußball-A-Klasse 4, wird von dem Rückzug des SC Weyer dennoch nicht profitieren. Freiwillig geht die Truppe dennoch zurück in die B-Klasse, aus der die SG 2018 als Fünfter aufsteigen durfte. Es folgte Platz elf in der A-Klasse 6 mit gerade mal fünf Punkten und 19:80 Toren, was dennoch zum Klassenerhalt reichte. Fünf Zähler waren es auch seit 2018 als suboptimale Ausbeute, weshalb Birnfeld/Oberlauringen künftig lieber eine Etage tiefer gegen überwiegend zweite Mannschaften und den Nachbarn DJK Wettringen Selbstvertrauen sammeln will für einen vielleicht neuen Anlauf.


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