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Wie Dürrfeld/ Obereuerheim auch ohne Spielertrainer, aber mit dem Goalgetter in Abersfeld bestehen will – MIT VIELEN FOTOS!


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DÜRRFELD / ABERSFELD – Kommenden Sonntag in Abersfeld steigt das nächste Schlagerspiel der Schweinfurter Fußball-A-Klasse 4. Nach dem siegreichen FC Kleinsteinach (FuSWball.de war vor Ort und berichtete) fordert nun mit der SG Dürrfeld/ Obereuerheim das zweite Team mit weißer Weste die SG Abersfeld (mit Reichmannshausen und Löffelsterz) hinaus. Auswärts, aber auch mit dem Ziel zu siegen. Selbst wenn der Spielertrainer fehlt.

Olcay Epcelli weilt die nächsten Wochen im Urlaub. Direkt nach dem 8:0 gegen Maroldsweisach verabschiedete er sich. Weshalb Abteilungsleiter Manuel Grünewald die Fragen von FuSWball.de beantwortet nach den Saisonzielen der Dürrfelder / Obereuerheimer und zu Goalgetter Burhan Bayat, der aktuell auf einen Torrekord zusteuert.


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Manuel, Euer Stürmer mit seinen erst 20 Jahren, ausgebildet bei den Freien Turnern Schweinfurt, hat schon 15 Mal getroffen diese Saison. Vier Mal beim 8:1 ggeen die TG 48 Schweinfurt, fünf Mal beim 14:0 bei TürkGücü Schweinfurt, jetzt ein halbes Dutzend gegen Maro. Wo soll das mit ihm hinführen?
Manuel Grünewald: Er macht seine Sache momentan einfach richtig gut vorne drin. Allerdings wird er auch sehr gut von seinen Hintermännern bedient. Das darf man natürlich immer nicht vergessen! Außerdem haben wir auch noch ein paar andere Spieler, die jetzt schon nach vier Spieltagen drei bis fünf Tore auf ihrem Konto haben. (Anm.d.Red.: Martin Sowka /5, Lukas Keßler /4, Maximilian Herold /3)


Warum fehlte Bayat beim knappen 3:2-Auftaktsieg bei Pfaffendorf/ Gemeindfeld? Und wär´s mit ihm deutlicher geworden?
Manuel Grünewald: Zu diesem Spiel weilte er noch bei einem Heimaturlaub in der Türkei. Ob es mit ihm deutlicher geworden wäre, kann man natürlich nicht sagen. Allerdings hätte er uns sicher gut getan in diesem Spiel.

Glaubst Du, er wird bald höherklassig spielen?
Manuel Grünewald: Ich hätte nichts dagegen, wenn er mit der SG DJK Dürrfeld/Obereuerheim nächstes Jahr in der Kreisklasse spielt (lacht).

Tut´s Dir, der da draußen mit der Fahne an der Linie winkt, fast schon leid, wenn die Maroldsweisacher offensichtlich von Minute eins chancenlos sind und Mitte von Halbzeit eins auch noch den verletzten Torhüter verlieren?
Manuel Grünewald: Der Spielverlauf war für Maroldsweisach mit der schnellen Verletzung von Justin Langbein und dem Ausscheiden des Keepers sicher sehr bescheiden. Allerdings muss man ihnen auch zugute halten, dass sie sich nie aufgegeben haben und sicher noch das Beste aus der Situation rausgeholt haben. Hier nochmal gute Besserung vor allem an den Keeper Michael Wolfschmitt!

Ihr könntet nach dem blödsinnigen Abstieg 2017 und nach dem drei Mal nun knapp verpassten Aufstieg freilich auch sagen: Egal wie, scheiß drauf, Hauptsache wieder hoch in die Kreisklasse!?
Manuel Grünewald: Wir haben als Ziel ausgegeben, vorne mitzuspielen. Eine Saison ist immer verdammt lang und man weiß nie, was einem dazwischen kommt mit Verletzungen, Corona usw.. Wenn wir davon größtenteils verschont bleiben, bin ich davon überzeugt, dass wir bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen.

12 aus 4. 33:3, Platz eins. Läuft bisher?
Manuel Grünewald: Auf jeden Fall! Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir arbeiten, seit es wieder los gegangen ist, mit der Vorbereitung sehr gut im Training mit einer Beteiligung von 20 Mann im Schnitt, was sicher nicht selbstverständlich für eine A Klassen-Mannschaft ist. Auch unsere 2. Mannschaft steht momentan mit 9 aus 3 und 22:2 auf Platz 1 in der B Klasse!

Wird Euch Olcay fehlen als Dirigent des Teams? Gerade am Sonntag bei sicherlich heißen Abersfeldern nach deren 2:3 in Kleinsteinach?
Manuel Grünewald: Natürlich wäre es von Vorteil, wenn er dabei wäre. Allerdings haben wir letztes Jahr auch die maximale Punktzahl geholt, als er im Urlaub war. Das ist auch dieses Jahr unser Ziel!

Was wisst ihr vom Gegner? Wer war Samstag in Kleinsteinach, welche Erkenntnisse brachte der Besuch?
Manuel Grünewald: Wir waren am Samstag in Kleinsteinach vor Ort und haben uns das Spiel angeschaut. Natürlich schaut man bei beiden Mannschaften genauer hin, wie sie spielen, was sie besonders gut machen, wo man vielleicht ein paar Schwächen ausmacht, die wir natürlich für uns behalten und intern ansprechen werden.

Das Gemeinde-Derby danach – daheim nach Abersfeld – gegen Untereuerheim wuppt Ihr zuhause aber sicher auch ohne Epcelli, oder?
Manuel Grünewald: Wie bereits gesagt, ist es unser einzig richtiges Derby in dieser Klasse und die sind immer etwas Besonderes. Die Untereuerheimer werden sicher motiviert sein, ihren Gemeinde-Nachbarn ein Bein zu stellen. Allerdings werden wir gut vorbereitet sein, um auch dieses Spiel erfolgreich zu bestreiten.

Wer wird Meister? Und würdet Ihr auch Relegation hinnehmen? Also: Notfalls. Weil Aufstiegsspiele an sich ja geil sind….
Manuel Grünewald: Einen Meistertipp abzugeben ist schwer. Ich gehe stark davon aus, dass es einer von den drei Mannschaften wird, die jetzt auch schon oben stehen. Relegationsspiele hatten wir in den letzten Jahren sehr oft, von daher wäre ich auch nicht abgeneigt, die Relegationsspiele mal als neutraler Zuschauer mir anzuschauen (lacht).

Was uns auffiel beim Besuch letzten Sonntag gegen Maro: Leckeres Essen bei Euch an der Bude, eine geile Terrasse: Warum macht ihr daraus nicht einen immer offenen Biergarten? FuSWball.de wäre oft zu Gast….
Manuel Grünewald: Ja, bei uns ist bei den Heimspielen schon immer einiges geboten. Hier ein großes Lob an unsere Vorstandschaft! Warum daraus kein immer offener Biergarten wird, kann ich aber nicht beantworten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!
Manuel Grünewald: Danke ebenfalls – und auf ein spannendes, packendes Topspiel!

Die vielen Bilder entstanden beim 8:0 in Dürrfeld gegen Maroldsweisach. FuSWball.de fragte natürlich auch Abersfelds Spielertrainer Michael Wolker zu dem anstehenden Schlagerspiel, wie sein Team die Niederlage in Kleinsteinach verkraftete, wie man Dürrfelds Goalgetter stoppen will und ob es personell wieder besser ausschaut. Seine Antwort: „Wir versuchen das Ganze natürlich im Training nochmal kurz aufzuarbeiten, aber der Blick ist natürlich bereits auf Sonntag gerichtet. Die Personalsituation ist eigentlich noch schlechter, da mir nach jetzigem Stand fünf Mann aus der Startelf vom Kleinsteinach-Spiel fehlen und nur drei aus dem Urlaub zurückkehren. So einen Spieler wie Burhan Bayat stoppt man nur im Mannschaftsverbund. Wir werden trotzdem versuchen, alles reinzuhauen, obwohl wir aufgrund der Kadersituation krasser Außenseiter sind.“

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