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Adrian Dußler erfand ein Kartenspiel: „Partout“ – statt an der Fifa-Konsole zu zocken


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ABTSWIND – Es ist sicherlich nicht die üblichste Nebenbeschäftigung eines Fußballers: Während andere oft Fifa oder ähnliche Konsolenspiele zocken, entwickelte Abtswinds Mittelfeldspieler Adrian Dußler, einst auch im Diensten des FC Schweinfurt 05, im Laufe dieses Jahres sein erstes eigenes Kartenspiel. „Partout“, so heißt das Spiel, will er nun mit seinen Kollegen der „SpielMr UG“ auf dem Spielemarkt bekannt machen.

„Ich war schon von klein auf total spielebegeistert und bin damit aufgewachsen. Natürlich spiele ich auch gerne mal etwas an der Konsole, aber ich bin auch sehr froh, dass ich schon früh Kartenspiele wie Schafkopf etc. von meinen Opas gelernt bekommen habe und in unserer Familie viel gespielt wurde. Ich persönlich finde es einfach schöner, wenn man etwas in einer geselligen Runde spielt als alleine in der virtuellen Welt“, erklärt Adrian seine Begeisterung für Spiele.


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Nun hat er sogar sein eigenes Kartenspiel. Ungefähr ein halbes Jahr hat es gedauert von der ersten Idee bis zum fertigen Spiel. „Lediglich beim Design hatten wir Hilfe von einer Freundin und einem Illustrator, ansonsten haben wir alles in Eigenkreation gemacht. Deshalb hat es auch seine Zeit gedauert, aber es war ein sehr spannender Prozess: Die Idee entwickeln, viel Testspielen, überarbeiten und eine ganze Menge verschiedener Meinungen beim Design“, sagt Adrian und fügt hinzu: „Anfangs wollten wir das Spiel nur als Werbung für unseren Namen und für die Veranstaltungen nutzen, die wir planen. Nachdem wir jedoch beim Testspielen ein so gutes Feedback von den Leuten bekommen haben, haben wir uns entschieden, es einfach zu versuchen und auf den Markt zu bringen.“


Partout ist ein klassisches Stichspiel wie beispielsweise Schafkopf, Skat, Waddeln oder Wizard. Es wird mit drei, vier oder sechs Spielern gespielt, wobei immer zu zweit im Team gespielt wird (Ausnahme 3-Spielerversion). „Gerade dass man mit einem Partner spielt, hebt es von Klassikern wie Wizard ab, das haben wir jetzt immer wieder gemerkt. Den Leuten macht es unglaublich viel Spaß im Team zu spielen“, so der Autor.

Das Ziel des Spiels ist es, mit dem Partner zusammen möglichst viele Stiche zu sammeln und zusätzlich gut einschätzen zu können, wie viele Stiche das Team erreichen kann. Werden die angesagten Stiche nicht erreicht fallen Bonuspunkte weg, schafft man die Ansage oder übertrifft sie sogar, erhält das Team die Bonuspunkte. Dabei gilt es in Partout nicht nur zu beachten, wie viele Trümpfe man besitzt, sondern auch die sechs Spezialkarten im Blick zu behalten, denn diese bringen Schwung ins Spiel und machen es schwer berechenbar.

„Wir haben eine echt gute Mischung hinbekommen glaube ich: Partout ist ein Spiel, bei dem man sehr clever spielen kann, es aber trotzdem immer Überraschungsmomente geben wird, da die Spezialkarten das Spiel schnell mal verändern können“, beschreibt es Adrian.

Auch bei der ersten Abtswinder Bayernliga-Mannschaft auf Auswärtsfahrten oder im Vereinsheim sind Kartenspiele schon länger Tradition. „Hier werden dann oft bayrische Klassiker wie Schafkopf oder Waddeln gespielt. Das finde ich ziemlich cool, denn es macht einfach immer Spaß mit den Jungs eine Runde Karten zu zocken. Sobald wir dann mal wieder auf eine Auswärtsfahrt dürfen, muss ich meinen Teamkollegen wohl mal ein neues Spiel ans Herz legen“, sagt er und lacht dabei.

Einige Mitspieler wie beispielsweise Michael Dietl sind bereits in den Genuss gekommen. Dieser beschreibt es wie folgt: „Partout darf bei keinem Spieleabend in meiner WG mehr fehlen. Mit mehreren Leuten zusammen macht das Spiel so richtig Spaß. Zudem kann man auch im Team agieren und spricht dadurch viel miteinander. Partout ist auf jeden Fall eine Bereicherung für alle Kartenspiel-Fans. Probiert es am besten einfach selbst aus!“

Auf der Homepage von SpielMr gibt es für Interessenten noch mehr Infos wie z.B. die Anleitung, ein Erklärungsvideo und den hauseigenen Online-Shop, wo das Spiel erhältlich ist. „Ja sogar zu einem Erklärungsvideo habe ich mich hinreißen lassen, auch wenn ich im Normalfall nicht so gerne vor der Kamera stehe“, gibt Adrian zu. Es lohnt sich also auf alle Fälle mal auf der Seite vorbeizuschauen.

„Wir haben im ersten Monat bereits 300 Spiele verkauft – und das Feedback fällt bisher echt gut aus“, sagt Adrian Dußler. Und hier finden die Leute alles wichtige zum Spiel: www.spiel-mr.de/partout/

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