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Daniel Tomitza schüttelt den Kopf: „In welcher Welt leben wir denn eigentlich?“


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GRAFENRHEINFELD / ARNSTEIN – Daniel Tomitza macht sich schon immer Gedanken nicht nur um den Fußball. Der Trainer des FC Arnstein, der seit Oktober 2019 alle sechs Pflichtspiele mit zusammen 34:9 Toren gewonnen hat und ohne die überragenden Teams Schleerieth, Waigolshausen und FT Schweinfurt 2 (und ohne Pandemie) ein heißer Aufstieganwärter wäre, ist aktuell sehr besorgt.

Der 47-Jährige will sich an sich gar nicht mehr äußern, „wenn ich den ganzen Mist lese, was manche Leute für Kommentare abgeben, was Corona und Aufstieg und Abstieg betrifft. Da habe ich gar keine Lust mehr. Wir haben hier im Amateurbereich scheinbar lauter Virologen und Ärzte! Jeder maßt sich an, das Richtige zu wissen und zu allem was beitragen zu müssen.“


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Tomitza versteht jeden, der eine Meinung hat. „Aber wer bitte hat denn die wahrhaft richtige und 100prozentige Lösung für alles? Also, ich nicht, weil ich mich mit diesen Dingen nicht auskenne! Wie manch einer das alles runterspielt mit dem Virus, das finde ich schon erschreckend! Ich habe selber gesehen, wie schlecht es meiner Tochter letztes Jahr erging im März mit diesem Virus, zudem ist der Bruder meines Vaters vor Silvester an oder durch Covid 19 gestorben!“


Obwohl der Grafenrheinfelder dem Fußball sehr verbunden ist „und ich auch verstehe, dass jeder zurück möchte auf den Platz, so kann ich viele Aussagen und Kommentare nicht mehr nachvollziehen! Vor allem die Verharmlosung dieser Pandemie! Ich glaube, dass es für jede Altersgruppe schwierig ist, die momentane Zeit, die leider seit über einem Jahr schon herrscht, zu meistern. Ich für meinen Teil bin froh, dass meine Tochter wieder vollumfänglich gesund ist und wir alle in der Familie von einer weiteren Ansteckung verschont geblieben sind und auch bleiben.“

Tomitza ist auch froh, „dass wir alle unserer Arbeit nach wie vor noch nachgehen können, sowohl ich als auch meine Frau, denn es gibt Branchen, die das nicht können. Und für mich ist in erster Linie wichtig, dass jeder Mensch gesund ist und auch bleibt. Vor allem dass viele Leute ihren Arbeitsplatz behalten können!“

Doch Daniel Tomitza berühren aktuell noch mehr Themen. „Wir gehen auf die Straße, um gegen das Impfen zu demonstrieren oder gegen Entscheidungen der Politik. Sicher machen die in Berlin nicht alles richtig und man kann und sollte auch konstruktiv darüber reden und auch seine Meinung kundtun. Aber alles mit Maß und Ziel! Wir gehen auf die Straße und zeigen Bekundungen im Sport für Black Lives Matter oder gegen Diskriminierung von Menschen! Aber ich sehe keine Demonstranten oder Bekundungen für körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder! Da höre und lese ich nichts in Foren! Und ich möchte nicht einmal die Dunkelziffer wissen, was alles tagtäglich in Deutschland abgeht…“

Gerade der aktuelle Fall mit Christopher Metzelder macht Tomitza fassungslos. „Er besitzt auf dem Handy Dateien und Bilder, die an Ausmaß gar nicht zu verstehen sind als normaler Mensch! Und dann dieses lächerliche Urteil von 10 Monaten auf Bewährung?! In welcher Welt leben wir eigentlich? Da höre ich von den Menschen keinen Aufschrei… Aber wegen Impfen und Pandemie auf die Straße gehen! Ich finde es einfach nur lächerlich, wie wichtig sich manche Menschen nehmen, dabei gibt es wahrlich besorgniserregender Probleme!“

So sehr Daniel Tomitza dem Fußball auch verbunden ist, „und so sehr ich diesen Sport seit 42 Jahren liebe, aber so unwichtig in manchen Dingen erscheint er mir momentan! Was habe ich mich über verlorene Spiele aufgeregt oder wenn die Mannschaft schlecht trainiert hat? Mittlerweile merke ich, dass es schlimmere Augenblicke gibt im Leben! Wenn Menschen Angehörige verlieren durch dieses Virus oder auch Fremdenhass oder diesen momentanen Fall von Metzelder! Ich frage mich wirklich: In welcher Welt leben wir?“

Tomitza ist „froh auf Arbeit zu können, noch einen Job zu besitzen und dass meine Familie und Angehörige gesund sind. Ich wünsche jedem Gesundheit und vor allem bald auch wieder ein Stück weit mehr Normalität!“, sagt er. Und betont, das das alles eben seine Ansicht zur ganzen Situation und seine Meinung zu gewissen Dingen ist. Über so manche Kommentare, auich auf anpfiff.info, „kann ich nur den Kopf schütteln“…

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