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Stefan König

Stefan König und sein „Goal Getter“: Ein Fußball-Brettspiel als ideales Weihnachtsgeschenk


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WERNECK – Die Fußball-WM startet an diesem Freitag ohne Beteiligung Deutschlands in das Viertelfinale. Für ein Sportgeschäft wie Sport König in Werneck ist eine fehlende Euphorie natürlich nicht das, was man sich wünscht. Doch nun steht Weihnachten vor der Türe – und das Fußballbrettspiel „Goal Getter“ ist ein ideales Geschenk.

Das man eben auch deshalb bei Sport König bekommt, weil der Erfinder dieses Spiels Mitarbeiter dort ist. Im Familienbetrieb. Stefan König, 41, hat mit dem „Goal Getter“ bereits sein 18. Gesellschaftsspiel veröffentlicht. Und nun stellte er sich den Fragen von FuSWball.de und SW1.News.





Stefan, wie hat sich das ergeben, dass Du zum Erfinder von Spielen wurdest?
Stefan König: Brettspiele sind speziell in Deutschland immer noch sehr beliebt. Kurioserweise werden sie in Amerika deshalb auch „German Games“ genannt. Und ich treffe oft Menschen, die sagen, sie würden ja gerne häufiger spielen, aber sie finden nicht das eine für sie interessante Spiel. Das ist für mich einer der Gründe gewesen, Spiele zu entwickeln.


Stefan König

Wann startete bei Dir diese Leidenschaft?
Stefan König: Seit 13 Jahren entwickle ich nebenberuflich Spiele. Hauptberuflich bin ich im elterlichen Betrieb „Sport König Werneck“ sozusagen die Grafikabteilung. Ich habe zuvor BWL studiert und war unter anderem bei Jako und Antenne Bayern tätig. Aber mir hat schon immer das Kreieren eigener Ideen sehr viel Spaß gemacht. Und so kam eines zum anderen.

Bald erscheint auch wieder ein neuer Krimi von Stefan König

Inzwischen gibt es neben den Spielen auch die Krimibuchreihe „Roten Burg“, deren dritter Teil im Januar erscheint, und ein Kinderbilderbuch und -hörspiel ist auch in Vorbereitung.

Stimmt es, dass „Goal Getter“ bereits Dein 18. Spiel ist?
Stefan König: Es ist tatsächlich bereits mein 18. Gesellschaftsspiel. Es ist auch das eine oder andere dabei, das sogar recht erfolgreich war wie „Landwirt“ oder „Clever Mind“. Aber am besten hatte sich kurioserweise das Partyspiel „Kneipentour“ verkauft. Das schaffte es bei Amazon bis auf Platz zwölf beziehungsweise bei den Brettspielen auf Rang 54.

Und der „Goal Getter“ ist jetzt für Dich als Fußballer Dein persönliches Lieblingsspiel?
Stefan König: Für mich ist jedes Spiel eine kleine Geschichte für sich. Da ich größtenteils die Entwicklung, Grafik, Vermarktung, zwischenzeitlich sogar die Produktion selbst durchgeführt habe, ist jedes Spiel etwas Besonderes. Welches meiner Spiele zuletzt am meisten auf den Tisch kam, war „Spuk in Rothenburg“, weil es ein einfaches, witziges und spannendes Spiel für Zwischendurch ist.

Welche Ideen stecken hinter Deinen Spielen?
Stefan König: Sie sollen schnell verständlich sein. Es darf nicht länger als fünf bis zehn Minuten dauern, bis man begriffen hat, worum und wie es geht. Meine Spiele haben kurze Anleitungen und können dennoch viel Spaß machen.

Wie kam es zu der Idee für „Goal Getter“?
Stefan König: Wir sind eine große Fußballerfamilie. Ich selbst spiele aktuell immer noch für meinen Heimatverein SV Mühlhausen-Schraudenbach in der SG mit Gänheim in der Bezirksliga der Alten Herren. Mein Vater Heinrich König war schon immer Fußballer und Trainer. Er hatte oft irgendwelche Taktikblöcke, die bereits als Kind meine Fantasie beflügelten. Irgendwann sah ich bei uns im Sportgeschäft einen Fanartikel: Ein Gesellschaftsspiel mit einem Stadion als Würfelkulisse. Dass es eigentlich nur eine einfache „Kniffel“-Version war, habe ich erst später gesehen. Jedoch verschmolzen schon damals einige Ideen, sodass ich vor ein paar Jahren eine erste Version des Spiels, die „Torjäger“ hieß, veröffentlicht habe. Obwohl es sich damals nur um ein kleines Spiel handelte, war die positive Resonanz sehr groß. Nun hatten sich im Lauf der Jahre viele Verbesserungen, Ideen und Erweiterungen bei mir angesammelt, aus denen sich jetzt die neue Version „Goal Getter“ entwickelt hat.

Was macht den Reiz des Spiels aus?
Stefan König: Es handelt sich um ein taktisches Brettspiel für zwei Teilnehmer. Durch Würfeln und Richtungskarten bewegt man einen Halma-Kegel, der den Ball darstellt, über das Spielfeld und erzielt damit Tore. Zudem stehen 50 Spielerkarten zur Verfügung, die man taktisch aufstellen muss, um Zweikämpfe bestreiten. Es ist ein Brettspiel, das leicht verständlich ist. Ob nun der Vater oder Großvater mit seinen Kindern oder Enkeln spielt, ob sich die Kumpels zu einer Partie und auf ein Bier treffen – der „Goal Getter“ passt immer.

Und das Spiel „Goal Getter“ gibt´s nur bei Sport König in Werneck?
Stefan König: Das Spiel sowie meine anderen Produkte erhält man unter www.sk-games.de, bei Amazon, teilweise im Fachhandel oder – ja! – direkt vor Ort, bei Sport König in Werneck. Da wir aufgrund von Geschäftserweiterung einen Umbau haben werden, gibt es aktuell auch bei unserem Sportartikelsortiment einige Schnäppchen, so dass sich ein Weg zu uns sowieso lohnt.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!


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