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Neuer, junger Keeper für Großbardorf: „Hungrige Jungs? Perfekt für unsere Philosophie!“


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GROSSBARDORF – Die Großbardorfer Grabfeld Gallier präsentieren den sechsten externen Neuzugang für die Saison 2021/2022. Und schließen mit ihm die entstande Lücke auf der Position der Torhüter, nachdem der langjährige Leistungsträger und das waschechte Eigengewächs Julia Schneider sich ausgerechnet zum Lokalrivalen TSV Aubstadt verändert.

Vom Fußball-Landesligisten 1.FC Fuchsstadt wechselt der Obererthaler Leon Zwickl zu den Galliern nach Bardorf. Der am 26. März 1999 geborene folglich 22-Jährige passe „perfekt in unsere Philosophie, auf junge, talentierte und hungrige Jungs aus der Region zu setzen“, erklärt TSV-Sportvorstand Andreas Lampert.


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Zwickl, nicht verwandt mit Luis Zwickl, erster Mann des FC Schweinfurt 05, war nach seinem Wechsel 2019 nach Fuchsstadt dort sofort Stammkeeper in der Landesliga. Die Großbardorfer trauen ihm unter Torwart-Trainer Otto Dietz zu, dass er noch weitere große Schritte in seiner Entwicklung machen kann. „Jedenfalls haben wir mit ihm und Justin Reichert nun wieder ein zwar junges, aber starkes Torhüterduo, um die neue Saison hoffentlich bald in Angriff nehmen zu können“, so Lampert.


„Ich habe großen Ehrgeiz als Sportler, soweit wie möglich zu kommen. Großbardorf ist besonders auch für Keeper eine super Adresse und unter Otto Dietz möchte ich mich stetig weiterentwickeln und das Maximale rausholen“, erklärt Leon Zwickl seine Beweggründe und Ziele. Der 22-Jährige absolvierte in dieser so seltsamen Saison passen dzu seinem Alter 22 Partien für Fuchsstadt in der Landesliga. Für Obererthal in der Kreisklasse waren es in den beiden Spielzeiten zuvor jeweils 23 Partien.

„Leon ist sehr ehrgeizig und talentiert, was beste Voraussetzungen sind“, erklärt Torwarttrainer Otto Dietz. „Viele junge Talente, die den Weg zu uns gegangen sind, haben nochmal einen großen Schritt gemacht und sich zu starken Keepern entwickelt. Ich traue auch Leon zu, dass er diesen Weg nehmen kann und freue mich auf die Arbeit mit diesen zwei talentierten und willigen Keepern“.

Letzte Lücke in der Ausbildungspyramide

Und noch etwas vermelden die Großbardorfer: Und zwar die geschlossene letzte Lücke in der Jahrgangspyramide der Grabfeld Gallier. Der Jahrgang U18 war für die Unterfranken in den letzten Jahren nie möglich seriös zu stellen. „Die fantastische Entwicklung der letzten Jahre und die weitere Fokussierung auf die Ausbildung talentierter Nachwuchsspieler hat aber dazu geführt, dass wir nun diese Lücke zur neuen Saison schließen werden“, sagt Andreas Lampert.

Mit dem Jahrgang 2003 und dem nun in die A-Jugend aufrückenden starken Jahrgang 2004 hat der TSV erstmals einen Kader von knapp 30 Spielern für die A-Jugend zur Verfügung. „Auch in den darauffolgenden Jahrgängen 2005 und jünger sind wir jeweils top besetzt mit super Jungs, so dass wir überzeugt sind, auch in den Folgejahren eine U18 als zweite A-Jugend ins Rennen zu schicken“, so Lampert weiter.

Natürlich sei es das Ziel, die U19 und auch die U18 oder eben U19 II, kurz- bis mittelfristig möglichst hoch zu platzieren. Wie der Weg aussehen wird, müsse man nun ab Sommer erst mal sehen, auch was mit der aktuell noch laufenden Saison passiert. In der aktuellen Saison spielt die U19 in der Landesliga, was auch mittelfristig als Minimum das Ziel sein soll, so dass man als Unterbau für die U18 die U19-Bezirksoberliga in den kommenden Jahren anstreben kann.

„Wir sind zwar offiziell noch kein zertifiziertes DFB-Nachwuchsleistungszentrum, aber wir arbeiten nach diesem Standard und mit dieser Qualität nun bereits seit vielen Jahren. Wir sind seit Jahren sportlich mit diesen NLZ’s auf Augenhöhe und sind deshalb stolz, uns als Gallier-Leistungszentrum bezeichnen zu können, an dem die besten Talente der Region eine umfangreiche und sportlich sehr gute Ausbildung erfahren können“, weiß der Vorstand Sport.

„Wir haben es in den letzten Jahren geschafft, die Nachwuchsarbeit und auch die Qualität und Quantität der Spielerkader nochmals auf ein neues Niveau zu heben. In den beiden nächsten A-Jugend Jahrgängen 2003 und 2004 spielen super Jungs und Talente, die auch bereits seit vielen Jahren das Gallier-Trikot tragen und den Weg gemeinsam durch viele Jugendteams gegangen sind“, erklärt Andreas Lampert die aktuelle Situation.

„Die Jungs wollen auch weiter alle hier ihren Weg gehen und zusammenbleiben, weshalb es für uns auch ein stückweit Verpflichtung ist, diese Möglichkeit zu bieten. Einige jetzt weg zu schicken und sie wissen dann vielleicht gar nicht wohin, um qualitativ auf einem hohen Niveau zu bleiben, wäre definitiv nicht richtig. Viele von Ihnen können es auch bei uns im Herrenbereich schaffen“, hofft Lampert. „Und wir sind auch der Meinung, dass die gesamte Fußballregion Rhön, aus der all diese Spieler seit Jahren nach Bardorf fahren, diesen Schritt von uns verlangen kann und am Ende davon langfristig auch profitiert.“

Denn dann gebe es eben auch jedes Jahr noch mehr sehr gut ausgebildete Spieler aus dem A-Jugend-Jahrgang, die es vielleicht beim TSV Großbardorf nicht schaffen oder eben den zugehörigen Aufwand nicht mehr betreiben wollen oder können. „Und diese sind dann sicher für andere oder auch ihre Heimatvereine wieder interessante und vor allem gut ausgebildete und motivierte Spieler“, erklärt Andreas Lampert abschließend.


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