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Veränderungen bei den Galliern: Junge Neue – aber der Stammkeeper geht


Glöckle Tag der Ausbildung

SCHWEINFURT / GROSSBARDORF – Umbruch 2,0: Der Kader des TSV Großbardorf wird in den nächsten Wochen, wenn vielleicht mal wieder Fußball gespielt werden kann, ein ziemlich neues Gesicht bekommen. Eines, das man auf den ersten Blick wohl nicht mehr erkennt. Nun vermelden die Gallier zwei weitere Zugänge, aber auch zwei Abgänge. Die Neuen kommen mal wieder…

… aus dem Nachwuchs des 1. FC Schweinfurt 05, wo immer deutlicher wird, auch durch den Rücktritt des U19-Trainers, dass die Schnüdel nur noch für andere Vereine junge Spieler ausbilden. Coach Edgar Tischner warf nach nur einer (gar nicht richtig gespielten) Saison hin, weil Talente bei den 05ern halt nie eine echte Chance bekommen. Zuletzt wanderten sie überwiegend nach Aubstadt ab (um dort plötzlich doch Regionalliga-tauglich zu sein), jüngst endet die Fahrt aber schon in Großbardorf.


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Die Grabfeld Gallier von dort präsentieren nun die externen Neuzugänge Nummer vier und fünf für die Saison 2021/2022. Der Verjüngungsprozeß und angekündigte Umbruch nach der Coronazeit bei den Großbardorfern geht weiter. Die beiden Neuen kommen von der U19 des 1. FC Schweinfurt 05 nach Bardorf. Gleichzeitig werden zwei weitere Spieler aus dem aktuellen Kader nach der Coronapause nicht mehr im Gallier Dress auflaufen.


„Laurin Schmid und Tim Stecklein sind beides hochveranlagte Jungs aus der Region, auf die wir auch zukünftig bauen werden. Laurin hat sich toll entwickelt und ist dabei ja sogar ein Rückkehrer, da er bereits von 2012 bis 2016 in unserer Jugend gespielt hat“, erklärt TSV-Sportvorstand Andreas Lampert. „Und auch Tim beobachten wir bereits längere Zeit und sind von seinen Qualitäten überzeugt. Beide können ganz sicher ganz schnell in der Bayernliga bei uns eine gute Rolle spielen“.

„Ich war seit der U14 nun fünf Jahre in Schweinfurt und möchte jetzt versuchen, im Herrenbereich in der Bayernliga Fuß zu fassen. Ich bin schon immer ehrgeizig gewesen und möchte so hoch wie möglich Fußball spielen. Und in Bardorf kann ich das super mit meinen zwei Jahren Schule vereinbaren, um parallel mein Fachabitur zu machen“, erklärt der Wildfleckener Tim Stecklein – geboren am 5. September 2002 – seine Beweggründe und Ziele.

In Großenbrach bei Bad Kissingen wohnt Laurin Schmid -geboren am 11. April 2002 – und erklärt: „In Bardorf spielen viele Jungs, mit denen ich bereits mal im Grabfeld oder zuletzt auch in Schweinfurt zusammengespielt habe. Ich weiß deshalb, dass wir eine schlagkräftige Truppe in einem super Umfeld haben, wo ich mich durchsetzen und dazuhelfen will, dass wir so erfolgreich wie möglich sind!“

Lob gibt´s vom künftigen Verein: „Tim ist ein technisch starker, schneller und trickreicher Spieler, an dem wir sicher viel Freude haben werden“, erklärt Chefcoach Andreas Brendler. „Und Laurin ist körperlich für sein Alter bereits enorm weit. Er bringt Wucht und Tempo mit und kann offensiv sicher viele Positionen spielen. Wir sind sehr froh, beide von einem Wechsel zu uns überzeugt zu haben, denn für ihre Entwicklung ist das sicher genau der richtige Schritt und das perfekte Umfeld“.

Für Tim Stecklein sind 2017/18 in der zweiten Jugendmannschaft der Schnüdel in 17 Partien acht Tore notiert. 2018/19 waren es in 24 Spielen sechs Tore für da schon die erste Nachwuchs-Truppe seiner Altersklasse. Drei Tore in 15 Matches verzeichnet die Statistik in der abgebrochenen Runde 2019/2020 für Laurin Schmid im Dress der Grün-Weißen.

Nach Corona werden aber auch zwei Spieler nicht mehr im Gallier Trikot auflaufen: Zarko Poznic wird, nachdem er kürzlich 30 Jahre alt geworden ist, seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängen. „Zarko hat bei uns seit Januar 2018 einige gute Jahre gehabt, leider aber auch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Er ist ein super Typ, der gegebenfalls später auch mal Aufgaben bei uns übernehmen kann. Jetzt will er sich erst mal voll auf Frau und Kind konzentrieren, was wir ihm natürlich herzlich gönnen“, erklärt Andi Lampert den Abschied.

Verlassen wird den TSV auch der Stammtorhüter und das Gallier-Eigengewächs und der gebürtige Bardorfer Julian Schneider. „Julian wohnt und studiert in Würzburg und hat dadurch natürlich einen enormen Aufwand. Die Forderungen, die dem gegenüberstehen, sind für uns einfach nicht mehr darstellbar und wir können bei weitem nicht mithalten, was potentiell neue Vereine da anbieten. Deshalb verabschieden wir ihn auch ohne Groll und wünschen alles Gute für die sportliche und private Zukunft, egal wo es ihn dann am Ende hinverschlägt“, bestätigt Lampert den definitiven Weggang des Torhüters, der von 2015 bis 2017 ja auch mal für den FC Schweinfurt 05 in der Regionalliga spielte, wo sich der heute 26-Jährige dann doch nicht durchsetzen konnte.

„Wir sehen Julians Weggang relativ entspannt, denn auf der Torhüter-Position haben wir mit Justin Reichert ja einen hochveranlagten und ehrgeizigen jungen Keeper seit letzten Sommer im Kader. Und wir sind guter Dinge, in Kürze auch die zweite Planstelle mit einem starken Neuzugang sehr gut schließen zu können, um auf der Torhüterposition weiter sehr gut aufgestellt zu sein für die Zukunft“, sagt Andreas Lampert abschließend. Reichert, 20, diese Saison nur gegen Karlburg im Einsatz, spielte früher mal – na klar! – für die Jugend des 1. FC Schweinfurt 05…


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