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„Da schlecken sich andere Vereine die Finger nach!“: Wieso das Fußballdorf Altbessingen ganz oben steht


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ALTBESSINGEN / STADTLAURINGEN – Zwei Sieger des vergangenen Wochenendes treffenin der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost am kommenden aufeinander. Und dabei erwartet der Tabellenführer als Gegner dasjenige Team, das ihm den Sprung an die Spitze erst ermöglichst hat. Ein Dorfverein grüßt von ganz oben.

Die DJK Altbessingen hatte beim 3:0 bei Schlusslicht Unterspiesheim nicht die allergrößte Mühe. Sebastian Full (2) und Sascha Brauner netzten bereits vor der Pause ein. Es war der dritte Sieg in Serie nach dem kleinen Rückschlag bei der SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg, die bis Sonntag und der Niederlage bei der SG Stadtlauringen/ Ballingshausen auf Platz eins stand. Und genau dieser Neuling gastiert nun in Altbessingen. Vorher sprachen SW1.News und FuSWball.de mit DJK-Trainer Christian Brauner.


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Christian, war´s in Unterspiesheim so einfach, wie es sich laut Resultat anhört?
Christian Brauner: Nein, definitiv nicht! Das war menthal das schwerste Spiel der bisherigen Saison. Man fährt zum Tabellenletzten, der personell sehr gebeutelt ist, und jeder rechnet mit einem und erwartet einen Sieg. Das ist schon sehr schwer, dort die Spannung zu halten. Trotzdem muss ich sagen hatten, wir das Spiel jederzeit im Griff und auch die Tore zur richtigen Zeit gemacht. Das 3.0 zur Pause hat es dann schon einfacher gemacht. Das allerdings muss man sich erst einmal erarbeiten.


Christian Brauner, Trainer der DJK Altbessingen

 

Wie habt Ihr reagiert, als Ihr danach von der zurück geholten Tabellenführung gehört habt?
Christian Brauner: Wir haben es zur Kenntnis genommen, uns kurz darüber gefreut und den Sieg bei einem kühlen Bier genossen. Natürlich ist das eine Momentaufnahme, jedoch steckt harte Arbeit hinter dem Ganzen. Da muss ich meine Jungs loben, und das Team hinter dem Team. Es ziehen alle mit, setzen meine Vorgaben super um und zeigen zu jeder Zeit vollsten Einsatz.

Oberschwarzach verliert in Stadtlauringen. Damit war sicher nicht zu rechnen. Doppelt gut für Euch, weil vor dem Heimspiel nun endgültig niemand mehr den Aufsteiger unterschätzt?
Christian Brauner: Unterschätzen tun wir grundsätzlich niemanden! Da sind wir demütig genug, und wissen das ganze aktuell sehr gut selbst einzuschätzen. Auch vor dem Sieg gegen Oberschwarzach hatten wir Stadtlauringen als starken, sehr unangenehm zu bespielenden Gegner auf der Liste. Als Aufsteiger machen sie das wirklich gut!

Personell schaut´s bei Euch nun wieder recht gut aus?
Christian Brauner: Schaut gut aus ist übertrieben. Wir haben seit Wochen angeschlagene Spieler, die sich von Spiel zu Spiel schleppen. Da hat der Pokal natürlich auch nicht zur Regeneration beigetragen. Aber: Wir wollen nicht klagen, die Ausfälle wurden vom ganzen Team super kompensiert.

Ihr habt ja nun sogar drei Heimspiele in Serie – mit dazwischen jeweils einem freien Wochenende. Gegen Bad Kissingen und schon wieder Dampfach sind´s echte Schlager. Weiß man danach, wohin Eure Reise geht?
Christian Brauner: Natürlich sind wir uns der Schwere der Aufgaben bewusst und wollen jedes Spiel gewinnen. Klappt das mal nicht, geht für uns die Welt auch nicht unter. Aber anschließend wissen wir natürlich Genaueres, wobei für uns nach wie vor der Klassenerhalt oberste Priorität hat. Ist das erreicht, können wir weiter befreit aufspielen. Wir genießen jedes Spiel in der Bezirksliga – wir wissen sehr wohl, das ist nicht selbstverständlich. Da schlecken sich andere Vereine die Finger nach. Ein kleines Dorf, fast nur einheimische Spieler und ein eigenständiger Verein. Das macht uns aus.
Die Serie an Heimspielen müssen wir natürlich ausnutzen – zumal in der Rückrunde dann vermehrt Auswärtsspiele warten. Die sind immer schwer, desshalb versuchen wir die Heimspiele zu gewinnen – wie grundsätzlich jedes Spiel.

Wie war´s im Pokal gegen Dampfach? Wäre das Aus vermeidbar gewesen?
Christian Brauner: Naja, im Elfmeterschießen zu verlieren ist immer unglücklich. Dampfach war schon richtig gut in dem Spiel, das muss man dann auch so anerkennen. Die aktuelle Lage in der Liga spiegelt das ja wider. Noch kein Spiel verloren – das wird auch im Heimspiel in der Liga ein heißer Tanz. Das wollen wir natürlich versuchen besser zu gestalten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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