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Dampfachs Sieg in Rödelmaier nach großen Diskussionen um einen Handelfmeter – MIT VIELEN FOTOS!


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RÖDELMAIER / DAMPFACH – Mit den drei Punkten am Grünen Tisch aus der von den Gästen abgesagten Partie gegen Thulba rückte die DJK Dampfach wieder ein Stückchen weiter nach vorne in der Tabelle der Bezirksliga Unterfranken Ost und reiste als Aufstiegsanwärter natürlich favorisiert nach Rödelmaier. Mit sechs Zählern mehr im Gepäck als auf dem Konto der Hausherren.

Die freilich gewannen zuletzt – mit jeweils einem freien Wochenende – ihre Heimspiele gegen Stadtlauringen und vor allem Bad Kissingen und zeigten, zu was sie in der Lage sind, nachdem zuvor schon Oberschwarzach, Altbessingen und Forst die Gegner waren. Die Dampfacher mussten sich nur zuhause gegen Stadtlauringen und in Hirschfeld mit lediglich einem Punkt zufrieden geben. Bei ihren drei Dreiern aber siegten sie auch jeweils nur knapp mit einem Tor Differenz.


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Und nun eben die Partie im kalten Rödelmaier mit vielleicht noch 13 Grad und der Warnung an Oliver Kröner, es könne auch schon mal Graupelschauer hier geben im Spätsommer. Dampfachs Trainer feuerte sein Team unermüdlich an, natürlich schien die DJK ständig überlegen zu sein, drängte auf ein Tor, dass gegen sich wacker wehrende Hausherren, die selbst eher selten nach vorne kamen, aber einfach nicht fallen wollte. Doch dann kam die 75. Minute….


Irgendjemand schrie „Hand“, aber eigentlich wollten die Dampfacher bereits einen Einwurf ausführen, als Schiedsrichter Maximilian Krämer plötzlich zu seinem Assistenten lief, sich mit ihm beriet und auf Elfmeter entschied. Weil angeblich der kurz zuvor erst eingewechselte Tizian Streichsbier den Ball unkorrekt berührt hatte. Rödelmaier protestierte vehement, der Linienrichter berief sich darauf, dass der Unparteiische die Entscheidung getroffen hatte. Und der bestand darauf, es genau so auch gesehen zu haben. Leon Heppt verwandelte den Strafstoß eiskalt – und rund 120 Sekunden später konterte Adrian Hatcher zum entscheidenden 0:2.

„Mein Spieler sagt, er war mit Brust und Oberschenkel dran“, grantelte danach Rödelmaiers Trainer Werner Feder und glaubt: „Ohne Elfmeter geht die Partie 0:0 aus. Die Situation zum 0:2 wäre danach auch nicht passiert. Das ist bitter, auch wenn man nicht darüber reden muss, dass Dampfach eine gute Truppe hat. Doch wir haben nicht rein defensiv gespielt, sondern versucht, den Gegner anzulaufen. Wir haben gut verteidigt, auch wenn Dampfach aufgrund seiner Qualität natürlich mehr Ballbesitz hatte. Nach langen Wochen ohne Niederlage inklusive Pokal spielten wir heute mit Selbstvertrauen und hatten uns gefangen nach dem nicht so guten Start. Auch wenn ich nicht sagen will, dass wir mit den acht Punkten aus sieben Partien im Soll sind“, sagt Feder.

Für Oliver Kröner war´s selbstverständlich, nichts über den Schiedsrichter zu sagen. „Wir nehmen das 2:0 mit. Wenn die Geschichte anders läuft, dann kann es auch ein anderes Spiel werden. Jedenfalls mussten wir gegen eine heimstarke Mannschaft an unsere Leistungsgrenze gehen!“ Was ohne den Elfmeter passiert wäre? „Das ist hypothétisch! Schiedsrichter tun immer ihr Bestes und sind die Instanz, die entscheidet. Und die Fakten zählen. Es war harte Arbeit gegen ein Team, bei dem Stadtlauringen und Bad Kissingen nicht gewinnen konnten und das im Halbfinale des Pokals steht.“

Daher Kröners „Kompliment an meine Mannschaft. Und an den Verein. Wir machen sehr viel dafür, um attraktiven Fußball zu spielen. Aber ich sehe noch Potenzial, wo wir uns verbessern können. Auch heute gab´s ein paar Sachen, mit denen ich nicht zufrieden war, was ich besser sehen will“, weiß der Trainer.

Weiter geht´s für beide Mannschaften zunächst mal im Pokal am Mittwoch: Rödelmaier muss nach Pfändhausen zum starken Kreisligisten FV Rannungen, der freilich am Sonntag wenige Kilometer entfernt das Spitzenspiel bei Großbardorf 2 deutlich verlor. Dampfach hat es im Halbfinale im Kreis Schweinfurt auswärts mit dem Favoriten aus der Kreisklasse in Schonungen zu tun. In der Liga kickt Rödelmaier zunächst beim Kellerkind in Thulba, ehe danach gegen Hirschfeld und Ettleben/Werneck wieder zwei Heimspiele in Folge anstehen. Dampfach spielt um Punkte als nächstes gegen Bergrheinfeld, dann in Münnerstadt, ehe die SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg zur DJK kommt.

„Pokal bedeutet immer auch die Möglichkeit auf ein Erfolgserlebnis“, weiß Werner Feder und erklärt, dass man diesen Wettbewerb natürlich höchst ernst nimmt, in Pfändhausen freilich trotzdem ein bisschen rotieren will und denjenigen Einsatzmöglichkeiten gibt, die zuletzt nicht so viel spielten. „Wir wollen in diesem interessanten Wettbewerb nun natürlich ins Finale kommen“, erachtet auch Oliver Kröner den Pokal für sehr wichtig. Zumal die Dampfacher in seinem Heimat- und Wohnort spielen…

Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost: SV Rödelmaier – DJK Dampfach: 0:2 (0:0)

Rödelmaier: Sven Ulsamer – Sebastian Popp, Branko Krizanovic (ab 81. Andreas Miller), Michael Schultheis, Lukas Hess (ab 88. Daniel Beker), Nico Rauner (ab 45. Youssouf Serifou), Benedikt Hess, Sebastian Schneyer, Marcel Mölter, Christoph Koob, Jonannes Meier (ab 73. Tizian Streichsbier); Trainer: Werner Feder

Dampfach: Niklas Götz – Ralf Riedlmeier, Max Witchen (ab 48. Luis Schenk), Stefan Greb, Adrian Hatcher, Lois Jilke (ab 52. Patrick Winter), Danny Schlereth, Thiemo Persch (ab 14. Dustin Fösel), Maximilian Käb, Leon Heppt, Robin Baumgärtner; Trainer: Oliver Kröner.

Tore: 0:1 (75.) Leon Heppt (Handelfmeter), 0:2 (77.) Adrian Hatcher
Schiedsrichter: Maximilian Krämer
Zuschauer: 173

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