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Ekelig gegen blutleer: Warum Bad Kissingen Vizemeister Oberschwarzach niederkämpfte – MIT VIELEN FOTOS!


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BAD KISSINGEN / OBERSCHWARZACH – Man hätte schon beim Blick auf die Kaderlisten etwas ahnen können: Den Hausherren stand eine nahezu komplette Reserveelf zur Verfügung, die Gäste hatten die nicht einsatzbereiten Lorenz Dülk und Lorenz Baumgärtner nur pro forma dabei, konnten gerade zwei Mal wechseln.

Mit Philipp Mend (Beruf), Sebastian Reinstein (Urlaub), dem noch gesperrten Tobias Gnebner sowie ein paar Langzeit-Verletzten fehlten der SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg zahlreiche Leistungsträger. „Aber das ist keine Ausrede. Wir haben einen guten Kader“, weiß Spielertrainer 1 Simon Müller. Was er aber auch zugeben musste: Diesen Samstag hätte der amtierende Vizemeister noch bis weit nach Einbruch den Dunkelheit spielen können und wohl keinen Treffer erzielt.


Goalgetter Stefan E. König



Drei Tage zuvor tat sich die SG im Pokal bei Kreisklassist Stadelschwarzach schon schwer, siegte genauso mit 3:2 mühevoll wie zuvor in der Liga bei Aufsteiger Ebelsbach. Dazwischen freilich überrollte man den TSV Trappstadt mit 8:1. Nun der Rückschlag mit Saison-Niederlage zwei. „Öfter darf uns das nicht passieren. Denn Ettleben/ Unterpleichfeld oder Forst sind sehr stabil“, denkt Müller.


Die Geschichte der Partie im Sportpark an der Saale ist schnell erzählt: Nach einer halben Stunde passte der Ball beim abgefälschten Schuss von Jan Krettek. Der hätte gleich nach Wiederanpfiff das 2:0 machen könnten, was eine Minute später Michael Salzmann gelang. Kretteks 3:0 eine Viertelstunde vor dem Ende nahm endgültig jede Spannung aus der Partie.

„Der Gegner hatte mehr Willen. Das darf nicht passieren, denn dann reißen wir in der Bezirksliga gar nichts. Auch wenn Bad Kissingen eine Top-Sechs-Mannschaft hat“, lobte Müller den Gegnern. Sein Spielertrainer-Kollege Alexander Gress sprach von einem „gebrauchten Tag für uns. Wir sind in keiner Phase in die Zweikämpfe gekommen. Der Gegner war bissiger, das war heute ein blutleerer Auftritt von uns. Es fehlt die Konstanz. Das 2:0 nach der Pause war ein Nackenschlag“.

Der FC 06 Bad Kissingen sorgte zuletzt für unterschiedliche, eher negative Resultate: Im Pokal bei Kreisklassist Wollbach tat man sich schwer, verlor zuhause gegen Ettleben/ Werneck, dann 0:5 in Rödelmaier, um in der nächsten Pokalrunde recht souverän mit 5:1 in Schondra zu gewinnen. Und diesmal? Passte irgendwie alles. Zumindest kämpferisch!

„Das war emotional, leidenschaftlich, aggressiv. Wir haben kompromisslos verteidigt. Mit dieser Leistung wird es für jeden Gegner ekelig gegen uns“, lobte Trainer Tim Herterich. „Wir wollen jede Woche jedes Spiel gewinnen. Und dann kucken wir mal, was dabei heraus kommt.“ Schon das 0:5 in Rödelmaier hätte „total über den Spielverlauf hinweg getäuscht. Wir haben 12, 13 Chancen liegen lassen, der Gegner schoss fünf Mal auf das Tor!“ Am Samstag aber hätte Oberschwarzach auch bis Mitternacht spielen können und nicht getroffen…

Weiter geht´s für die Bad Kissinger kommenden Sonntag mit dem Derby in Münnerstadt, wonach das Heimspiel gegen die SG Stadtlauringen/ Ballingshausen nach einer lösbaren Aufgabe klingt. Die Oberschwarzacher erwarten erst Ettleben/ Werneck, müssen dann im Pokal zum TSV Nordheim/ Sommerach, ehe es in der Liga nach Rödelmaier geht.

In den beiden Parallelspielen am Samstag bekamen die Zuschauer höchst unterschiedliche Kost zu sehen. Der TSV Ettleben/ Werneck und der SV Rödelmaier trennten sich torlos, zwischen den beiden Aufsteigern aus Eßleben und Großbardorf 2 ging es hingegen dramatisch zu. Die Gäste führten durch ein Eigentor, nach Julian Göbels 1:1 antworteten die kleinen Gallier mit dem gerade erst eingewechselten Timo Helmers Hattrick binnen zwölf Minuten. 83 waren da schon gespielt. Göbel verkürzte nochmal, Michael Schug ebenso in der Nachspielzeit – doch es blieb beim 4:3-Sieg der Gäste.

Fußball, Bezirksliga Unterfranken Ost: FC 06 Bad Kissingen – SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg: 3:0 (1:0)

1. FC 06 Bad Kissingen: Jan Hofmann – Jonas Schmitt, Christian Heilmann, Julian Hüfner, Harald Bayer (ab 60. Alexander Brakk), Luis Hüfner (ab 77. Tizian Fella), Florin Popa, Florian Heimerl, Vincent Kiesel (ab 88. Julius Rödl), Jan Krettek (ab 85. Julius Albert), Michael Salzmann (ab 82. Jakob Fischer); ohne Einsatz: Felix Friedlein – Lukas Halbig, Nico Morper, Jonas Eschenbacher, Niklas Rausch; Trainer Tim Herterich.

SV-DJK Oberschwarzach / Wiebelsberg: Leon Schmidt – Andreas Mayer, Christian Zink, Martin Müller (ab 53. Pascal Krauß), Alexander Greß, Simon Müller, Jonas Edwards (ab 70. Noah Wagner), Eric Renno, Jonas Geßner (ab 59. Marco Ullrich), Sven Friedrich, Jonathan Popp; ohne Einsatz: Lorenz Dülk, Lorenz Baumgärtner; Spielertrainer-Duo: S. Müller, Gress.

Schiedsrichter: Rene Kohl; Assistenten: Bernd Oppmann, Michael Rodriguez
Tore: 1:0 (30.) Jan Krettek, 2:0 (50.) Michael Salzmann, 3:0 (73.) Jan Krettek
Zuschauer: 130

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