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Hurra, die SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg spielt wieder um den Aufstieg in die Fußball-Landesliga – VIELE FOTOS & VIDEO!


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ETTLEBEN / OBERSCHWARZACH – Die Voraussetzungen vor dem Finale waren klar: Durch das 1:1 gegen Hirschfeld stand die SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg in Etttleben unter Zugzwang und musste für Platz zwei in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost unbedingt siegen, um ein Vorbeiziehen der Münnerstädter zu verhindern.

Die spielten zeitgleich zum Finale in Rödelmaier und hofften auf einen Ausrutscher des Rivalen. Der traf in Ettleben auf den gastgebenden TSV, der in Werneck zwei Wochen zuvor mit der Heimniederlage im Derby gegen Bergrheinfeld seine Chance auf ein echtes Endspiel auch für sich vergab. Vergangenes Wochenende dann setzte es in Münnerstadt trotz einer 1:0-Führung durch Leon Rottmann noch eine 1:2-Niederlage für die Ettlebener.


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Während 1400 Zuschauer in der Gruppe West das Endspiel des TuS Frammersbach gegen den ASV Rimpar sahen, wo sich die Hausherren in der 99. (!) Minute mit dem 2:2 die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga sicherten, während die punktgleichen Gäste nun in die Relegation gehen, schauten immerhin über 300 Fans in Ettleben zu. Dort war früh zu hören von der 1:0-Führung Rödelmaiers bereits in der ersten Minute.


Letztlich drehte Münnerstadt dieses Spiel und gewann mit 1:0. Doch das war umsonst. Denn parallel ließen die Oberschwarzacher nichts anbrennen. Auch wenn es lange spannend blieb. Nach Valentin Vogels Pfostenschuss staubte Simon Müller zwar zum 0:1 ab, weitere Großchancen jedoch ließen die Gäste zunächst mal liegen.

Ehe Alexander Gress wie schon im Pokalfinale in Dampfach 19 zuvor einen Freistoß in die Maschen zimmerte. Nach dem 0:2 war gefühlt alles entschieden. Wernecks Keeper Jakob Memmel ließ noch zwei Mal vor Gegentoren den Ball fallen, auch Müller traf nochmal. Das 0:5 war ein deutliches Zeichen, dass es die Oberschwarzacher nun wissen wollen, nachdem sie 2017 in der Landesliga-Relegation noch gescheitert waren. Nun greifen sie gereift nochmals an. Samstag werden die Partien ausgelost, vier Matches, beginnend wohl Mittwoch oder Donnerstag, sind notwendig für den Aufstieg.

Es sei die Sahne auf der Torte gewesen. Aber die Kirsche oben drauf fehle noch, gab mit Simon Müller der eine Spielertrainer seinen Jungs im Jubelkreis mit auf den Weg. Einmal wird man noch trainieren, bevor es richtig ernst wird. Und das nach einer überragenden Rückrunde mit neun Siegen aus zehn Partien und nur eben dem einen Remis gegen Hirschfeld. So konnte man Münnerstadt noch überholen. Dazu kommt der Oberschwarzacher Pokalsieg. „Wir gehen mit breiter Brust in die Aufstiegsspiele“, verspricht Müller.

Sein Coach-Kollege Alexander Gress weiß: „Auch wenn der oder die Gegner echte Brocken sein werden, so ist das für den Verein doch überragend. Heute haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen!“ Und das ohne Torjäger Tobias Gnebner, der nach einem kleinen operativen Eingriff auch für die Aufstiegsspiele auszufallen droht.

Mario Schindler lobte die „hervorragende Intensivität und Aggressivität der Oberschwarzacher, die uns damit auseinander genommen haben. Mit den Torwartfehlern haben wir es ihnen aber auch zu leicht gemacht. Klar will man sich nicht mit einem 0:5 aus der Saison verabschieden. Aber die Luft war raus, die Derbyniederlage gegen Bergrheinfeld hat uns den Drive genommen. Das merkte man schon in Münnerstadt. aber Glückwunsch an den Gegner!“

Gut für Ettlebens/ Wernecks Trainer ist Platz vier am Ende insofern, als dass der starke Aufsteiger als nächstes nur Dritter werden müsste, um sich trotzdem zu verbessern. Vom Aufstieg in der Landesliga wird beim TSV niemand reden. „In der zweiten Saison in der Bezirksliga wird uns ein jeder kennen. Da wird es schwerer, auch wenn die Erwartungshaltung sicherlich nicht niedriger sein wird“, sagt Schindler.

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Fußball, Bezirksliga Unterfranken Ost: TSV Ettleben/ Werneck – SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg: 0:5 (0:1)
TSV Ettleben/ Werneck: Jakob Memmel – Tim Vollert, Frederik Weiß (ab 50. Ben Schulz), Christian Sokal, Leon Rottmann (ab 50. Tim Rottmann), Maximilian Hedrich (ab 69. Konstantin Hedrich), Marcel Faulhaber, Pascal Stahl, Sandro Weber, Simon Michel, Manuel Faulhaber (ab 69. Julian Treutlein); Trainer: Mario Schindler.

SV-DJK Oberschwarzach: Leon Schmidt – Andreas Mayer (ab 83. Lorenz Baumgärtner), Martin Müller, Alexander Greß, Lukas Mend (ab 33. Marco Ullrich), Simon Müller, Philipp Mend, Valentin Vogel (ab 59. Lorenz Dülk), Eric Renno (ab 78. Jonas Edwards), Sven Friedrich (ab 68. Noah Wagner), Jonathan Popp; Spielertrainer-Duo: Gress/ Müller.
Tore: 0:1 (26.) Simon Müller, 0:2 (50.) Alexander Gress, 0:3 (64.) Philipp Mend, 0:4 (68.) Simon Müller, 0:5 (87.) Noah Wagner.
Schiedsrichter: Christian Wetz; Assistenten: Christian Keßler, Lukas Weiß
Zuschauer: 380 (in Ettleben)

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