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In der 96. Minute ließ Oberschwarzach (vorerst) Dampfachs Landesliga-Träume platzen – MIT VIELEN FOTOS UND VIDEOS!


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OBERSCHWARZACH / DAMPFACH – Da war es nun also, das „Meisterspiel“ der DJK Dampfach, möglich geworden durch das 4:1 am Sonntag gegen Verfolger Münnerstadt. Im ersten von zwei Duellen mit der SG Oberschwarzach binnen weniger Tage reichte den Gästen ein Remis zum Aufstieg. Und nach 90 Minuten war klar: Das wird klappen!

Doch Schiedsrichter Thomas Gscheidl zeigte vier Minuten Nachspielzeit an und ließ dann wegen eines Zeit bringenden Wechsels der Gäste sogar sechs Minuten nachspielen. Und in dieser 96. Minute bediente der eingewechselte, lange zuvor verletzte Sebastian Reinstein seinen Spielertrainer Simon Müller, der zum Godenen Tor für Oberschwarzach einschob. Die schon auf den Abpfiff wartenden Dampfacher schlichen, statt den Einzug in die Landesliga zu bejubeln, mit hängenden Köpfen vom Feld. Und die Gastgeber sind weiterhin Anwärter Nummer eins, was die Relegation betrifft.


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Das Spitzenspiel hatte etwas von Manchester City gegen Real Madrid vom Vorabend. Ehrlich! Der Offensivfußball pur von zwei Klasse-Teams begeisterte die vielen Zuschauer. „Das kann 4:4 oder gar 5:5 ausgehen“, denkt mit Alexander Gress der Spielertrainer-Kollege von Müller. Alle Chancen aufzuzählen, das würde sogar im Internet den Platz sprengen. Jedenfalls besaßen beide Mannschaften zahlreiche. Tobias Gnebner beispielsweise für die Hausherren und der wieselflinke Adrian Hatcher bei einem Konter sogar in Dampfacher Unterzahl, als Leon Heppt zuvor Gelb-Rot sah.

„Das war ein richtig gutes Landesligaspiel mit Chancen en masse. Doch die Tore waren wie vernagelt. Aber im Hinspiel hatten wir das Pech in der letzten Minute. Natürlich war es ein glücklicher Sieg heute, mit dem wir den Dampfacher so richtig die Stimmung vermiest haben“, weiß Alexander Gress.

Sein Kollege Simon Müller hat „selten ein besseres Bezirksligaspiel gesehen“, bei dem er ja entscheidend mitwirkte. „Dampfach hatte zwei, drei Großchancen, wir aber auch. Unser Sieg ist geil, aber auch extrem wichtig für uns. Jetzt müssen wir uns schnell erholen. Wenn sich die Story dann am Wochenende wiederholt, dann wäre das überragend!“

Kommenden Sonntag ab 17 Uhr treffen sich beide Mannschaften wieder zum Kreispokal-Finale, dann in Dampfach. „Die werden nach einer überragenden Saison auf alle Fälle Meister. Also können sie uns vorher am Sonntag den Pokalsieg gönnen“, hofft Alexander Gress mit Blick auch auf den Gegner auf eine Bestätigung des Mittwochs-Erfolgs vor sicherlich noch mehr Zuschauern am 1. Mai frühabends.

Für Dampfach geht die Welt nicht unter. Doch konnte Trainer Oliver Kröner so nochmals dem Thema Landesliga ausweichen und wiederholen, dass für ihn der Spaß am schönen Fußball im Vordergrund steht. Eindrucksvoll bestätigt im Spitzenspiel! „Ich sehe nur die Fakten, und da hat Oberschwarzach ein Tor gemacht. Auch wenn wir vorher das ein oder andere Tor machen können, so war der Sieg sicherlich auch nicht gänzlich unverdient“, gibt Kröner zu. „Glückwunsch an den Gegner, wir nehmen unsere Situation so an und werden daraus weiter stärker. Wir waren einfach nicht in der Lage, uns mit einem Treffer zu belohnen, Oberschwarzach aber schon. Doch die Niederlage wirft uns nicht um!“

Spannend bleibt das Rennen um Relegationsplatz zwei, nachdem am Mittwochabend parallel der TSV Ettleben/ Werneck gegen den SV Rödelmaier mit 6:1 und der TSV Münnerstadt gegen den FC Thulba mit 5:1 jeweils deutlich gewannen. Für Münnerstadt traf Janik Markert doppelt, für Ettleben netzten vor fast 300 Fans Tim Rottmann, Christian Sokal und Simon Michel jeweils zweifach ein.

Die Konstellation ist klar: Den Dampfacher reicht weiterhin ein Sieg, einzufahren am 8. Mai zuhause gegen Altbessingen oder danach in Forst oder gegen Unterspiesheim. Das wird klappen mit der Landesliga. Und Platz zwei? Drei Spiele vor dem Ende hat Oberschwarzach zwei Punkte Vorsprung auf Münnerstadt und drei auf Ettleben/ Werneck. Doch es kommt noch zu direkten Duellen.

„Wir sind gut drauf, haben aber noch harte Brocken vor uns. Kann sein, dass es am letzten Spieltag zu einem Do oder Die-Spiel in Werneck kommt“, hält Oberschwarzachs Alexander Gress den absoluten Showdown für möglich.

Das Restprogramm für Oberschwarzach:
in Thulba
gegen Hirschfeld
bei Ettleben/Werneck
 
Das Restprogramm für Münnerstadt:
in Hirschfeld
gegen Ettleben/Werneck
in Rödelmaier
 
Das Restprogramm für Ettleben/ Werneck:
gegen Bergrheinfeld
in Münnerstadt
gegen Oberschwarzach/ Wiebelsberg 

Fußball, Bezirksliga Unterfranken Ost: SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg – DJK Dampfach: 1:0 (0:0)

SV-DJK Oberschwarzach: Jozsef Kiss – Andreas Mayer, Martin Müller, Alexander Greß, Simon Müller, Valentin Vogel (ab 60. Lorenz Dülk), Eric Renno (ab 69. Sebastian Reinstein), Marco Ullrich (ab 52. Philipp Mend), Sven Friedrich (ab 60. Noah Wagner), Jonathan Popp, Tobias Gnebner (ab 79. Lukas Mend); Spielertrainer: Alexander Gress und Simon Müller.

DJK Dampfach: Niklas Götz – Patrick Winter, Stefan Greb, Adrian Hatcher, Philipp Geßendorfer (ab 90.+5 Lois Jilke), Danny Schlereth, Thiemo Persch (ab 85. Julian Langer), Maximilian Käb, Leon Heppt, Michael Hau, Robin Baumgärtner; Trainer: Oliver Kröner.

Tore: 1:0 (90.+6) Simon Müller
Gelb-Rot: Leon Heppt (Dampfach, 83.)
Schiedsrichter: Thomas Gscheidl; Assistenten: Adrian Zinßer und Lukas Kafara
Zuschauer: 360 (in Oberschwarzach)

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