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Münnerstadt mittelmäßig, aber zwei Mal daheim und mit Snaschel-Comeback: „Ich habe mich für die Entscheidung entschuldigt!“


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MÜNNERSTADT – Es läuft nicht wirklich richtig rund beim TSV Münnerstadt, dessen personelle Probleme natürlich bekannt sind. Doch ausgerechnet beim Comeback von Simon Snaschel, der letzte Saison in 16 Partien 18 Mal traf und die Runde zuvor gar 20 Mal für Bayernligist Großbardorf, kassierte drei Dritte der Vorsaison seine schon fünfte Niederlage. Und die war bitter…

Darüber und über vieles mehr unterhielt sich FuSWball.de mit dem 32-Jährigen vor dem Doppel-Einsatz am kommenden Wochenende.





Simon, vergangenen Sonntag Dein Comeback: Als Du in Oberschwarzach eingewechselt wurdest, lagt Ihr mit 2:1 vorne. Dann zwei Gegentore in der Nachspielzeit und eine Niederlage. Wie bitter war das denn?
Simon Snaschel: Was soll man sagen? Sehr bitter.


Hätten Trainer Goran Mikolaj und Du als Co besser mal einen Abwehrspieler gebracht?
Simon Snaschel: Es war ein Fehler von mir, schon auf´s Feld zu gehen, gerade in so einem umkämpften Spiel. Ich hatte vorher kaum eine Trainingseinheit absolviert, wollte aber unbedingt mithelfen, den Vorsprung zu sichern. Dazu war ich körperlich nicht in der Lage, wie ich mir schnell eingestehen musste. Das habe ich den Jungs nach dem Spiel auch gesagt und mich für die Entscheidung entschuldigt.

Simon Snaschel

Jetzt habt Ihr drei Mal in Serie in der Liga verloren. Hat sich eine eher unglückliche Saison bereits im ersten Spiel abgezeichnet, als Ihr nach Rückstand bei Aufsteiger Abtswind 2 noch ausgleicht und am Ende durch späte Tore doch mit 3:5 verloren habt?
Simon Snaschel: Ich sehe die Saison nicht als „eher unglücklich“. Ich glaube eher, dass wir durch die letzte Runde Erwartungen geschürt haben, die eine so junge Mannschaft nicht von heute auf morgen konstant erfüllen kann. Wir zahlen im Moment häufig Lehrgeld, mal selbst verschuldet, mal unglücklich. Insofern ist alles, was gerade passiert, total normal – wenn auch manchmal bitter, wie am Sonntag.

Wie bitter war zudem neulich das Pokal-Aus nach Elfmeterschießen in Bad Kissingen? Gegner im Finale wäre ein Kreisligist oder gar Kreisklassist gewesen…
Simon Snaschel: Wir haben in Bad Kissingen mit sieben Spielern in der Startelf, die Jahrgang 2000 oder jünger sind, ein 0:3 nach 30 Minuten aufgeholt. Darauf bin ich extrem stolz. Dass wir im Elfmeterschießen verlieren, ist kein Beinbruch.

Deine Tor fehlten natürlich bisher. Wie fit bist Du bereits und wann wieder ein Kandidat für die Startelf?
Simon Snaschel: Wie das Spiel in Oberschwarzach gezeigt hat, wird das noch ein paar Wochen dauern. Die Heilung verlief mit einigen Rückschlägen etwas schleppend und ich konnte selbst im Ausdauerbereich kaum für mich arbeiten bisher.

Simon Snaschel

Was genau hattest Du und wie/wo hast Du Dir die Verletzung zugezogen?
Simon Snaschel: Ich habe mir im letzten Winter-Vorbereitungsspiel der letzten Saison einen Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen, der operiert werden musste.

Samuel Radi, Euer erst 20 Jahre alter Zugang aus Haard/Nüdlingen, macht es mit schon sieben Toren richtig gut. Lob für ihn?
Simon Snaschel: Lob für ihn. Mit der Quote war auf Anhieb nicht zu rechnen. Aber von seiner Qualität waren wir überzeugt, sonst hätten wir Samu nicht unbedingt haben wollen.

Bei 20 Gegentoren nach neun Partien und nach nur 28 in 26 der Vorsaison stellt sich die Frage nach defensiver Absicherung. Deine Antwort?
Simon Snaschel: 20 Gegentore sind zu viele, klar. Das wissen wir und versuchen daran zu arbeiten. Dafür braucht es auch in personeller Hinsicht eine Kontinuität, die wir aus verschiedenen Gründen bisher nicht hatten.

Was ist heuer noch drin nach Platz drei zuletzt? Aktuell sind es neun Punkte Rückstand auf Forst und Platz zwei…
Simon Snaschel: Keine Ahnung. Das spielt momentan auch keine Rolle. Wichtig ist, dass wir in unserer Entwicklung positiv bleiben. Dann kommen auch wieder die Ergebnisse. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir im oberen Drittel landen wollen. Das ist für mich nach wie vor realistisch.

Am kommenden Wochenende geht´s doppelt zuhause gegen die beiden SG´s aus Heidenfeld/ Hirschfeld und dann Stadtlauringen/ Ballingshausen. Der 14. kommt, dann der 15. – müssen wir da nach Euren Vorhaben fragen?
Simon Snaschel: Wir wollen mit den beiden Heimspielen gerne die Trendwende schaffen, klar.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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