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Münnerstadt vor zwei Heimspielen: „Nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen aufgrund von Revanchegelüsten!“


Kauzen Frankonia Vollbier

MÜNNERSTADT – Nach zwölf Partien und somit fast der Hälfte der Saison muss man feststellen, dass der TSV Münnerstadt durchaus ein Kandidat sein könnte für wenigstens den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost. Den belegt aktuell der FC 06 Bad Kissingen, hat einen Punkt mehr, aber auch eine Partie mehr bestritten als der TSV, der sich nun auf den Besuch eines anderen Derbyrivalen in Münnerstadt freut.

Am Sonntag ab 16 Uhr kommt der SV Rödelmaier, der nahe liegendste Gegner, wengleich nicht tabellarisch bei neun Zählern Distanz. Vorher schnappten sich FuSWball.de und Rhön1.News Simon Snaschel. Der 31-Jährige traf schon wieder 14 Mal, darunter golden vergangenen Samstag.



Simon, mutmaßlich haben sich die Ettlebener nach dem 0:1 nicht sonderlich gefreut. War´s ein typisches Snaschel-Tor – oder wie fiel es?
Simon Snaschel: Ich habe auf einen Abspielfehler beim Gegner spekuliert und ihn dann ausgenutzt. Ob das ein „typisches Snaschel-Tor“ ist, müssen andere beurteilen. Auf jeden Fall war es für uns ein sehr wichtiges Tor.


Zuvor gegen Hirschfeld beim 4:0 hast Du zwei Mal, in Thulba davor wiederum beim 6:0 drei Mal getroffen. Kleine Spaßfrage: Lässt die persönliche Form nach?
Simon Snaschel: Ganz offensichtlich, ja.

Davor wiederum gingst Du leer aus bei den beiden Niederlagen zuhause gegen die augenblicklichen Top-Zwei. Tolle Saison bisher ja – aber noch weiter vorne spielt man nur mit, wenn man auch mal einen „Großen“ schlägt?
Simon Snaschel: Das muss man differenziert sehen. Gegen Bad Kissingen hatten wir keinen guten Tag und haben verdient verloren. Gegen Dampfach haben wir es nicht schlecht gemacht, aber dieser Gegner war schlicht und einfach besser. Dampfach steht nicht umsonst ganz oben. Für uns und unsere Entwicklung ist im Moment viel wichtiger, was wir aus solchen Spielen mitnehmen. Wir haben der Mannschaft danach aufgezeigt, wo die Unterschiede zwischen uns und Dampfach lagen. Groß waren sie nichts, nur wenn wir solche Gegner irgendwann schlagen wollen, müssen wir an diesen Unterschieden arbeiten. Aber niemand erwartet, dass wir heute schon die ganze Liga in Grund und Boden spielen. Wir sind total zufrieden mit der bisherigen Entwicklung.

Nun nahen wieder zwei Heimspiele in Folge. Erst das Derby gegen bekanntlich unbequem zu spielende Rödelmaierer. So ein dreckiges 1:0 mit einem Tor kurz vor Schluss würde da reichen, oder?
Simon Snaschel: Unabhängig von unseren bisherigen Ergebnissen gehen wir mit großer Demut in jedes Spiel. Auch gegen Rödelmaier werden wir an unsere Grenzen gehen müssen, um zu gewinnen. Wenn das dann ein 1:0 wird, gerne.

Danach geht´s gegen Bergrheinfeld im ersten Rückrundenspiel. Dort habt Ihr verloren. Ist das der bislang vielleicht einzige, echte schwarze Fleck auf Eurer Bilanzliste?
Simon Snaschel: Was heißt schwarzer Fleck? Vielleicht vom Ergebnis her. Aber in Bergrheinfeld haben wir ein gutes Spiel gemacht, uns hat nur in den entscheidenden Momenten die Überzeugung gefehlt. Wir sind damals ruhig geblieben und gehen jetzt auch nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen ins Heimspiel, weil wir irgendwelche Revanchegelüste haben. Unabhängig davon würden wir aber gerne gewinnen, klar.

Wenn wir nach dem 6:0 in Thulba unlängst erst behauptet hätten, die Frankonia gewinnt danach in Oberschwarzach und schlägt auch Altbessingen: Hättest Du uns dann kopfschüttelnd stehen gelassen?
Simon Snaschel: Nein. Eben weil die Liga extrem ausgeglichen ist. Thulba hatte gegen uns so große personelle Probleme wie selten. Ein Spiel kann man nie als Blaupause hernehmen. Wir schauen auf uns und wir sind froh, dass wir dort so klar gewonnen haben. Nicht mehr, nicht weniger.

Was genau machst Du nun beruflich?
Simon Snaschel: Ich bin als Journalist tätig.

Was genau wird denn bei Euch am Sportgelände und an der Mehrzweckhalle in Münnerstadt gebaut, so dass ihr immer wieder auf dem Nebenplatz gekickt habt zuletzt?
Simon Snaschel: Das Sportgelände beziehungsweise die Mehrzweckhalle wurden innen und außen komplett saniert. Einer der letzten Abschnitte ist die Tartanbahn um das Hauptfeld, deshalb können wir dort momentan nicht spielen.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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