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Oberschwarzachs Keeper Jozsef Kiss: „Die deutsche Präzision und Genauigkeit haben mir immer gefallen!“


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WIEBELSBERG / OBERSCHWARZACH – Im Hinspiel hielt Jozsef Kiss seinen Kasten sauber. 0:0 endete die Partie zwischen dem TSV Münnerstadt und der SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg. Nun kommt es zum Wiedersehen – und obwohl der Dritte am Sonntag ab 14 Uhr den Zweiten der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost empfängt, weiß auch der Keeper der SG, dass zuletzt nicht vieles gut lief bei seinem Team.

Münnerstadt verlor nach zuvor fünf Siegen in Serie gleich mit 0:3 in Trappstadt, Oberschwarzach aber gewann nur zwei der letzten acht Partien. Und liegt dennoch nur vier Punkte hinter Münnerstadt, deren 14 freilich schon vor scheinbar durchmarschierenden Dampfachern. Also ist das sowas wie ein kleines Endspiel um Platz zwei in Wiebelsberg, vor dem sich SW1.News und FuSWball.de mit dem 37 Jahre alten Schlussmann unterhielten


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Jozsef, wie war die Erfahrung auf dem neuen Bergrheinfelder Kunstrasenplatz. Ist das ein anderer Fußball? Und war es ein Vorteil für den TSV, dort zu spielen?
Jozsef Kiss: Also, auf Kunstrasen zu spielen war ein gutes Erlebnis. Aber ich ziehe den normalen Rasen vor. Der Fußball war nicht anders, aber einfacher. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es für Bergrheinfeld ein Vorteil war, es kam mir nicht so vor.


Warum läuft es zuletzt nicht mehr so richtig rund?
Jozsef Kiss: Warum es nicht so rund läuft, kann ich nicht richtig sagen. Aber eins ist sicher, dass wir weniger Tore schießen als anfangs der Saison.

Vor dem 1:1 in Bergrheinfeld standst du zuletzt ausgerechnet beim überraschenden 2:3 gegen Thulba im Tor. Ein schlechter Tag auch für Dich?
Jozsef Kiss: Ob ich gegen Thulba einen schlechten Tag gehabt habe, kann ich nicht sagen. Aber das war für uns ein sehr unglückliches Spiel. Erst eine rote Karte, dann ein perfekt geschossener Freistoß, danach Elfmeter gegen uns – und am Ende, wenn das nicht genug gewesen wäre, haben wir auch noch ein Eigentor geschossen….

Gibt´s einen speziellen Rhythmus, in dem sich Leon Schmidt und Du als Keeper abwechseln?
Jozsef Kiss: Einen speziellen Rhythmus gibt’s nicht. Wer die bessere Form hat auf den Trainingsplatz, der spielt, aber immer Kleinigkeiten entscheiden.

Im Hinspiel in Münnerstadt hast Du den Kasten sauber gehalten. Wie schafft man sowas gegen Torjäger Simon Snaschel?
Jozsef Kiss: Der Münnerstadt.Spiel war ein sehr gutes für mich. Ich habe ein gute, Tag gehabt und ein bisschen Glück gehört auch dazu. Und die Mannschaft hat auch nicht viel zugelassen – und so haben wir es zusammen geschafft.

Am Sonntag zählt nur ein Sieg, um im Rennen um Platz zwei zu bleiben?
Jozsef Kiss: Ja, genau, am Wochenende zählen nur drei Punkte.

Du bist Ungar. Ist der Nachname „Kiss“ dort weit verbreitet? Hat das in Ungarn eine andere Bedeutung als „Kuss“?
Jozsef Kiss: Mein Nachname ist sehr verbreitet, aber in Ungarn gibt’s keine Bedeutung.

Wie hat es Dich einst hier her verschlagen?
Jozsef Kiss: Ich bin nach Deutschland gekommen, weil mir die deutsche Präzision und die Genauigkeit schon immer gefallen haben.

Du hast lange für Wiesentheid gespielt. Warum 2018 ausgerechnet der Wechsel zum Rimbach/ Lülsfeld?
Jozsef Kiss: Ich habe lange in Wiesentheid gespielt, aber konnte ich mich irgendwie bei der 1. Mannschaft nicht richtig durchsetzen. Rimbach hat einen Torwart gesucht und die haben mich angerufen. Meine Frau und ich sind in dieser Zeit umgezogen, also fiel es mir auch nicht schwer zu wechseln.

Wie kam der Wechsel im Sommer nach Oberschwarzach zustande?
Jozsef Kiss: Unsere Trainerduo hat mich schon aus der Wiesentheider Zeit gekannt und die haben mich gefragt, ob ich Lust habe, bei denen zu spielen.

In Wiesentheid hast Du überwiegend für die 2. und auch für die 3. Mannschaft gespielt. Wird man als Torwart im Laufe der Jahre im Alter immer besser?
Jozsef Kiss: Ja, kann mal so sagen. Aber ich glaube, bei mir hat es länger gedauert anzukommen, weil als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich zwei Jahre lang gar keinen Fußball gespielt. Der Neuanfang war nicht einfach, aber ich glaube, jetzt bin ich in guter Form.

Wir danken für das Gespräch und wünschen allles Gute!
Jozsef Kiss: Ich bedanke mich.

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