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Oliver Mützels Dreamteam: „Die Katze“, der „Profi“, der „Stift“ und der „Koudi“


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WÜLERSHAUSEN / THULBA – Oliver Mützel heißt seit ein paar Wochen der neue Mann beim FC Frankonia Thulba, der das Amt des Spielertrainers von Victor Kleinhenz übernommen hat. Der wiederum bekam die große Chance, schon jetzt verantwortlich zu sein bei Regionalligist TSV Aubstadt.

Also musste ein Nachfolger her – und wurde mit dem 31-Jährigen gefunden, der vom Ligarivalen DJK Dampfach kam, wo er „nur“ kickte. Für anpfiff.info stellte der neue Mann in Thulba Olis Dreamteam zusammen.


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Tor:


Nikolas Herold: Niko alias „Die Katze“. Wir kennen uns schon seit der F- und E-Jugend und trafen damals regelmäßig als Gegner (vor allem in den Derbys Wülfershausen vs. Greßthal) aufeinander und gerieten auch das ein oder andere mal heftig aneinander. Als er dann überzeugt werden konnte, dass er bei in der Bezirksliga besser aufgehoben ist als in der Kreisklasse und wir zusammen in einer Mannschaft aufliefen, entwickelte sich eine überragende Freundschaft, die auch heute noch bestand hat. Mit ihm im Tor feierte ich meinen größten Erfolg als Spieler mit dem Aufstieg in die Landesliga. Niko ist und war immer ein Rückhalt auf dem man sich verlassen konnte, sowohl auf als auch neben dem Platz!

Abwehr:

Uwe Ziegler: Die lebende Legende aus Schwaberd! (lacht). Für mich und ich glaube für jeden seiner ehemaligen/aktuellen Mitspieler (er will es glaube ich nochmal wissen (grinst) ein Vorbild in Sachen Leidenschaft und Wille. Egal wie arg sein Körper schon geschunden war, der Uwe war sich für nichts zu schade. Ein Spieler der „alten Schule“, dem vor allem auch der Zusammenhalt in der Truppe immer wichtig war. Unvergessen bleiben für mich die zahlreichen Mannschaftsabende und -ausflüge sowie die Meisterfeier 2015!

Pascal Stürmer: Der Pasi war zu meiner Zeit in Schwebenried quasi unersetzlich. Sein linker Fuß sicher einer der Besten in der Umgebung und seine Flanken immer extrem gefährlich. In der dritten Halbzeit auch immer äußerst stark! (lacht)

Erwin Schmitt: Eine weitere Legende, dieses Mal aus Wülfershausen. Ich wechselte 2008 als 19-Jähriger zurück zu meinem Heimatverein und wir schafften wir es, über die Relegation in die Kreisliga aufzusteigen. Der Erwin war damals schon 51 Jahre alt!!! Und war in der Abwehr dennoch unser Fels in der Brandung. Durch seine leichtfüßige und unaufgeregte Spielweis narrte er das ein oder andere Mal die Gegenspieler, trotz des teilweise hohen Altersunterschieds!

Paul Tudor: Alias „Profi“! Leider nur ein Jahr habe ich mit dieser Granate in Dampfach zusammengespielt, bevor er letztes Jahr zurück in seine Heimat nach Rumänien ging. Der Paul war in jeglicher Sicht ein echter Profi. Beim Training immer als erster auf dem Platz und nach dem Training immer der Letzte, da er noch unzählige Freistöße geschlagen hat… Seine Schusstechnik und Spielübersicht – einfach phänomenal!

Ralf Riedlmeier: Wer den Ralf nicht persönlich kennt, der neigt dazu ein teilweise falsches Bild vom ihm zu haben. Auch ich hatte auf dem Feld einige heiße Duelle als Gegenspieler gegen den Ralf, die sicher nicht immer fair liefen. Als wir dann 2018 zu Mannschaftskameraden und guten Kumpels wurden, hat sich meine Sicht über ihn völligst gedreht. Der Ralf macht alles für seine DJK und für seine Mitspieler, rackert sich jede Woche ab, um trotz seines Jobs immer beim Training sein zu können und ist immer für die Jungs da. Sein Einsatz und Wille suchen seines Gleichen. Ab und an muss man ihn zwar auch bremsen (vor allem nach gelben Karten), jedoch hat jeder Trainer so einen Typen sicher sehr gerne in seiner Mannschaft.

Mittelfeld:

Thomas Cäsar: Einer meiner besten Kumpels und nächster Jahr auch mein Trauzeuge. Thomas ist einfach eine „wuchtige Wucht“! Sowohl kameradschaftlich als auch fußballerisch hat der Thomas Fähigkeiten, die über die Grenzen Unterfrankens hinaus bekannt sind. Sein Spielverständnis und seine Spielübersicht, gepaart mit seiner Technik haben uns sicher nach seinem Wechsel nach Schwebenried auf ein anderes Level gehoben. Immer topfit und trotz seiner Statur ein echt guter Zweikämpfer, gegen den sich jeder Gegenspieler unwarscheinlich schwer tut. Nach dem Spiel steigert er sich meist nochmal wird gewinnt so auch meist die dritte Halbzeit (grinst). Ich hoffe, dass sich unser beider Fussball-Wege irgendwann nochmal vereinen!

Christoph Weeth: Der Chris hat glaube ich den „Diagonal-Ball“ damals miterfunden… Die Bälle die er geschlagen hat als zentraler Spielgestalter und Abräumer vor der Abwehr, waren dermaßen präzise und genau, was für kaum eine Mannschaft zu verteidigen ist. Er konnte auch in kürzester Zeit bei seiner ersten Trainerstation schon große Erfolge beim TSV Ettleben/Werneck feiern. Ich hoffe, wir begegnen uns in naher Zukunft wieder mal auf dem Platz, wenn es dann irgendwann wieder um Punkte geht und der TSV dann hoffentlich eine Etage höher spielt, auch wenn er aktuell aufgrund von Hausbau etc. etwas kürzer getreten ist.

Manuel Drenkard: Sicher einer der besten Kicker, die es in Wülfershausen die letzten Jahre gab. Seinen rechten Fuß hatte er zwar nur zum Stehen, aber der Linke war brutal. Ich glaube der Manuel hat mir damals, als ich in Wülferhausen auf der „10“ spielte, die Hälfte aller Tore aufgelegt… Hatte leider auch immer mit Verletzungen zu kämpfen und ist auch aufgrund seines Alters mittlerweile kürzer getreten.

Tobias Benkert: Der „Stift“ war und ist sicher einer der gefürchtesten Zweikämpfer im ganzen Landkreis. Ich selbst musste zum Glück noch nicht sehr häufig gegen ihn spielen, denn Spiele gegen ihn endeten meist mit ein paar Blessuren (grinst). Seitdem der Tobias in der 1. Mannschaft spielt, ist er eigentlich nicht zu ersetzten und nach wie vor auch aktiv. In meiner damaligen Zeit bei Wülfershausen hat er mir häufig im Zentrum den Rücken freigehalten und ich konnte mich damals sogar noch aufs Tore schießen konzentrieren.

Stefan Greb: Ein Fussballer durch und durch. Für den Grebi gibts grundsätzlich immer nur eins „Vollgas“. In den Trainingseinheiten in Dampfach ging es regelmäßig richtig zur Sachen, denn eins kann der Stefan genauso wenig wie ich selbst….Verlieren… Da kommt es auch mal vor, dass der technisch starke und trickreiche „Grebi“ auch mal die Grätsche auspackt. Es ist immer ein Genuss, ihm beim Spielen zuzuschauen, durch seine Ballsicherheit und Übersicht ist er nur sehr schwer zu verteidigen. Hoffentlich erwischt er in den zukünftigen Duellen auch mal einen schlechten Tag (lacht).

Angriff:

Manuel Weißenberger: Den „Mani“ kenn ich nun schon seit über 25 Jahren. In der Grundschule damals schon ein echter Freund. Als wir damals dann ab der U 13 schon einige Jugendmannschaften bei der DJK Schwebenried gemeinsam durchliefen, entwickelte sich diese Freundschaft noch weiter, die auch heute noch besteht. Der Mani war ein echter Knippser! Er hat zwar ab und an nicht nur seine Gegen- sondern auch seine Mitspieler mit seiner Ballbehandlung verwirrt, aber vor der Kiste war er meist eiskalt. Mit seinem Torriecher war er über viele Jahre immer einer der besten Torschützen, egal in welcher Liga. Leider hat er aus beruflichen und privaten Gründen seine Karriere schon viel zu früh beenden müssen.

David Fleischmann: „Auf den Fleischmann müsst ihr aufpassen!“ Diesen Satz haben sicher unzählige Trainer mehrfach zu ihren Spielern gesagt. Durch sein brutales Tempo mit und ohne Ball und gleichzeitig seiner Beidfüssigkeit, war der David quasi nie ganz zu verteidigen, egal in welcher Liga. Der David schoss in seiner Zeit bei der DJK in Schwebenried unzählige und vor allem auch extrem wichtige Tore. Mit so einem Stürmer spielt glaube ich jeder Mittelfeldspieler gerne zusammen. Aktuell trifft er auch am laufenden Band bei bei seiner ersten Station als Spielertrainer in der Kreisliga bei der SG Eisenheim.

Jens Rumpel: Mit dem „Jensi“ wäre hier also das ehemalige legendäre Strum-Trio der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach wieder vereint… Nach unserem Aufstieg 2015 wechselte der Schraudenbacher ins benachbarte Schwebenried und konnte uns so mit seiner unnachahmlichen Art direkt verstärken. Der Jens steckt niemals auf, ist als richtig unangenehmer Gegenspieler für jeden Abwehrspieler bekannt und besticht dennoch durch seine Kopfball- und Abschlussstärke. Mit seiner Wucht konnte er unserer Offensive nochmal eine andere Qualität verleihen. Aktuell erzielt er seine Buden auch als Spielertrainer in der Kreisliga für die SG Eisenheim.

Sven Kotitschke: Mein Freund „Koudi“ ist rein von seinen fußballerischen Fähigkeiten womöglich der beste Fußballer, mit dem ich je zusammengespielt habe. Der Sven machte Dinge mit dem Ball, die keiner glaube konnte. Einfach Wahnsinn! Dass er es nicht noch weiter nach oben geschafft hat und nicht noch häufiger seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte, lag sicher zu einem großen Teil an seiner Einstellung. Wenn er allerdings Lust hatte und dazu noch fit war, war er ein Ausnahmespieler, der die Gegner regelmäßig zur Verzweiflung brachte. (Häufig auch seine Trainer, da er meist schon zur Halbzeit kurz vorm Platzverweis stand…)

Jacob Schmitt: Mit meinem Kumpel Jacob habe ich leider nach vielen gemeinsamen erfolgreichen Jahren in der Jugend nur zwei Jahre bei den Herren in Wülfershausen zusammengespielt. In meinen Augen einer derjenigen Spieler, die viel zu wenig aus ihrem Talent rausgeholt haben. Im 1 gegen 1 spielt er regelmäßig seine Gegner auf dem Bierdeckel aus. Durch Verletzungen und „Wehwehchen“ wurde er leider auch immer wieder zurückgeworfen. Mit ihm zusammen nochmal Meister im Herren-Bereich werden, das wärs!

Neben diesem Dreamteam, das www.anpfiff.info ausnahmsweise unserem Portal in kompletter Länge zur Verfügung stellte, präsentiert das fränkische Fußball-Portal neben vielen weiteren Fotos und Mützels Steckbrief auch noch ein großes, exklusives Interview mit dem neuen Spielertrainer des FC Thulba, der in Wülfershausen (Gemeinde Wasserlosen) wohnt.

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