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Stadtlauringens Derby gegen Forst in Ballingshausen: „Die Euphorie so lange wie möglich hoch halten!“


Keiler

STADTLAURINGEN / BALLINGSHAUSEN / FORST – Die drei stark eingeschätzten Aufsteiger der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost holten am vergangenen Wochenende bei 7:1 Toren sieben von neun möglichen Punkten. Nur die SG Stadtlauringen/ Ballingshausen gewann nicht. Aber das torlose Remis bei Tabellenführer DJK Altbessingen darf natürlich als Erfolg gewertet werden. Oder?

SW1.News und FuSWball.de fragten nach beim neuen Trainer Klaus Seufert, der einst schon den TSV Rannungen in der Bezirksliga betreute.


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Klaus, müssen wir die Frage stellen, ob das Remis in Altbessingen ein Erfolg war oder erklärt sich das von selbst, wenn ein Neuling beim Ersten nicht verliert?
Klaus Seufert: Das Remis in Altbessingen ist sicherlich als Erfolg zu werten. Wir sind nach Altbessingen mit dem festen Vorsatz gefahren, etwas Zählbares mitzunehmen. Dass dieses beim aktuellen Tabellenführer gelang, macht diesen Punkt umso wertvoller.


Die Woche zuvor habt Ihr der SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg die erste Niederlage seit langer Zeit beigebracht. Kann man sagen, dass das dann zwangsweise der bisher beste Auftritt in der Liga war?
Klaus Seufert: Ich sehe das ähnlich. Es war eine sehr gute, mannschaftlich geschlossene Teamleistung, vor allem, weil es ein Sieg gegen den damaligen Tabellenführer war. Das spricht für sich.

Zuvor hattet Ihr sechs Mal inklusive Pokal-Aus in Hesselbach nicht gewonnen, in Rödelmaier verloren und in Münnerstadt deutlich mit 0:4. Übliches Lehrgeld, das ein Aufsteiger einfach zahlen muss?
Klaus Seufert: Sicherlich! Wir verfügen über eine sehr junge Mannschaft, die in ihrer Entwicklung jedoch noch lange nicht am Ende ist.

Der Punkt in Dampfach, der Sieg über Thulba, danach Remis in Hirschfeld und gegen Ettleben – hat das zum Start nicht sogar den Eindruck erweckt, Ihr könntet auf einer Euphoriewelle durch die Runde reiten?
Klaus Seufert: Ich denke, es ist wichtig, die Euphorie zu Beginn einer Spielrunde, zumal als Aufsteiger und nicht zu vergessen, nach einer sehr langen Zeit ohne Fußball, so lange wie möglich hoch zu halten.

Nur neun erzielte Tore in neun Partien fallen auf. Stefan Guthardt ist mit vier Treffern Goalgetter. Auf Teufel komm raus anstürmen ist nicht so Euer Ding?
Klaus Seufert: Sehe ich überhaupt nicht so. Genauer betrachtet haben wir grundsätzlich immer eine offensive Ausrichtung.

Nur elf Gegentore fallen auch auf, ohne das 0:4 in Münnerstadt wären es sieben in acht Partien. Folglich lautet das Motto: Hinten gut stehen, aus einer sicheren Abwehr nach vorne spielen? Weil eine gute Defensive ja bekanntlich auch eine gute Saison garantiert?
Klaus Seufert: Eine gute Defensive gibt eine gewisse Stabilität im Spiel. Das ist in dieser Liga und insbesondere als Aufsteiger aus meiner Sicht sehr wichtig.

Erstmals wird nun in Ballingshausen gespielt, der TSV Forst ist so was wie ein Oberland-Derbygegner, der jüngst mit zwei Heimsiegen und 11:1 Toren seinen Fehlstart bremste. Kommt das Spiel zwei Wochen zu spät für Euch – oder nun gerade eben richtig?
Klaus Seufert: Weder noch. Wir versuchen, unabhängig von Zeitpunkt und Gegner Woche für Woche unser Bestes zu geben.

Janek Hartmann fehlt nach Rot in Altbessingen. Wer fällt sonst aus und warum?
Klaus Seufert: Simon Neubert hat sich im Spiel gegen die SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg verletzt und fällt für das Spiel am Sonntag definitiv aus.

Gegen Knetzgau/Oberschwappach 2 bestreitet Eure zweite Mannschaft das Vorspiel. Als durch die A-Klasse fliegender Tabellenführer mit sieben Siegen aus sieben Partien. Wie wichtig wäre die Rückkehr der Reserve in die Kreisklasse?
Klaus Seufert: Meines Erachtens ist es in erster Linie wichtig, dass die zweite Mannschaft zurzeit guten und erfolgreichen Fußball spielt, vor allem nach dem Abstieg im letzten Jahr. Völlig ligaunabhängig!

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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