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Warum am Kirchweih-Sonntag in Wiebelsberg zwei ZF-Arbeitskollegen in einem Spitzenspiel aufeinander treffen


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WIEBELSBERG – Eine bessere Voraussetzung für ein Fußballspiel kann es nicht geben. In der Bezirksliga Unterfranken Ost stehen die SG Oberschwarzach und die DJK Altbessingen als zwei von vier ungeschlagenen Mannschaften auf den Plätzen zwei und eins. Und nun treffen sie kommenden Sonntag um 15 Uhr zur Kirchweih in Wiebelsberg aufeinander.

Kai Herold (Altbessingen, 25) und Simon Müller (Oberschwarzach, 32) sind unumstrittene Leistungsträger ihrer jeweiligen Mannschaft und haben noch zwei weitere Gemeinsamkeiten: Beide genießen aktuell ihren Urlaub, arbeiten aber ansonsten zusammen bei ZF in Schweinfurt. FuSWball.de bat sie zum Doppel-Interview.




Kai, Simon, wie würdet Ihr beide Euren jeweiligen Saisonstart mit den zehn und den acht Punkten nach vier Partien bezeichnen?
Kai Herold: Fast perfekt. Wir haben nur zwei Punkte liegen gelassen und sind gut drauf. Jetzt ist wichtig, die Anfangseuphorie mit in die nächsten Spiele zu nehmen.
Simon Müller: Der Saisonstart ist sehr ordentlich! Klar hätten wir gerne auch die beiden Unentschieden gewonnen – aber die Bezirksliga ist halt Sonntag für Sonntag eine enge Kiste. Die Jungs machen es bis jetzt gut und speziell bei unseren großen Kader ist an die Akteure, die bisher noch nicht so viel gespielt haben, ein großes Lob zu richten – sie trainieren gut und unterstützen die Jungs, die dann am Ende spielen. Und sie sorgen vor allem dafür, dass Alex Gress und ich Woche für Woche schwierige Entscheidungen treffen müssen.

Überrascht es Euch, dass der Sonntags-Gegner auch so weit vorne steht?
Simon Müller: Ein wenig überrascht es mich schon, dass die Altbessinger um meine beiden Kollegen Christian Göbel und Kai so weit vorne stehen. Ich kenne zwar die Qualitäten der Jungs in der dritten Halbzeit – allerdings scheint es so, dass sie in diesem Jahr auch in den ersten beiden Halbzeiten in der Bezirksliga-Spitze mitmischen.
Kai Herold: Überhaupt nicht. Für mich ist Oberschwarzach der größte Meisterschaftskandidat und wird auf jeden Fall um den ersten Platz mitspielen.

Seid Ihr beide Anwärter für einen Platz ganz oben – und wen außer dem Sonntags-Gegner erwartet Ihr noch weit vorne in der Tabelle?
Simon Müller: Es ist wieder eine sehr ausgeglichene Liga, in der jeder jeden schlagen kann. Mit vorne sehe ich Dampfach, Kissingen, eventuell Münnerstadt. Aber auch die beiden Aufsteiger Ettleben und Stadtlauringen können für eine Überraschung sorgen.
Kai Herold: Unser Ziel ist es nach wie vor, nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun zu haben. Falls es am Ende für einen guten Platz reicht, würden wir uns natürlich riesig freuen. Neben Oberschwarzach sehe ich noch die Mannschaft aus Forst im Kampf um die Meisterschaft.

4:0 und 3:2 hieß es letzte Saison jeweils für Oberschwarzach/ Wiebelsberg, die Runde zuvor kassierte Altbessingen sogar mal eine 0:6-Niederlage. spielt diese Vergangenheit in den Köpfen noch eine Rolle für Sonntag?
Kai Herold: Natürlich wissen wir, dass wir die letzten Spiele in Wiebelsberg nicht gut ausgesehen haben. Dennoch müssen wir diese aus dem Kopf bekommen. Jedes Spiel beginnt wieder bei null und jeder Gegner in der Liga ist schlagbar.
Simon Müller: Wir spielen ja wieder in Wiebelsberg. Wir gehen daher definitiv mit breiter Brust und einen sehr guten Gefühl in das Spiel.

Wer fällt aus und warum?
Kai Herold: Mit Sascha Brauner und Christian Göbel sind zwei unserer Spieler im Urlaub in den Bergen. Bis auf ein paar kleineren Blessuren sind hoffentlich alle Spieler fit.
Simon Müller: Kapitän Sebastian Reinstein wird mit Mittelfußbruch noch eine Weile ausfallen. Dazu kommen wie bei allen anderen Mannschaften auch ein paar Jungs, die jetzt im Urlaub sind oder mit kleineren Verletzungen ausfallen.

Nun seid Ihr beide Arbeitskollegen. Könnt Ihr mal erzählen, was genau Ihr jeweils bei ZF in Schweinfurt macht und wie oft Ihr Euch da über den Weg lauft?
Simon Müller: Wir sind in der Logistik tätig und organisieren tagtäglich, dass unsere Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit Stoßdämpfer für LKW´s ausgestattet werden. Witzigerweise bin ich der Vorgesetzte von Kai und Christian Göbel. Ich hoffe, dass die beiden mir auch am Sonntag einen Gefallen machen und die drei Punkte dalassen!
Kai Herold: Mittlerweile bin ich Disponent für Kundenauftragsabwicklung bei ZF Schweinfurt. Da Simon – wie er schon sagt – mein Vorgesetzter ist, arbeiten wir viel zusammen, sehen uns sehr oft oder sprechen am Telefon.

Wer gewinnt am Sonntag – und wird danach gemeinsam auf der Wiebelsberger Kirchweih gefeiert?
Simon Müller: Wir gewinnen das Ding – und im Anschluss lade ich Jungs natürlich gerne auf ein Kirchweihbier ein!
Kai Herold: Wir werden alles dafür tun, die Tabellenführung zu halten. Ein Punkt in Wiebelsberg wäre natürlich auch schon viel wert. Dennoch wollen wir gewinnen und werden danach auf alle Fälle noch das ein oder andere Bier zusammen trinken. Zur Kirchweih würden auch die wenigsten bei uns nein sagen.

Wir wünschen alles Gute und jeweils viel Erfolg!

FuSWball.de ist natürlich am Sonntag in Wiebelsberg dabei und bringt vom Spitzenspiel den großen Bericht mit vielen Fotos.

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