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Wie Ettleben/ Werneck wieder in die Spur kam und warum es für Thulba heuer eng werden dürfte – MIT VIELEN FOTOS!


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ETTLEBEN / WERNECK / THULBA – Die allerbesten Wochen hatten die beiden Kontrahenten, die sich am frühen Freitagabend trafen, nun wahrlich nicht hinter sich. Wobei das bei den Gastgebern wohl eher Jammern auf hohem Niveau ist. Doch dem Aufsteiger, drei Punkte besser als die Gäste bei einem Spiel mehr, hätte man vielleicht auch noch ein klein bisschen mehr zugetraut.

Während der TSV Ettleben/Werneck zuletzt in Stadtlauringen, Bad Kissingen und Dampfach in drei Auswärtspartien bei 2:4 Toren sich ordentlich verkaufte, aber nur einen Punkt holte, anschließend zwei Mal verlor, hatte der FC Frankonia Thulba sogar erst fünf Punktspiele im Gesamten absolviert (andere Teams bereits acht) und wartete seit Ende Juli auf den zweiten Saisonsieg nach dem Auftakt-Dreier gegen Unterspiesheim. Die letzte Heimpartie endete immerhin mit einem 1:1 gegen die DJK Hirschfeld.


AOK - Keine Kompromisse

Gegen Hirschfeld dabei: Thulbas früherer Spielertrainer Victor Kleinhenz. „Er schaut, dass er das ein oder andere Spiel machen kann“, sagt sein Nachfolger Oliver Mützel, der beim 1:1 den Ausgleich erzielte, als ausgerechnet Kapitän Cedric Werner die Gäste mit einem Eigentor in Führung brachte. „Da waren wir die bessere Mannschaft, kein Vergleich zu heute“, ärgerte sich Mützel über verlorene zwei Punkte, weiß aber, dass der sich als Trainer beim Regionalligisten TSV Aubstadt fit haltende Kleinhenz drei Mal die Woche im Grabfeld trainiert, in der Liga weite Reisen bestreiten – und zuhause hat der 30-Jährige eine Familie mit Kindern. Ein Zusammenspiel der beiden Coaches, Ex und aktuell, wird sich also so oft wohl nicht ergeben können.


In Werneck fehlten Thulba fünf, sechs Stammspieler und verletzte sich anfangs der zweiten Halbzeit auch noch Cedric Werner. „Es hörte sich wie ein Muskelbündelriss an“, befürchtet Mützel, der nach 90 Minuten nur feststellen konnte: „Das Beste am Spiel heute war das Ergebnis. Denn wir hätten es verdient gehabt, noch höher zu verlieren!“ Höher als 0:5.

„Wir kamen nicht in die Zweikämpfe. Es fehlt uns einfach an Qualität und an der Klasse für die Liga. Mit dem kleinen Kader können wir das nicht auffangen. Aber wir geben nicht auf. Wir müssen uns etwas überlegen, hoffen aber, dass die Verletzten zurückkommen, dagegen ist man machtlos. Ich hoffe, wir lassen wenigsten Unterspiesheim hinter uns“, sagt Oliver Mützel im Wissen, dass das ja zumindest Relegation bedeuten würde. Übrigens: Die Unterspiesheimer verloren an selber Stelle ein paar Wochen zuvor mit 0:8…

Die überragende, Bayernliga-reife Kulisse feierte in der Wernecker Arena die Hausherren, die auch genau merkten, wie sehr ihnen die beiden Faulhabers fehlten. Zuletzt verletzt, wobei Marcel beim 0:1 zum Ligaauftakt auf der Bank sitzend Rot sah. Nun waren er und Manuel wieder an Bord und erzielten prompt die Tore eins bis vier. Kapitän Marcel traf gleich drei Mal.

„Schön für ´Celle´ nach seinem schweren Start! Ich freue mich, dass er gezündet hat. Er ist sehr wichtig für unser Spiel. Und auch Manuel schießt ja nicht so viele Tore“, lobte Trainer Mario Schindler die beiden. Außenbahnspieler Manuel wurde von Konstantin Hedrich steil geschickt und überwand Thulbas Keeper René Leuer. Nach drei Treffern in der letzten Viertelstunde vor der Pause wurde die Partie so entschieden.

„Nach den drei sieglosen Spielen haben wir wieder in die Spur gefunden“, freute sich Schindler weiter. „Wir wissen, dass wir in dieser ausgeglichenen Liga von der Erfahrung her mit Dampfach oder Bad Kissingen nicht mithalten können. Aber erfahrung kann man ja auch sammeln…“, weiß der Ettlebener Trainer, der deshalb „die Hausaufgaben machen“ will „gegen den Rest der Liga“. Und der zu gerne wieder ins Pokalfinale möchte, wozu noch ein Sieg notwendig ist.

Und so geht´s weiter: Die Ettlebener reisen am Mittwoch zum Pokal-Halbfinale zum Ligarivalen SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg (wo FuSWball.de und SW1.News natürlich live dabei sind) und stehen dann vom 26.09. bis 17.10. auch in der Bezirksliga vor Auswärtsspielen, sogar vieren in Serie bei Hirschfeld, Trappstadt, Rödelmaier und Bergrheinfeld, ehe erst 23. Oktober gegen Münnerstadt wieder daheim gespielt wird und bei Oberschwarzach und Altbessingen wieder zwei Mal auswärts. Nach dem 14. Spieltag wird der Aufsteiger also bereits zehn Mal in der Fremde angetreten sein.

„Optimal ist das nicht, weil man schon zwischendrin auch mal daheim spielen will“, sagt Mario Schindler. Zumal ja auch die Pokal-Reise ansteht. Die sei „eine Mega-Herausforderung, weil der Gegner mit Dampfach der Klassenprimus ist. Oberschwarzach/ Wiebelsberg hat zudem ehrgeizige Trainer. Die haben am Wochenende frei und werden am Mittwoch Vollgas geben!“

Thulba ist im Pokal längst raus und kann sich auf das folgende und so wichtige Heimspiel gegen den SV Rödelmaier konzentrieren, das kommenden Samstag um 16 Uhr stattfindet. Danach geht´s nach Bergrheinfeld, ehe nacheinander die Teams von ganz oben auf die Frankonia zukommen. Inzwischen wurde die von Thulba abgesagte Partie in Dampfach mit 2:0 für die DJK gewertet.

Übrigens: Urlaubsbedingt hatte das griechische Vereinsheim des TSV Werneck diesmal geschlossen, weshalb die dankenswerter Weise vom Verein über Lautsprecher begrüßten Reporter des Spiels wieder im Gasthof Weißes Ross im benachbarten Schnackenwerth zu ein paar guten Altfränkisch Dunklen Biere der Brauerei Kauzen aus Ochsenfurt einkehrten und zu Paprika- und Jägerschnitzel jeweils mit Bratkartoffeln und Beilagensalat. Auf den Fußball– folgte also auch noch der kulinarische Genuss!

Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost: TSV Ettleben/Werneck – FC Frankonia Thulba: 5:0 (3:0)

Ettleben: Jakob Memmel – Florian Pfister (ab 72. Daniel Weingart), Konstantin Hedrich, Frederik Weiß, Maximilian Mosandl (ab 84. Sebastian Förster), Jannik Pfeuffer, Marcel Faulhaber, Tim Kehrlein, Simon Michel (ab 73. Christian Sokal), Sandro Weber (ab 65.) Tim Rottmann), Manuel Faulhaber (ab 80. Maximilian Hedrich); Trainer: Mario Schindler

Thulba: René Leurer – Cedric Werner (ab 50. Maximilian Gah), Sergiu Nistor, Fabian Knüttel, David Betz, Oliver Mützel, David Büchner, Lorenz Heim, Fabian Diemer (ab 46. Lukas Liebler), Luca Pfülb, Fabio Reuß; Spielertrainer: Oliver Mützel.

Tore: 1:0, 2:0 (30., 42.) Marcel Faulhaber, 3:0 (44.) Manuel Faulhaber, 4:0 (68.) Marcel Faulhaber, 5:0 (70.) Simon Michel.
Schiedsrichter: Peter Flach
Zuschauer: 355

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