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„Wir wollten es denen vermiesen!“: Bergrheinfeld als Spielverderber im Derby bei Ettleben/ Werneck – MIT VIELEN FOTOS!


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WERNECK / BERGRHEINFELD – Es wäre aus Sicht der Hausherren ja zu schön gewesen: Am Freitag, den 20. Mai, ein Finale am letzten Spieltag um Platz zwei in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost. Um die 1000 Zuschauer wären dann sicherlich gekommen zum TSV Ettleben/ Werneck gegen die SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg. Doch ausgerechnet der Derbyrivale hat diesen Traum zerstört.

Während eine Stunde später am Samstag die Oberschwarzacher mit dem klaren 4:0 beim unteren Releganten auch auf vorerst fünf Punkte vom Sonntag in Hirschfeld spielenden TSV Münnerstadt davon zogen, revanchierte sich in Werneck vor offiziell 500 Zuschauern der TSV Bergrheinfeld für die 0:2-Heimniederlage im Hinspiel. Mit einem späten 2:1-Sieg, nach dem es lange wirklich nicht aussah. Die anschließenden „Derbysieger“-Gesänge dürften dem heimischen TSV heute noch in den Ohren weh tun.


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„Wir wollten es denen vermiesen“, gab der scheidende, bald 70 Jahre alte Bergrheinfelder Coach und designierte Ruheständler Reinhard Seger zu, dass die Pleite im ersten Aufeinandertreffen unbedingt eine Wiedergutmachung erfahren musste. Zudem fing sich das Team nach den beiden bitteren Niederlagen im März in Unterspiesheim und gegen Stadtlauringen, fügte dem 1:1 gegen Tabellenführer Dampfach nun vier Siege in Serie bei. „Wir wollen noch ein paar Plätze gut machen“, sagt Seger vor den beiden abschließenden Aufgaben gegen Rödelmaier und in Trappstadt. Sogar Rang fünf scheint noch machbar.


Warum die Bergrheinfelder dieses Derby gewannen? Glücklich, wie Seger zugibt? „Weil der Tüchtige Glück hat. Und wir waren tüchtig!“ „Der Gegner war eine Spur williger und ein paar Prozent geiler auf den Sieg. Das muss man neidlos anerkennen“, schnaufte Wernecks Coach Mario Schindler erst einmal tief durch nach seiner Ansprache an das Team nach wiederum einer denkwürdigen Schlussphase.

Da machten die Hausherren an sich alles lange richtig, spielten erwachsen, gingen spät in Halbzeit eins durch Marcel Faulhabers Kopfball nach einer Ecke in Führung. Wenig bis nichts deutete nach der Pause auf eine Wende hin in einem seltsam emotionslosen Spiel. In dem halt die Hausherren durch den eingewechselten Leon Rottmann die gute Gelegenheit zum 2:0 vergaben. „Wir haben zu schüchtern gespielt, es fehlte die Intensität. Wir waren zu sorglos, sind zu wenig auf das 2:0 oder 3:0, haben uns einlullen lassen“, weiß Schindler. „Und mit dem 1:0 haben wir Bergrheinfeld am Leben erhalten!“

Und dann kommt es eben so, wie es kommen muss: Verhinderte Keeper Jakob Memmel erst noch per Fußabwehr den Ausgleich gegen Nicolas Behr, so fiel nach der anschließenden Ecke ebe doch das 1:1 durch Sebastian Werner. Der köpfte ein, wie in der letzten Minute auch noch der wie der flankende Behr eingewechselte Kevin Barke, als Ettleben/ Werneck selbst noch Hoffnungen hatte auf das eigene 2:1.

„Dann reicht es eben nicht für ganz oben. Jetzt sind im Umfeld einige Leute wieder auf dem Boden der Tatsachen“, sagt Mario Schindler nach der ersten Pleite nach zuvor sechs Siegen und zehn Partien ohne Niederlage. In Münnerstadt und eben gegen Oberschwarzach stehen die beiden finalen Spieler gegen den Dritten und Zweiten an. Ein Endspiel um die Vizemeisterschaf am 20. Mai wird´s nun vermutlich nur für die Gäste.

Fußball, Bezirksliga Unterfranken Ost: TSV Ettleben/ Werneck – TSV Bergrheinfeld: 1:2 (1:0)

TSV Ettleben: Jakob Memmel – Tim Vollert (ab 85. Florian Pfister), Frederik Weiß, Christian Sokal (ab 62. Leon Rottmann), Maximilian Hedrich (ab 78. Ben Schulz), Marcel Faulhaber, Pascal Stahl (ab 70. Konstantin Hedrich), Sandro Weber, Simon Michel, Manuel Faulhaber, Tim Rottmann (ab 85. Julian Treutlein); Trainer: Mario Schindler

TSV Bergrheinfeld: Andreas Niedermeyer – Nils Seufert (ab 74. Felix Seufert), Felix Kilian, Luca Friedrich, Silas Kraus, Lorenz Kuhn, Niklas Kommer (ab 65. Niicolas Behr), Thomas Cäsar, Linus Schneider (ab 74. Tobias Rudloff), Sebastian Werner, Florian Streng (ab 80. Kevin Barke); Trainer: Reinhard Seger.

Tore: 1:0 (45.+1) Marcel Faulhaber, 1:1 (83.) Sebastian Werner, 1:2 (90.) Kevin Barke

Schiedsrichter: Maximilian Ziegler; Assistenten: Kevin Borst, Martin Weidinger

Zuschauer: 500 (in Werneck)

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