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Fußball-Sensation am Dallenberg: Die Würzburger Kickers schlagen den völlig enttäuschenden Hamburger SV


Johanniter Hausnotruf

WÜRZBURG / HAMBURG – Die Ausgangslage war klar und irgendwie beängstigend: Nachdem eintracht Braunschweig gegen Regensburg gewonnen hatt, vergrößerte sich der Abstand der Würzburger Kickers auf den Relegationsplatz auf acht Punkte. Das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga musste also an sich nachziehen. Doch ausgerechnet Tabellenführer Hamburger SV kam am Sonntag an den Dallenberg.

Nun gut, dort schlugen die Rothosen diese Saison bereits Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf, zwei aufstiegswillige Ex-Bundesligisten. Und sie schafften ein Remis gegen Greuther Fürth. Gegen Favoriten sahen die Unterfranken also stets gut aus. Und die Formkurve zeigte zuletzt nach oben. In Nürnberg oder Kiel verloren die Kickers nur sehr unglücklich.


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Und nun kam also der große HSV erstmals nach Würzburg. Der Erste trat beim Letzten an. Der frühe Pfostentreffer von Sonny Kittel für die Gäste verdeutlichte, in welche Richtung es gehen könnte. Doch dann lag zwei Mal das 1:0 der Hausherren in der Luft. Ex-Bayern-Keeper Sven Ulreich hatte doppelt alle Mühe. Und dann keine Chance in der 19. Minute, als die Gäste nach einer „der HSV ist ein Depp“-Aktion Martin Hasek zum Schuss kommen ließen: 1:0!


Ulrich musste danach nochmals in höchster Not retten und hatte in der 30. Minute dennoch wieder das Nachsehen. Douglas Franco Teixeira konnte im Strafraum nach der nächsten Slapstick-Aktion der Hamburger abziehen – 2:0. Und das völlig verdient. Die Gäste spielten im ersten Drittel der Partie wie ein mittelmäßiger Drittligist. So wie Zwickau oder Verl oder so. Und die Hintermannschaft der Hanseaten: Mindestens gefühlt eine Klasse schwächer wie die des FC Schweinfurt 05.

Daniel Thioune, der Coach des HSV, hatte etwas mehr als zwei Jahre zuvor an selber Stelle noch gewonnen. Damals mit dem VfL Osnabrück in der 3. Liga. Am Ende waren die Niedersachen in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Und diesmal? Eine Etage weiter oben betreute er den absoluten Favoriten. Und der enttäuschte maßlos.

Zur Pause wechselten die Hamburger doppelt aus. Unter anderem kam Manuel Wintzheimer, der erst 22 Jahre alte Arnsteiner, dessen Heimatverein gerade mal 30 Kilometer vom Dallenberg entfernt ist. Der machte zwar gleich mächtig Feuer, doch in der 54. Minute bereits machte Patrick Sontheimer mit dem überragenden 3:0 alles klar. Was für ein Debakel für den vielleicht baldigen Dino der 2. Bundesliga!

Erst in der 72. Minute gelang Jeremy Dudziak das erste Tor des haushohen Favoriten. Doch die Wende konnte das nicht mehr einleiten. Im Gegenteil: Der HSV spielte seinen behäbigen Schnarch-Fußball weiter. So wird das sicher nichts mit der Rückkehr in die 1. Bundesliga! Auch wenn Bobby Wood in der 89. Minute noch zum 3:2-Endstand einköpfte.

Fn Fürth und in Kiel, beide treffen morgen in Mittelfranken aufeinander, wird man sich ins Fäustchen gelacht haben. Nachdem am Freitag auch schon die Bochumer in Aue verloren, wird das Rennen um den Bundesliga-Aufstieg anscheinend nochmal ein ganz offenes zwischen einigen Vereinen.

Weiter geht´s kommenden Samstag beim VfL Bochum, ehe am Freitag danach der letztjährige Fast-Aufsteiger aus Heidenheim in Würzburg gastiert. Neun Tage später reisen die Kickers nach Hannover. Das Programm bleibt also heftig… Aber die Unterfranken sind nun wieder dick im Geschäft und dürfen an den Klassenerhalt glauben.



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