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Pikantes aus der Türkgücü-Geheimnistru(h)e


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Am kommenen Wochenende startet die 3. Liga im Deutschen Fußball. Aufsteiger Türkgücü München muss zum Start auswärts ran und doch nicht. Denn Match eins führt den Neuling ausgerechnet zum amtierenden Meister und Stadtrivalen FC Bayern München 2, der seine Heimpartien im Grünwalder Stadion austrägt. Was auch die Türken vorhaben.

Und da sind wir schon mittendrin in einer Diskussion, die an sich zuletzt abebbte, die aber seit dem letzten Wochenende wieder Fahrt aufnahm, seit Türkgücü kurzfristig per einstweiliger Verfügung per Gerichtsentschluss bewirkte, dass der FC Schweinfurt 05 seine Pokalpartie auf Schalke nicht austragen konnte.


AOK - Keine Kompromisse

Seitdem kamen ein paar Detail an´s Licht, allesamt durchaus pikant. So soll sich Dr. Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, einig gewesen sein mit Hasan Kivran, Vorstandsvorsitzender und Geldgeber der Türken, dass die trotz unterbrochener Regionalliga-Saison in die 3. Liga aufsteigen dürfen, der FC 05 dafür als Zweiter in die Pokalhauptrunde einzieht. Kurzum: Die Münchner sollen die Satzungsänderung des BFV akzepziert haben.


Trotzdem klagten sie nun. Und die Schnüdel klagten nicht, obwohl die Lizenz seitens des DFB für TürkGücü zum Himmel stinkt. Oder besser: Die nicht vorhandenen Voraussetzungen dafür, denn die Münchner gaben den Würzburger Dallenberg als ihr permanent zur Verfügung stehendes Heimstadion an, das notwendig wurde, weil sie weder im Grünwalder noch im Olympiastadion alle Heimpartien austragen dürfen.

Trickserei, alles andere als wasserdicht und für FC 05-Boss Markus Wolf ein Grund zum Ärgern. Zurecht und nachvollziehbar. Gar nicht auszuschließen, dass ein Gang vor das Gericht die Lizenz der Türken zum Kippen hätte bringen können. Man stelle sich mal am Freitag eine einstweilige Verfügung vor: Keine Spielberechtigung des Aufsteigers in Liga 3, weil dem ein permanentes Heimstadion schlicht und einfach fehlt.

Das wäre dann endgültig Chaos für Fußball-Deutschland und nochmals eine Steigerung zu der Schalke-Geschichte, die sich die nächsten Tage an sich klären sollte, ja muss, weil die Gelsenkirchner ja auch wissen wollen, gegen wen sie in Runde eins spielen, wann und wo.

Nicht undenkbar: Ein Spiel Ende Oktober im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion, vielleicht sogar vor ein paar Zuschauern unter Flutlicht. Auszuschließen ist gar nichts mehr. Auch nicht, dass Türkgücü München sein erstes Heimspiel am 27. September gegen Kaiserslautern kurzfristig in der Würzburger Kickers-Arena austrägt. Wäre witzig, oder?

Michael Horling
redaktion@SW1.News



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