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Talente noch schneller und besser fördern: Kickers verlagern Schwerpunkt im Nachwuchsbereich und kooperieren mit dem TSV Aubstadt


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WÜRZBURG – Der FC Würzburger Kickers hat sich dazu entschieden, zur kommenden Spielzeit 2019/20 keine U23-Mannschaft zu melden und den Schwerpunkt im Nachwuchsbereich künftig in Richtung U19- und U17-Junioren zu verlagern.

Der Fokus wird fortan also noch stärker als bisher auf diesen Altersbereich sowie den weiteren NLZ-Teams liegen.


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TSV Aubstadt als Kooperationspartner

„Nach reiflicher Überlegung, intensivem Austausch untereinander und der Abwägung aller Interessen im Sinne des großen Ganzen, wie wir uns künftig am besten aufgestellt sehen, sind wir zu diesem Entschluss gekommen. Dieser wird von allen Verantwortlichen mitgetragen. Unser Ziel ist es somit, dass unsere Talente noch schneller und besser für den Profifußball gefördert und ausgebildet werden“, sagt FWK-Präsident Daniel Sauer: „Über die U23 hat in der Vergangenheit kein Spieler den Sprung nach oben geschafft, da der Schritt zwischen der Bayernliga und der 3. Liga einfach sehr groß ist. Deshalb gab es die Überlegungen, den Schwerpunkt auf die anderen NLZ-Teams zu legen, schon früher. Bis dato hat uns jedoch ein geeigneter Kooperationspartner in der Regionalliga gefehlt, den wir nun nach dem Aufstieg des TSV Aubstadt gefunden haben.“


Die Rothosen können dabei ausgewählte Spieler nach der U19 zum Regionalligisten verleihen. Damit wurde sowohl für die Spieler als auch für beide Vereine eine sehr gute Lösung gefunden, von der alle Seiten profitieren.

Zahlreiche Vereine haben diesen Weg bereits eingeschlagen

Zum Hintergrund: Seit 2014 knüpft der Deutsche Fußball-Bund die Lizenzerteilung nicht mehr an ein U23-Team. Seither haben sich unter anderem auch Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, Union Berlin, Dynamo Dresden, der VfL Bochum, 1. FC Heidenheim, SV Wehen Wiesbaden sowie die SpVgg Unterhaching für diesen Schritt entschieden.

Kürzlich kam auch noch Eintracht Braunschweig hinzu. Die Niedersachsen wollen ebenso wie die Kickers die „zur Verfügung stehenden Mittel noch effektiver einsetzen“. Bei den Heidenheimern beispielsweise hatten in den vergangenen Jahren zahlreiche Spieler im Anschluss an die U19 einen Profivertrag erhalten.

Glänzende Ausgangsposition von der U13 bis zur U19

Nachdem die U13- und U14-Junioren in der BFV-Förderliga spielen und die U15 nach dem gewonnenen Relegationsspiel gegen Neumarkt den Sprung in die eingleisige Regionalliga geschafft hat, messen sich diese drei Altersklassen bereits mit den besten Spielern ihres Jahrgangs. Da auch die U16 (in die Landesliga) und die U17 (in die Bayernliga) aufgestiegen sind, fehlt von der U16 bis zur U19 jeweils nur ein Aufstieg, um ebenfalls in den höchsten Ligen angekommen zu sein.

U17- und U19-Bundesliga als Ziel

Deshalb haben sich die Mainfranken, die ab dem 1. Juli ein vom DFB anerkanntes Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum betreiben, auf die Fahnen geschrieben, binnen drei Jahren mit der U19 den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Die U17, die kürzlich die Landesliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Bayernliga-Aufstieg perfekt gemacht hat, soll in diesem Zeitraum ebenfalls den Sprung in die höchste Spielklasse zu schaffen.

Jochen Seuling, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erklärt: „Wir wollen die Jungs noch zeitiger und intensiver fördern, weshalb wir auch die Trainer-und Funktionsbesetzung in den Teams ausbauen sowie die Trainingsinhalte noch intensiver vermitteln werden. Unser großes Ziel ist es, die Spieler so auszubilden und vorzubereiten, dass für sie ein direkter Sprung von den Jugend- in den Profibereich möglich ist.“

Überrascht zeigt sich der Bayerische Fußball-Verband, was aus der Pressemeldung des BFV herausgeht:

Der FC Würzburger Kickers hat sein U23-Team zum jetzigen Zeitpunkt völlig überraschend vom Spielbetrieb der Saison 2019/2020 aus der Bayernliga Nord abgemeldet. Damit werden zur neuen Spielzeit anstatt der vorgesehenen 36 Teams jetzt 35 Mannschaften in den beiden Bayernligen Nord und Süd an den Start gehen. Die Einteilung der Staffeln nimmt der Verbands-Spielausschuss zeitnah nach Abschluss der Relegation zur Regionalliga Bayern vor. Aktuell spielen die beiden Bayernligisten TSV Rain/Lech und DJK Gebenbach den letzten freien Platz in der höchsten bayerischen Spielklasse aus.

„Wir sind vor allem vom Zeitpunkt der Abmeldung durch den FC Würzburger Kickers sehr überrascht. Es gab in den vergangenen Wochen keinerlei Hinweise für diesen Schritt, auch wurde der Bayerische Fußball-Verband nicht in den Prozess mit eingebunden oder zumindest informiert“, sagt Verbands-Spielleiter Josef Janker: „Wäre uns das im Vorfeld bekannt gewesen oder hätten sich die Würzburger zumindest noch vor dem Start der Relegation entsprechend erklärt, hätten wir im Zuge der Relegations-Ansetzungen noch reagieren können.“



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