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„Es war eine schwere Zeit“: Jugendfußball der Niederwerrner/ Oberwerrner U9 in der Corona-Krise


Kanal-Türpe

NIEDERWERRN / OBERWERRN – Anfang März 2020 kam das Aus. Dabei hatte die U9 des FV Niederwerrn/Oberwerrn gerade am Ende der Faschingsferien ihr drittes Hallenturnier in einer überaus erfolgreichen Wintersaison (mit insgesamt 7 Top 3-Platzierungen des Jahrgangs 2011) gewonnen und die ersten Trainingseinheiten auf dem Feld zur Vorbereitung auf die Frühjahrsaison 2020 begonnen.

Doch dann kam der Corona bedingte Look-Down und der Fußball für die Kinder der Jahrgänge 2011 / 2012 war erstmal passe.


Hannwacker

Es vergingen die Wochen – Frühlingsanfang, Ostern und der Maifeiertag zogen ins Land, aber der Fußball ruhte. Einzig über die sozialen Medien blieb man in Kontakt und die eine oder andere Challenge wurde gestartet.


Doch mit der Zeit wurden die ersten Lockerungen der Beschränkungen sichtbar und wie froh waren die Kinder samt ihren Trainern, als es dann in den Pfingstferien wieder möglich wurde, unter strengen Kriterien in Kleingruppen mit dem Training zu beginnen – nach rund 3 Monaten Stillstand.

Besonders für die Trainer und die Vereinsverantwortlichen war es eine wahre Herausforderung: feste Gruppen mussten eingeteilt werden, Trainingsübungen für das kontaktlose Training überlegt und abgestimmt werden, Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte wurden (und sind es auch heute noch) wichtiger Bestandteil einer Trainingsvor- und nachbereitung.

Aber für die Kinder, die froh waren, „wieder mal auf richtige Tore schießen“ zu dürfen, war es der Aufwand wert, so Trainer Thomas Wiederer. Ein Anfang war somit gemacht. Auch, wenn das obligatorische Trainingsspiel noch nicht auf der Tagesordnung stand.

Noch größer war dann die Freude, wie letzte Woche zum 08.07.2020 genehmigt wurde, wieder in das „Training mit Kontakt“ übergehen zu dürfen.

„Vor der Fahrt zum Training fragte ich meinen Philipp, ob er Schienbeinschoner eingepackt hat? Nein, brauchen wir doch nicht für unser kontaktloses Training“, wie Trainer Thomas Ganzinger berichtet. „Die Jungs haben vielleicht geguckt, als sie wieder Leibchen zugeteilt bekamen.“

Und jetzt läuft also wieder der Ball auf dem Kleinfeld und Fußball ist (fast) wieder Fußball.

Klar: gewisse Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sind weiterhin einzuhalten, aber viel fehlt nicht mehr zur „Normalität“. Und die soll dann hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten wieder das eine oder andere Spiel gegen andere Mannschaften bringen – auch wenn für den Großteil der Mannschaft in Kürze der Wechsel zur U11 ansteht.

Gleichwohl sehen Marco Voll und Tobias Thieltges, ebenfalls Teil des vierköpfigen Trainerteams, schon noch, „dass die fußballfreie Zeit ihre Spuren bei der Koordination, Technik und Kondition hinterlassen haben“.

Aber die Kinder haben ihren Fußball und vor allem ihren Spaß wieder – „den Rest kriegen wir in den nächsten Wochen und Monaten bestimmt auch wieder hin. Wir wollen ja möglichst erfolgreich weiterarbeiten und die Kinder in ihrem Sport weiterentwickeln.“

Und so findet die schwere Zeit für die Jungs, mit all den Einschränkungen in der Schule und beim Treffen von Freunden, dann hoffentlich, wie beim Fußball, auch ein Ende…

Natürlich hofft das Team, nicht nochmals einem Lookdown zum Opfer zu fallen, da dann auch die Gefahr besteht, dass Kinder das Interesse am Fußball verlieren und lieber auf der Couch bei Onlinegames hängen bleiben….



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