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Burgprappachs Füchse in Nöten: „Jeder gibt Vollgas – und das wird noch belohnt!“


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BURGPREPPACH / SCHWEINFURT – Als der TSV Burgpreppach zum Re-Start 2019 erst in Marktsteinach gewann, denn sogar Spitzenreiter FC Nassach schlug und 14 Tage später auch noch im Derby gegen Nachbar Maroldsweisach triumphierte, da waren sich die Füchse sicher: Das mit dem Kampf um den Klassenerhalt wird klappen! Knapp einen Monat später ist Ernüchterung eingekehrt. Man belegt einen Abstiegsplatz.

Nur ein Punkt aus vier Partien, Niederlagen in Gädheim, in Schonungen und jüngst in Ballingshausen bei der SG Stadtlauringen 2 erhöhen den Druck vor den beiden finalen Aufgaben gegen die Freien Turner Schweinfurt 2 und vielleicht in einem echten Kellerfinale beim VfB Humprechtshausen. Vorher sprach anpfiff.info mit dem neuen Spielertrainer Manuel Aumüller.


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Herr Aumüller, als anpfiff.info bei Ihnen zu Besuch war, da verbreiteten Sie große Zuversicht nach einem 1:0 gegen Nassach. Danach auch noch der Sieg gegen Maro im Lokalderby. Das sollte ja das größtmögliche Selbstbewusstsein geben. Warum danach trotzdem die Talfahrt? Auf die einzelnen Spiele kommen wir danach noch zu sprechen…
Manuel Aumüller: Da kommen viele kleine Aspekte zusammen. Ich glaube, nach neun Punkten aus vier Spielen wurden wir einen Tick zu selbstbewusst – und das sind dann im Kampf um den Klassenerhalt die letzten Prozente, die fehlen. Hinzu kommt, dass wir in den ersten vier Spielen aus dem vollen Schöpfen konnten, ich hatte bei der Aufstellung die Qual der Wahl, wen ich von Beginn an bringe. Mittlerweile muss ich Verletztungs- und urlaubsbedingt auf den ein oder anderen Erfahrenen zurückgreifen.

Die Woche danach führten Sie in Gädheim bis zur 75. Minute mit 3:1 und verloren noch mit 3:4. Hat das einen Knacks gegeben, von dem Sie sich bis heute nicht erholt haben?
Manuel Aumüller: Nein, auf keinen Fall! Die Stimmung im Verein und der Mannschaft ist sehr gut. In Gädheim war besonders in der ersten Halbzeit zu spüren, dass sich keiner etwas zutraute, niemand wollte etwas riskieren. Dementsprechend wurde ich in der Halbzeit einen Tick lauter. Nach der Pause hatten wir alles im Griff, machen sogar aus meiner Sicht ein regelgerechtes 4:1, das der Schiedsrichter nicht anerkannte. Anstatt diese Entscheidung einfach mal zu schlucken und weiter konzentriert zuspielen, konzentrierten wir uns nur noch auf die Entscheidungen des Unparteiischen. Dieses Verhalten darf nicht passieren und muss ich entschuldigen.


Karsamstag, Hesselbach kommt zu Ihnen. Sie führen bis 20 Minuten vor dem Ende mit 2:0. Endstand: Ein Remis! Ein Zeichen freilich trotzdem, dass Sie selbst mit Aufstiegsanwärtern auf Augenhöhe sind?
Manuel Aumüller: Unterm Strich ist der Punkt völlig in Ordnung. Wir haben viel investiert, die Räume sehr gut zugestellt und unsere Konter hervorragend genutzt. Der Knackpunkt des Spiels waren die Wechsel. Simon Wohlmacher kam und zerrte sich beim ersten Sprint im Oberschenkel. Luca Herbst musste nach wenigen Minuten ebenfalls mit Leistenprobleme vom Platz und Dominik Michel lag die Woche erkrankt flach. Dementsprechend fehlten für solch eine Partie die Körner. Hätte, wenn und aber,,, wäre da der Sieg möglich gewesen.

Dann ging´s wieder fast nach Gädheim. In Schonungen kassieren Sie zehn Minuten vor dem Ende das 1:2 zur Niederlage. Man könnte jetzt vermuten, dem Team fehlen entweder Kondition oder Konzentration für volle 90 Minuten…
Manuel Aumüller: Schonungen war für uns ein typisches Spiel eines Teams im Abstiegskampf. Wenn du deine Chancen machst, schießen wir in der ersten Halbzeit drei Tore und das Spiel nimmt seinen Lauf.

Jüngst in Ballingshausen: Das Goldene Tor der Gastgeber diesmal recht früh, aber per Elfmeter. Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß?
Manuel Aumüller: Ein Elfmeter, den von zehn Schiedsrichtern einer pfeift – und den hatten wir an diesem Tag. Ansonsten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir hatten einen Freistoß, der den Pfosten streift, und in der letzten Minute klärt der Keeper mit der Fußspitze auf der Linie.

Fünf weitere Fragen stellte www.anpfiff.info an Manuel Aumüller – und bekam höchst lesenswerte Antworten zurück. Das komplette Interview mit zahlreichen weiteren Fotos und Zusatzinformationen veröffentlichte das fränkische Fußballportal bereits am Mittwoch.

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