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Clemens Haub von Traustadt/ Donnersdorf: „Ich sehe Orte, die ich vorher noch nicht gesehen habe!“


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TRAUSTADT / DONNERSDORF – Es läuft nicht so richtig wirklich überragend bei der SG Traustadt/ Donnersdorf, die nur eine der letzten fünf Partien in der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 2 gewann. Und das nach einem an sich ordentlichen Start. Vergangenes Wochenende kassierte das Team ein zweites Mal ein „Päckchen“…

Nach dem 3:5 bei Nordheim/ Sommerach und vor dem sicherlich wegweisenden Heimspiel gegen Tabellennachbar und Neuling FC Röthlein/ Schwebheim in Donnersdorf sprach FuSWball.de mit Spielertrainer Clemens Haub.


Mezger

Clemens, drei erzielte Tore in Nordheim sollten ja an sich zu dem ein oder anderen Punkt reichen. Was war defensiv bei Euch los?
Clemens Haub: Wir hatten defensiv nicht unseren besten Tag, zudem hat es Nordheim auch die ersten 20 Minuten sehr konsequent gespielt. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen und es wurde ein wildes Spiel.


In Fatschenbrunn, punktgleich mit Euch, habt Ihr sogar sechs Gegentore kassiert. Wär´s vielleicht besser, wenn der Spielertrainer ein Abwehrmann wäre 😉 ?
Clemens Haub: Das würde ich nicht so sagen, da der Spielertrainer dort einen Elfmeter verschossen hat, der zum 1:0 für uns geführt – und es so ein ganz anderes Spiel gegeben hätte.

Was ist drin in der Saison nach zuletzt den Plätzen zehn und acht nach dem Wiederaufstieg?
Clemens Haub: Wenn wir unsere PS endlich mal auf den Platz bekommen, bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass wir eine solide Saison spielen und so auch den Zuschauern attraktiven Fußball bieten. Der am Ende ein positives Ergebnis für die SG Traustadt/ Donnersdorf mitbringt.

Clemens Haub (rechts) wollte eigentlich zusammen mit Hakan Aydin das Spielertrainer-Amt in Traustadt und Donnersdorf übernehmen.

Nun geht´s gegen Röthlein/ Schwebheim – ein wegweisendes Spiel in der Falkenberg-Arena?
Clemens Haub: Wegweisenden würde ich es nicht bezeichnen, es sind alle Spiele wichtig und geben der Mannschaft eine Richtung an. Aber es ist ein Heimspiel, deshalb hat es natürlich einen ganz anderen Stellenwert.

Es folgen die Partien auswärts an einem Wochenende beim aktuell Zweiten in Untersteinbach/ Geusfeld und dann das Match beim Sechsten in Zell am Ebersberg. Mutmaßlich zwei Gegner und Orte, die für Dich wie böhmische Dörfer klingen?
Clemens Haub: Böhmische Dörfer trifft es ganz gut (lacht), ich muss wirklich sagen, in den vier Monaten sehe ich Orte, die ich vorher noch nicht gesehen habe. Aber dafür spielen wir doch Fußball, um einfach mal was anderes zu sehen.

Und dann ist Kirchweih in Traustadt. Und Ihr spielt zuhause ausgerechnet gegen den bisher so souveränen Tabellenführer Gochsheim 2/ Weyer. Sowas kann schon ein Fest-Wochenende versauen…?
Clemens Haub: Kirchweih ist Kirchweih und warum sollte man den Tabellenführer nicht schlagen können? Im Fußball ist alles möglich.

Wie macht sich Thomas Heinisch nach seinem Comeback – und warum war er in Nordheim nicht dabei?
Clemens Haub: Thomas hat nicht nur in Nordheim gefehlt, er hat hier und da immer mal kleine Problemchen, die wir langsam in den Griff bekommen. Mich würde es für ihn freuen, wenn er einfach mal schmerzfrei kicken könnte. Aber nach drei Jahren Pause ist das denke ich normal.

Schauen wir kurz auf zwei Deiner letzten Vereine: Der SC Hesselbach steht nach acht Partien sicher nicht unerwartet im hinteren Mittelfeld der Kreisliga Schweinfurt 2. Immerhin traf Jannik Müller schon fünf Mal. Der neue Torjäger?
Clemens Haub: Hesselbach kommt da wieder raus, da bin ich mir sehr sicher. Und für Jannik Müller freue ich mich persönlich sehr, ich wusste immer, was für ein Potenzial in ihm schlummert. Ich habe ihn ja von Beginn seiner Herren-Karriere mit begleitet. Und Torjäger? Warum nicht, das Zeug hat er dazu.

Und in der Kreisliga Rhön schaut´s danach aus, als hätte sich der FV Rannungen vom Fehlstart erholt und könnte wieder vorne mitspielen. Klappt das diesmal unter Benjamin Kaufmann mit dem Aufstieg?
Clemens Haub: Benni ist ein guter Trainer, ich würde es mir für Rannungen wünschen, da der Verein echt super aufgestellt ist.

Vermisst Du nach zuvor einem Jahr in den Kreisligen die etwas höhere Spielklasse – oder ist es mit nun 33 Jahren okay, etwas weiter unten die Spielerkarriere ausklingen zu lassen?
Clemens Haub: Ich muss ehrlich sagen, die Kreisklasse ist mit richtig guten Kickern besetzt, der Unterschied ist nicht wirklich zu erkennen.

Wie kam´s eigentlich zu Deinem Engagement in Traustadt/ Donnersdorf – und war nicht an sich eine andere Konstellation vorgesehen als mit Chris Etzel als Co an Deiner Seite?
Clemens Haub: Das ist richtig, eigentlich sollte ich mit Hakan Aydin dort zusammen übernehmen, dieser ist aber ab Sepember beruflich nach München umgezogen – und so hat sich das zerschlagen. Aber mit Chris habe ich einen Kollegen gefunden, der wirklich alles gibt und da richtig Bock zu hat.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!
Clemens Haub: Ich danke auch!

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