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Die Obbacher Kai und Nils Halbig: „Unser Vater hat uns in jungen Jahren viel beigebracht!“


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OBBACH / OERLENBACH / EBENHAUSEN – Dass die SG Oerlenbach/ Ebenhausen nach 26 von 30 möglichen Punkten zum Ausklang des Jahres wieder auf Kurs Fußball-Kreisliga Rhön liegt, hat beim Tabellendritten der Kreisklasse 1 auch mit Kai (18) und Nils Halbig (21) zu tun. Ersterer traf vier, Letztgenannter gar sechs Mal.

Für beide ist der Spielkreis Rhön relatives Neuland, nicht jedoch für ihren Vater und Trainer gleichen Namens. Frank Halbig, 52, ein Obbacher, einst Landesliga-Spieler bei der DJK Schweinfurt, trainierte schon mal in Reiterswiesen und dann auch kurz den FC Bad Kissingen, als Nils in der Bezirksliga bei elf Einsätzen sechs Mal traf.





FuSWball.de, SW1.News und Rhön1.News unterhielten sich mit den beiden Söhnen, diesmal nicht mit dem Vater, dessen Großcousin Martin Halbig übrigens der Trainer des FC Fuchsstadt ist.


Hallo an Euch beide. Erzählt bitte jeweils erstmal was über Euch: Wo wohnt Ihr und was macht Ihr beruflich?
Kai Halbig: Ich wohne derzeit noch in Obbach bei meiner Familie und arbeite als Speditionskaufmann bei DB Schenker.
Nils Halbig:Wir wohnen beide in Obbach und ich arbeite als Fachlagerist.

Wie ist das so, unter dem eigenen Vater zu trainieren?
Kai Halbig: Ich persönlich finde es sehr cool, da ich schon immer mal unter ihm trainieren wollte. Weil er mir schon in jungen Jahren viel beigebracht hat.
Nils Halbig: Ich finde es auch sehr schön, da er uns in unseren jungen Jahren schon sehr viel beigebracht hat. Und ich zuvor bei der Bezirksliga Truppe in Bad Kissingen auch schon unter seinen Fittichen stand.

Ihr habt jeweils in ein paar Partien gefehlt. Warum? Doch nicht, weil Euer Vater Euch nicht aufgestellt hat?
Nils Halbig: Ich war am Anfang ein paar mal leicht angeschlagen und ein paar Tage im Urlaub.
Kai Halbig: Ich war im Sommerurlaub und habe in der Türkei Corona bekommen. Weswegen ich vier oder fünf Partien nicht dabei sein konnte.

Nils Halbig

Warum lief´s anfangs der Saison bei der SG noch nicht so richtig und im Verlauf der Runde dann umso besser?
Nils Halbig: Es gab eine lange Fußballpause für jede Mannschaft des Fußballbereiches. Da ist es natürlich eine Herausforderung, wieder rein zu kommen und kontinuierlich Leistung zu bringen. Mit mir und meinem Bruder sind noch weitere Neuzugänge zur SG gekommen, und um aus den Spielern, die bei der SG spielen, und den Neuzugängen zusammen eine Mannschaft zu formen, und dass sie nach leichten Anfangsschwierigkeiten sehr gute Leistungen vorzeigen kann, haben wir nicht nur dem Coach zu verdanken, sondern der ganzen Gemeinschaft.
Kai Halbig: Da der Einstieg in den Männerbereich trotzdem einen großen Unterschied ausmacht und ich mich erst an die körperlichen Verhältnisse gewöhnen musste. Jedoch bin ich dann nach einiger Zeit besser hinein gekommen. Und jetzt läuft es, wie ich finde, sehr gut.

Nils Halbig (rechts) im Dress der Freien Turner Schweinfurt

Kann jeder von Euch beiden denn bitte mal sagen, was der Bruder besser kann und wo Ihr jeweils Eure stärken ihm gegenüber seht?
Kai Halbig: Nils ist eindeutig schneller, hat einen guten Abschluss und ist auch technisch sehr gut.
Nils Halbig: Kai hat eine sehr gute Übersicht und kann die besten Steckpässe und Vorlagen geben. Ich habe noch nie und werde nie bessere bekommen. Technisch klug, wendig – und er hat eine sehr gutes Spielverständniss.

Nils, zunächst zu Dir als älterer von Euch beiden: Du hast erfolgreich ein paar Spiele für Bezirksligist Bad Kissingen gemacht, es dann sogar bei Landesligist Schwebenried-Schwemmelsbach versucht mit einigen Einsätzen. Warum der Schritt zurück in die Kreisklasse?
Nils Halbig: Ich finde die Situation, wie sie gerade ist perfekt. Ich möchte erst zu 100 Prozent wieder fit sein, wenn ich diesen Schritt nochmal wagen sollte.

Nils Halbig im Dress der DJK Schwebenried/ Schwemmelsbach

Kai, Du bist erst 18, kamst aus der Jugend der Freien Turner Schweinfurt. War da die Kreisklasse in Oerlenbach/ Ebenhausen genau der richtige erste Schritt für den Männerbereich?
Kai Halbig: Ich finde, es war der richtige! Normaler Weise hätte ich noch ein Jahr in der Jugend spielen können oder müssen. Aber mit der getroffenen Entscheidung habe ich deutlich mehr dazu lernen können. Auch was die schon genannten körperlichen Verhältnisse betrifft. Außerdem haben wir eine supercoole Truppe, in der ich mich sehr wohl fühle und in der ich gut aufgenommen wurde.

Du hast die letzten beiden Partien – wie Dein Bruder übrigens auch – jeweils getroffen. Kam für Dich die Winterpause eindeutig zu früh?
Kai Halbig: Ja, weil es richtig gut lief und auch Spaß gemacht hat. Ich bin richtig gut reingekommen in den Männerbereich.

Fragen am Schluss an Euch beide: Erstens: Wo landet die SG Oerlenbach/ Ebenhausen am Ende der Saison?
Nils Halbig: Ich sehe uns, wenn wir so weiterspielen und/oder stärker aus der Winterpause zurück kommen. an der Spitze.
Kai Halbig: Ich hoffe und denke auch sicher, dass wir den ersten Platz belegen werden, da wir eine super Truppe sind und uns alle fit halten.

Und was sind Eure persönlichen Ziele als Fußballer? Dürfte es auch nächste Saison nochmal Kreisklasse sein? Würde Euch nur ein Aufstieg bei Oerlenbach/ Ebenhausen halten? Oder ist nach oben bei Euch alles offen?
Nils Halbig: Ich würde wegen eines Nichtaufstiegs nicht wechseln, dafür habe ich die Mannschaft zu sehr ins Herz geschlossen. Wie gesagt, ich möchte 100 Prozent fit werden und wenn ich mich bereit fühle, irgendwann gerne nochmal höherklassig spielen.
Kai Halbig: Ich will ein paar Ligen höher spielen und fußballerisch immer weiter kommen. Nächstes Jahr werde ich aber auf jeden Fall bei der SG weiter spielen, egal ob wir aufsteigen oder in der Kreisklasse bleiben. Aber wir haben ja den Aufstieg als Ziel…

Wie haltet Ihr Euch nun im Winter fit?
Nils Halbig: Mit Homeworkouts
Kai Halbig: Ich gehe regelmäßig joggen, drei Mal die Woche, und dazu gehe ich sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio, um mich körperlich fit zu halten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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