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Dittelbrunn vor Untertheres: „…dann kommt der Erfolg meistens von ganz allein!“


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DITTELBRUNN – Einen Spieltag vor dem Ende der Vorrunde ist die SG Dittelbrunn endgültig dicht dran an den vordersten Plätzen der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 4. Durch den Sieg über Humprechtshausen und weil die SG Üchtelhausen am Wochenende nicht gewann. Vier Punkte trennen beide Teams nur noch, am 24. Oktober trifft man aufeinander. Doch zunächst reist die SG zum erstmals geschlagenen Tabellenführer.

Die SG Untertheres/ Ottendorf/ Buch kassierte in Schonungen die erste Saisonniederlage und ist kommenden Samstag Gastgeber der Dittelbrunner, die heuer auch noch Ermershausen und Schonungen empfangen und zum wiedererstarkten TSV Goßmannsdorf müssen, also in 2021 noch auf den Ersten, Zweiten, Fünften, Sechsten und Siebten treffen.


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Heiße Wochen also, vor denen FuSWball.de und SW1.News mit dem Spielertrainer Vladimir Slintchenko, dem einen Teil des Duos mit Lucas Berger, sprachen.


Wladi, 5 Siege, 5 Unentschieden, nur eine Niederlage – so eine 5-5-1-Bilanz kann sich nun ja sehen lassen. Kann man unter dem Strich hinter den ersten elf Partien den „Einverstanden“-Haken setzen?
Slintchenko: Im Großen und Ganzen haben wir im bisherigen Verlauf der Saison zu viele Punkte liegen gelassen – vor allem in der ersten Hälfte der Hinrunde. Spielerisch haben wir zuletzt sehr gute Ansätze gezeigt, konnten es aber nicht konstant über 90 Minuten abrufen. Die Punkteausbeute in den letzten Wochen hat aber gepasst. In den fünf Spielen vor der Winterpause wollen wir weiter dranbleiben und die positive Tendenz fortführen.

Was stört mehr bei der Zwischenbilanz: Eines der vier 1:1-Remis gegen Teams aus den Haßbergen und gegen den TV Jahn 2 – oder die Heimniederlage im Derby gegen Hambach?
Slintchenko: Jeder Punktverlust stört, insbesondere wenn er unnötig zustande kommt oder nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Da denke ich vor allem an die Niederlage gegen Hambach und an die Unentschieden gegen Schonungen oder Burgpreppach.

Nun stehen für Euch nacheinander zwei schwere Auswärtspartien an: Zunächst bei Tabellenführer Untertheres. Wär´s Euch lieber gewesen, die hätten am Sonntag nicht in Schonungen verloren? Damit einerseits ihr die erste Mannschaft sein könnte, die gegen den Aufsteiger gewinnen. Und damit Ihr andererseits die punktgleichen Schonunger auf Distanz hättet halten können…


Slintchenko: Momentan fahren wir gut damit, uns voll auf die eigenen Leistungen und Spiele zu konzentrieren. Alles andere liegt sowieso nicht in unseren Händen. Demnach war es mir egal, wie Untertheres in Schonungen spielt – auch wenn mich die Niederlage etwas überrascht hat. Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel und sind gut gerüstet.

Dann geht´s nach Zell gegen die SG Üchtelhausen, die Ihr zum Saisonstart geschlagen habt. Und die jetzt, vor dem Heimspiel gegen Schonungen, dem zweiten Schlager des kommenden Spieltags, nur noch vier Punkte vor Euch liegt. Untertheres muss am 31. 10. zum TV Jahn 2. Gut möglich also, wenn alles perfekt läuft für Euch, dass Ihr Endes des Monats vielleicht sogar ganz oben anklopft?
Slintchenko: So weit denken wir erst gar nicht, das ist definitiv zu viel Zukunftsmusik! Wir wollen unsere eigenen Hausaufgaben erledigen, unsere beste Leistung Spiel für Spiel auf den Platz bringen, dann kommt der Erfolg meistens von allein. Im Oktober ist noch niemand abgestiegen, aufgestiegen oder Meister geworden. Deshalb tun wir gut daran, die Tabelle ein Stück weit auszublenden.

Hättet Ihr nach dem ersten Spiel gedacht, dass die SG Üchtelhausen/ Zell-Weipoltshausen/Madenhausen danach aus zehn Partien ohne Niederlage 24 Punkte würde holen können?
Slintchenko: Defintiv! Üchtelhausen war und ist mein Meistertipp. Sie haben eine eingespielte Mannschaft und mit Krafft, Öchsner und Dervisi sehr gute Einzelspieler in ihren Reihen. Dass sie da oben stehen, ist keine große Überraschung.

Beim 1:1 gegen den TV Jahn 2 habt Ihr dessen Stärke gespürt. Aber war daran zu denken, dass der Aufsteiger nun sogar punktgleich mit Euch ganz oben mitmischt?
Slintchenko: Da ich nur einen Steinwurf vom TV Jahn entfernt wohne, habe ich die Mannschaft schon ein paar Mal beobachten können. Überrascht bin ich deshalb nicht wirklich, da ja auch einige Spieler aus der 18/19er Meistermannschaft jetzt in der zweiten Mannschaft aktiv sind. Der Jahn profitiert sicherlich vom großen Gesamtkader und einer sehr guten Jugendarbeit, die in den letzten Jahren immer wieder junge und talentierte Spieler in den Herrenbereich hervorgebracht hat.

Ende des Jahres geht´s auch noch gegen Schonungen. Gibt´s einen „Schlachtplan“, mit maximal wievielen Punkten Rückstand Ihr dann von 2021 in 2022 übergehen wollt?
Slintchenko: Meine Lieblingsfloskel ist: „Wir denken von Spiel zu Spiel“ Deswegen liegt der Fokus auch komplett auf dem nächsten Match in Untertheres und weniger darauf, was Ende des Jahres ist oder sein kann. Wenn wir es schaffen, möglichst Woche für Woche unser Potential abzurufen und alles was wir an Power haben, auf den Platz zu werfen, dann steht am Ende auch der für uns gerechte Ertrag. Dann sind auch Punkte und Platzierungen gar nicht mehr das alles Entscheidende, solange wir sagen können: „Wir haben alles gegeben, wir haben uns nichts vorzuwerfen.“

Stefan Krieger

Euer defensiv spielender Oldie Stefan Krieger ist mit sieben Treffern bester Torschütze. Das war so nicht geplant, oder?
Slintchenko: Der Stefan spielt seit einigen Wochen im Offensivbereich, dementsprechend ist seine Torquote auch zu erklären. Mit ihm haben wir natürlich einen spielintelligenten und erfahrenen Spieler, der nahezu jede Position bekleiden kann und deshalb sehr wichtig für uns ist.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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