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Dürrfeld vor Kirchweih und Derby: „Dann müsste die Saison vermutlich 693 Spieltage haben!“


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DÜRRFELD – Die dreitägige Kirchweih der DJK Dürrfeld startet mit einem Schmankerl am Freitag: Dem Derby-Duell der beiden Kreisklassen-Aufsteiger. Die SG (mit Obereuerheim) erwartet die Spielgemeinschaft aus Sulzheim (und Alitzheim). Luftlinie trennen beide Orte gerade mal vier Kilometer, in der Tabelle nach jeweils sieben Spielen fünf Plätze wie Punkte. Was beide Neulinge vereint: Ein guter Saisonstart.

FuSWball.de sprach vor dem Kirchweihspiel, vor Musik, Barbetrieb und fränkischen Spezialitäten mit Johannes Derra (36), dem neuen Spielertrainer der Dürrfelder/ Obereuerheimer.


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Johannes, ein guter Auftakt für Euch mit auch dem ordentlichen Pokalauftritt beim 0:1 gegen Forst, dann drei Niederlagen, zuletzt die zwei Siege auswärts bei den SG´s in Traustadt/ Donersdorf und jüngst Frankenwinheim/ Schallfeld/ Lülsfeld – wie fällt Dein erstes Fazit aus nach sieben Kreisklassen-Spielen?
Johannes Derra: Wir können bissher zufrieden sein. Als Aufsteiger ist die Kreisklasse natürlich erstmal eine Umstellung. Wir gehen nicht mehr als klarer Favorit ins Spiel und müssen mehr gegen den Ball arbeiten, als mit Ball das Spiel zu bestimmen. Wir wachsen auch als Team immer mehr zusammen und lernen von Spiel zu Spiel dazu.


Was ist drin für Euch in dieser Saison? Aktuell schaut´s ja danach aus, dass Ihr Euch recht schnell in der Liga akklimatisiert habt!
Johannes Derra: Für uns zählt in erster Linie nur der Klassenerhalt. Ein gesicherter Platz im Mittelfeld der Tabelle, das würde mich zufriedenstellen.

Ihr habt in sieben Partien erst acht Mal getroffen. Du warst schon drei Mal erfolgreich als normaler Weise nicht unbedingter Torjäger. Nennen die anderen Dich schon „Burhan“?
Johannes Derra: Dass ich momentan der Mannschaft mit Toren helfen kann, freut mich natürlich. Mir ist aber eigentlich völlig egal, wer die Tore schießt, Hauptsache wir gewinnen unsere Spiele. Um eventuell mal ,,Burhan“ genannt zu werden, müsste die Saison vermutlich 693 Spieltage haben, dass ich ähnlich viele Tore erzielen kann wie er letzte Saison (lacht).

Dafür habt Ihr auch gerade erst zehn Gegentreffer kassiert, weniger als der aktuelle Zweite aus Untersteinbach/ Geusfeld, nicht mal ein Drittel von dem, was Mitaufsteiger Lindach/ Kolitzheim schon einstecken musste. Geht der Klassenerhalt in erster Linie über eine gute Defensive?
Johannes Derra: Man sagt ja, dass die Offensive,Spiele gewinnt, aber die Defensive Meisterschaften. Der Spruch trifft momentan ganz gut auf uns zu. Allerdings glaube ich auch, dass der Knoten in der Offensive bald platzt und wir dann auch mehr Tore erzielen.

Bist Du überrascht, dass der kommende Gegner nach sieben Partien noch ohne Niederlage dasteht und ganz vorne mitmischt?
Johannes Derra: Ich kenne die Mannschaft zu wenig, um das beurteilen zu können. Wenn man aber nach sieben Spieltagen oben in der Tabelle steht, ist das mit Sicherheit verdient und berechtigt. Generell glaube ich aber, dass die Liga sehr ausgeglichen ist.

Wie gefällt´s Dir denn generell nach den vielen Jahren in Augsfeld nun im Spielkreis Schweinfurt?
Johannes Derra: Für mich war es reizvoll, mal in einer anderen Liga oder einem anderen Spielkreis zu spielen. Ich finde es spannend, sich mal auf neue und teilweise unbekannte Gegner einzustellen. Es macht mir viel Spaß bisher.

Sind aktuell alle Mann an Bord? Oder wer fehlt und warum?
Johannes Derra: Momentan haben wir ein paar angeschlagene Spieler und auch Urlauber, auf die wir leider verzichten müssen. Wer letztendlich noch rechtzeitg fit wird, kann ich noch nicht sagen.

Am Freitag siegen und dann drei Tage feiern: Bis wie lange würdest Du bei einem Freier im Kirchweih-Derby den Jungs frei geben?
Johannes Derra: Von frei geben kann bestimmt nicht die Rede sein, sie würden sich sicherlich einfach frei nehmen (lacht). Nein, ich glaube, bis zur nächsten Trainingseinheit wären alle Mann wieder fit und wir könnten uns auf den nächsten Gegner vorbereiten. Heimspiele an der Kirchweih sind aber immer etwas Besonderes. Darauf freut man sich das ganze Jahr. Wir tun natürlich alles, um die Punkte in Dürrfeld zu behalten, auch wenn wir wissen, dass es gegen Sulzheim ein schweres Spiel wird.

Wir haben mal geschaut: Die letzten Jahre hat Dürrfeld an der Kirchweih-Freitag eigentlich immer – teils hoch – gewonnen, ob gegen Forst 2, Mönchstockheim, Untereuerheim, den FC Altstadt Schweinfurt oder Nordheim/ Sommerach 2. Was soll da nun eigentlich schief gehen?
Johannes Derra: Gegen eine Fortsetzung dieser Serie würden wir uns sicherlich nicht wehren. Wir wissen aber auch ganz genau, wie schwer es am Freitagabend wird. Da hilft uns leider auch die Kirchweih-Historie nicht weiter….

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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