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Egenhausens Rett(n)er in der Nachspielzeit: Wieso Arnstein dennoch am Tabellenführer dran bleiben kann – MIT VIELEN FOTOS!


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ARNSTEIN / EGENHAUSEN – Es war angerichtet, die Kulisse enorm groß. 250 Fans, sofern sie auf Seiten der Hausherren standen, wollten sehen, wie der FC Arnstein möglichst seinen Sieg aus dem Hinspiel nun gegen den FV Egenhausen wiederholt. Um den Tabellenführer noch 2021 zu stürzen. Doch daraus wurde nichts. Denn die Gäste hatten in der Nachspielzeit einen Rett(n)er.

Christoph heißt der mir Vor-, Nachname ohne das „n“. Bereits früh köpfte der Abwehrmann nach einer Ecke die Gäste in Führung. Doch binnen Minuten drehte Arnstein mit zwei schön heraus gespielten Toren durch Luca Sillner und Noah Wintzheimer die Partie. Ehe Martin Weingarts Freistoßball passte. Eine erste Halbzeit. in der es hin und her ging und die auf mindestens Kreisliga-Niveau stand, endete mit einem 2:2.



Nach der Pause hatte Egenhausen gefühlt leicht mehr vom Spiel, besaß Arnstein aber die besseren Chancen. Ehe Wintzheimer frei aus elf Metern das 3:2 erzielen konnte. Per Strafstoß, weil ausgerechnet Rettner den Torschützen umstieß. Doch in der 93. Minute belohnten sich die nie aufsteckenden Gäste: Erst prüfte Julian Weis den faustenden Keeper Marvin Trautlein, der verursachte so einen Eckball – und den köpfte wiederum Christoph Rett(n)er ein. Unfassbar, dass im Gegenzug der eingewechselte Can-Luca Richter fast noch das 4:3 gemacht hätte…


„Egenhausen hat clever gespielt und stand kompakt. Uns fehlt ab und zu auch mal das Quäntchen Glück“, sagt Arnsteins Spielleiter Tobas Willert, der das 3:3 „schon etwas enttäuschend“ fand „wegen des Ausgleichs kurz vor Schluss. Aber das war ein sehr schnelles, gute Kreisklassenspiel, in dem die Gäste ja alle Tore aus Standards erzielten. Wir hatten gefühlt mehr vom Spiel und hätten zur Winterpause Tabellenführer sein können…“, ärgerte er sich. Denn kommenden Sonntag steht noch ein Nachholspiel an, nach dem Arnstein „nur“ auf zwei Punkte heran kommen kann. Gegen die SG Schnackenwerth steht wieder ein Heimspiel an, da sollte dann ein Sieg heraus springen…

Ins neue Jahr startet Arnstein dann wieder zuhause gegen Schleerieth und Egenhausen schon eine Woche eher auswärts ebenfalls gegen den Lokalrivalen. „Und dann haben wir noch Grafenrheinfeld oder Schwanfeld. Sicher durch sind wir also nicht, denn da kann noch viel passieren“, weiß FVE-Coach Günter Veth vor den finalen nur noch sieben Partien, die allesamt im 2022 stattfinden. Egenhausen verabschiedete sich mit diesem 3:3 als sicherer Tabellenführer in die Winterpause.

„Da war Feuer drin. Und auch fußballerisch war es gut. Vom Verlauf her ist das 3:3 gerecht“, denkt Veth und spricht von einer Vorrunde, die „top gelaufen“ sei. „Wir haben gerade mal zehn Gegentore kassiert, davon sieben gegen Arnstein… Aber wir sind voll und ganz zufrieden. Auch wenn ein paar Spiele knapp mit 1:0 oder 2:1 ausgingen. Dass wir in einem Dorf mit 500 Einwohnern noch zwei eigenständige Mannschaften haben ist schon beachtlich.“

Die Stadt Arnstein hat über 8000. Aber dazu gehören halt auch Orte wie Altbessingen oder Schwebenried, die recht hochklassig spielen. Oder Büchold, das im anderen Sonntagsschlager auf Röthlein/ Schwebheim traf. Zu diesem Spiel bringt FuSWball.de auch am Montag noch den großen Bericht mit vielen Fotos.

Fußball-Kreisklasse: FC Arnstein – FV Egenhausen 3:3 (2:2)

Arnstein: Marvin Treutlein – Christoph Weeth, André-David Menzel, Lennart Pfister, Fabian Machau, David Machau, Luca Sillner, Tim Kirchschlager, Florian Gehring, Stefan Bernhard, Noah Wintzheimer; eingewechselt: Can-Luca Richter, Manuel Wecklein; Spielertrainer: Christoph Weeth.

Egenhausen: Luis Segritz – Marius Rettner, Hannes Römert, Fritz Pfeuffer, Christoph Rettner, Lukas Christ, Julian Weis, Jan Fuchs, Tobias Fick, Martin Weingart, Michael Kraus; eingewechselt: Lukas Rettner, Louis Kümmet, Philipp Rettner; Trainer: Günter Veth.

Tore: 0:1 (10.) Christoph Rettner, 1:1 (25.) Luca Sillner, 2:1 (27.) Noah Wintzheimer, 2:2 (41.) Martin Weingart, 3:2 (79.) Noah Wintzheimer (Foulelfmeter), 3:3 (90.+3) Christoph Rettner
Schiedsrichter: Erik Prescher
Zuschauer: 250

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