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Louis Ziegler (rechts)

Erst kaum Spiele, dann Doppel-Wochenenden: „Da wird sicherlich die die „Wöllbicher Eistonne“ ein Thema!“


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WOLLBACH – Während die zweite Mannschaft mit der 1:4-Niederlage in Hammelburg bereits in die neue (A-Klassen-)Saison startete, muss der TSV Wollbach erst am kommenden Wochenende erstmals in der Kreisklasse ran. Nach dem Kick der Reserve gegen die SG SV Markt Geroda/ SV-DJK Oehrberg/ DJK Stralsbach steht am Sonntag um 15 Uhr die erste Partie am Männerhölzlein an. Mit Aufsteiger SG Bad Bocklet/ Aschach kommt ein neuer Derbyrivale.

FuSWball.de sprach im Vorfeld mal wieder mit Trainer Michael Jahns.





Hallo und Grüße nach Wollbach. Dürfen wir erfahren, wieso das Match des ersten Spieltags in Aura verlegt wurde?
Michael Jahns: Ach, die ganze Hin- und Herverschieberei von Spieltagen ist eben ganz einfach damit zu begründen, dass wir es mit dem unteren Amateurbereich zu tun haben; da kann mal eine Mannschaft nicht wegen einem Fest, wiederum eine andere, weil viele Spieler auf einem Festival weilen, eine Hochzeit gefeiert wird oder was auch immer – damit muss man klar kommen. Derjenige, welcher am Ende die Spieltage so zu verplanen hat, dass alle zufrieden sind, ist wahrlich nicht zu beneiden.


Nun habt ihr Ende August ganz schön Stress mit erst der Partie Freitag in Aura und dann Sonntag bei Oberleichtersbach/ Modlos. Das Gleiche dann zwei Mal im September, wenn die vom zweiten und vierten Spieltag verlegten Heimpartien gegen Diebach und Schondra nochmals einen Doppel-Einsatz am Wochenende sorgen. Mögt Ihr diese Belastung – oder was steckt dahinter?
Michael Jahns: Auch hier: Man ist sich entgegengekommen, weil verschiedene Termine der Mannschaften den Spieltagen entgegenstanden. Dass dadurch die Doppelspieltage entstanden, ist eben etwas, womit wir nun klarkommen müssen. Dass da die Belastungssteuerung ein Thema wird, dürfte klar sein. Und die „Wöllbicher Eistonne“ (lacht).

Dafür ist nach dem Heimspiel-Start erstmal drei Wochen Pause um Punkte. Nicht gerade ideal, oder?
Michael Jahns: Das wird man sehen! Klar, irgendwann sollte man dann schon in eine Art „Rhythmus“ kommen. Aber: Erstmal spielen wir nun unser erstes Saisonspiel gegen einen wahrscheinlich starken, mutigen Aufsteiger aus Bad Bocklet und Aschach – und haben dann eben nochmal ein wenig Zeit, um an der einen oder anderen Schraube zu drehen, bevor es wieder weiter geht. Man darf nicht kategorisch immer alles als Nachteil sehen. Und das tue ich in diesem Fall auch nicht.

Nach dem 4:0 in Schlimpfhof empfangt Ihr am 10. August in Pokalrunde zwei zuhause den Bezirksligisten FC Bad Kissingen. Ist das gleicher Maßen ein Highlight wie auch eine unlösbare Aufgabe? Auch wenn Ihr Euch beim Freundschaftsspiel dort bei einem 2:4 gut verkauft habt.
Michael Jahns: Es gibt mit Sicherheit einfachere Aufgaben, als den FC 06 in der zweiten Runde des Toto-Pokals zugelost zu bekommen. Ich möchte an dieser Stelle keine provokanten Phrasen in Richtung Bad Kissingen schmettern; es ist aber wohl klar, dass wir nicht in dieses Spiel gehen, um es verlieren zu wollen. Und dabei ist es egal, in welcher Liga der Gegner spielt.

Wollbachs Trainer Michael Jahns

Was ist drin heuer nach den Plätzen zwei, vier und drei, nachdem mit Oerlenbach/ Ebenhausen und Sulzthal die beiden Ersten der letzten Saison in die Kreisliga aufgestiegen sind?
Michael Jahns: „Drin“ ist immer alles. Spielt meine Mannschaft so, wie sie das in der vergangenen Saison beispielsweise in Sulzthal (trotz Niederlage!) oder daheim gegen Oerlenbach/Ebenhausen (2:2) getan hat – und das über die gesamte Saison hinweg – bleiben Verletzte aus und uns ist das Spielglück auch in schwachen Partien hold, können wir bestimmt eine gute Rolle in der Liga spielen.

Wenn wir auf die Vorbereitung schauen, dann sehen wir unter anderem klare Niederlagen in Thulba und Strahlungen bei Kreisligisten, Siege gegen unterklassige Teams wie auch gegen die eigene zweite Mannschaft und zuletzt ein Remis gegen A-Klassist Hausen. War´s so gemischt, wie es sich anhört?
Michael Jahns: Die Testspiele waren genau dafür da, wofür ihr Name steht: Um zu testen. Gegen Thulba waren wir zu schwachbrüstig aufgestellt, nichts desto trotz war der Gegner aber auch stark und hätte uns auch mit voller Kappelle gut bearbeitet. In Strahlungen haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt, das hohe Endergebnis war letzten Endes schade. Ich möchte die anderen Testspiele hier nicht weiter bewerten – was mir wichtig war, ist zum einen die aus der U18 gekommenen Spieler, welche das Potenzial für die „Erste“ haben, spielen zu sehen und zum anderen die Mannschaft in verschiedenen Grundordnungen und mit Aufgabenstellungen innerhalb der Spiele agieren gesehen zu haben. Die Ergebnisse spielten aber insgesamt eine untergeordnete Rolle.

Sind aktuell alle Mann an Bord? Oder wer fehlt und warum?
Michael Jahns: Aktuell fehlt mit Bastian Löschner eben einer dieser aus der U18 gekommenen Spieler mit einer Schleimbeutelentzündung im Knie. Ansonsten sind pünktlich zum Saisonstart endlich alle an Bord.

Wie beurteilst Du den ersten Gegner aus Bad Bocklet/ Aschach, dessen ersten Auftritt gegen Waldberg/ Stangenroth Du nicht sehen kannst, weil Ihr am Mittwoch selbst trainiert?
Michael Jahns: Wie oben bereits beschrieben; gegen einen euphorisierten Aufsteiger am ersten Spieltag anzutreten, ist niemals eine Aufgabe, um die man zu beneiden ist. Siehe die Ergebnisse des ersten Spieltags. Ich beurteile den Gegner, wie ich jeden Gegner in dieser Liga beurteile: Er wird stark sein und er will gegen uns gewinnen. Ergo müssen wir stärker sein. Mental, körperlich und spielerisch. Sonst reicht es in der Kreisklasse nicht.

Christoph Kriener (am Ball)

Die letzte Frage zielt mal wieder in Richtung Deines alten Vereins aus Wasserlosen, der sportlich in die B-Klasse abgestiegen wäre. Wie siehst Du die Erfolgsaussichten, nachdem der FC nun neben Greßthal auch noch mit Schwebenried/ Schwemmelsbach 2 zusammen spielt?
Michael Jahns: Der FC Wasserlosen musste mit einer anderen Mannschaft kooperieren, um nicht von der Fußball-Landkarte zu verschwinden. Das ist schon verrückt, vor zehn Jahren gab es dort noch zwei eigenständige Herrenmannschaften – aber: so schnell kann es gehen. Nun hat es selbst mit der DJK Greßthal gemeinsam nicht mehr gereicht.
Mit der „Reunion“ der Greßthaler Spieler Fabian und Tobias Willacker sowie Frederic Mützel, einem Sebastian Manger und auch Marco Weber ist mit Sicherheit etwas möglich – nun eben mit der 2. Mannschaft der DJK Schwebenried/ Schwemmelsbach. Ich wünsche den Verantwortlichen dort alles Gute, es ist mit Sicherheit nicht einfach, vier Ortschaften in einer Fußballmannschaft zu vereinen.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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