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Es geht auch ohne Jogo Feser: Bücholds Höhenflug hält in Dittelbrunn an – MIT VIELEN FOTOS!


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DITTELBRUNN / BÜCHOLD – Sieh an, die DJK-SV Büchold! Sieben Mal seit 2009 wechselte das Team die Liga. Fahrstuhl-Mannschaft nennt man sowas. Und wer die Truppe am frühen Samstagabend bei der Partie in Dittelbrunn sah, könnte die Vermutung aufstellen, dass der Aufsteiger auch heuer wieder nur ein einjähriges Gastspiel in der Fußball-Kreisklasse geben wird….

Vier Spiele von 30 sind zwar erst absolviert. Doch in der Tabelle steht einzig der Neuling aus der Arnsteiner Nachbarschaft mit zehn Punkten ganz vorne. Ungeschlagen und in Dittelbrunn mit einer Leistung, nach der klar ist: Absteigen werden diese Bücholder sicherlich nicht. Eine Mannschaft steigt nächsten Sommer direkt in die Kreisliga auf, zwei Teams spielen Relegation nach oben. Warum nicht die DJK-SV?

„Und dabei hat Jogo noch gar kein Spiel gemacht…“, meint Trainer Niko Wolf damit Johannes Feser, 21-facher Torschütze der letzten Saison und sicherlich für 25 Buden auch in dieser Runde gut. Der frisch verheiratete 32-Jährige war zuletzt angeschlagen, dann in den Flitterwochen – doch bald schon dürfte auch er mitmischen. Auch wenn er Sonntagabend meinte: „Ich spiele nicht mehr, hänge die Fußballschuhe an den Nagel!“


Grinsend kam die Aussage zustande, weil halt auch ohne ihn der Dreier eingefahren wurde. Kurz vor der Pause gingen die Gäste per Elfmeter in Führung. Tizian Neugebauer hatte im Strafraum Sven Möhres gelegt. Robin Keller verwandelte. Und als nach gut einer Stunde Janik Quitsch flankte und Philipp Lange einköpfte, da deutete sich der Sieg der Gäste längst an.

„Das 0:1 fiel zu einem perfekten Zeitpunkt. Danach haben wir nichts mehr zugelassen“, lobte Woilf, „obwohl Dittelbrunn mein persönlicher Top-Favorit ist. Heute wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden gewesen!“ Was geht nun? „Ich will natürlich so lange wie möglich ungeschlagen bleiben. Im Fußball kann viel passieren…“, weiß der neue Coach, der sein Team auf den Plätzen fünf oder sechs einordnen würde.

Weiter vorne möchten die Dittelbrunner landen, die neun Tage zuvor bereits beim SV Euerbach/ Kützberg verloren. „Bis zum 0:1 war´s heute ausgeglichen, für die blöde Elfmeter-Aktion war´s natürlich ein schlechter Zeitpunkt. Da muss man sich cleverer anstellen. Und nach dem 0:2 war´s gefühlt gegessen“, analysierte Wladimir Slintchenko seitens der Dittelbrunner kurz und knapp.

„Büchold ist aber ein starker Aufsteiger mit noch immer Euphorie. Gegen die zu verlieren ist sicherlich keine Schande. Uns fehlten zudem fünf, sechs Stammspieler wie Jonas Wunder“, weiß der kickende Coach. Der traf in den ersten drei Partien drei Mal. Und fehlte genauso wie der in Griechenland weilende Keeper Efstathios Katsimpras. Deshalb stand mit Alexander Bitsch bereits der vierte Torwart im Kasten nach dem Neuzugang und Alexander Mai sowie Timo Hofmann. Mit Elias Anton und Marcel Greubel haben die Dittelbrunner zwei weitere Schlussleute im Kader.

Die Bücholder feierten ihren Sieg beim TV Jahn Schweinfurt im Biergarten, nachdem sie im Sportheim der Dittelbrunner leider keine Plätze bekamen beziehungsweise das Essen dort nicht ausgereicht hätte. Weiter geht´s für sie nächsten Sonntag zum Fischerfest mit dem Heimspiel gegen den SV Schwanfeld. Danach geht´s Freitagabend zum TV Oberndorf-Schweinfurt. Die Dittelbrunner, nun drei Punkte hinter dem Lokalrivalen aus Hambach zurück, müssen zu den Freien Turnern Schweinfurt 3 und empfangen dann nach einem freien Wochenende am darauf folgenden binnen 48 Stunden die Nieder-/ Oberwerrner und die Schwanfelder.

Fußball, Kreisklasse Schweinfurt 1: SG Dittelbrunn – DJK-SV Büchold: 0:2 (0:1)

SG Dittelbrunn: Alexander Bitsch – Fabian Stenzinger, Marcel Poertner, Vladimir Slintchenko, Stefan Krieger, Sebastian Witt, Nico Werner, Tizian Neugebauer, Fabian Kügel, Lucas Berger, Nico Stöhlein; eingewechselt: Dominik Neeb, Calvin Davis; ohne Einsatz: Timo Kraus, Roland Dietz; Spielertrainer-Duo: Slintchenko/ Berger

DJK Büchold: Adrian Stock – Martin Eisner, Florian Gehrig, Philipp Lange, Marius Pfeuffer, Lorenz Fuchs, Janik Quitsch, Julius Fuchs, Max Fischer. Sven Möhres, Robin Keller; eingewechselt: Louis Holzinger, Tobias Schaller, Luca Puchert, Marcel Schmitt, Sven Schneider; ohne Einsatz: Robin Schmitt, Johannes Feser, Luke Berger; Trainer: Niko Wolf

Schiedsrichter: Johannes Balling
Tore: 0:1 (43.) Robin Keller (Foulelfmeter), 0:2 (62.) Philipp Lange
Zuschauer: 70

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