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Glück im Unglück für Stefan Kempf: Eine eingerissene Niere beim 3:0-Sieg in Niederwerrn


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NIEDERWERRN / SCHNACKENWERTH – Der Sonntag, 29. September, war sportlich gesehen kein schlechter für die SG Schnackenwerth/ Brebersdorf/ Vasbühl. Der Aufsteiger gewann seine Partie der Fußball-Kreisklasse Schweinfurt 1 mit 3:0 beim FV Nieder-/ Oberwerrn. Nur Stefan Kempf hat an diesen Tag keine so guten Erinnerungen.

„Ich habe im Zweikampf einen Ellenbogenschlag in meine linke Flanke bekommen. Der Schlag war keine böse Absicht. Ich verspürte nur einen kurzen, aber heftigen Schmerz und spielte somit das Spiel zu Ende, es waren noch 15 Minuten auf der Uhr“, erinnert er sich. Die Gäste hatten zudem schon drei Mal gewechselt, also wollte der 30-Jährige auch seine Mannschaft nicht im Stich lassen. Selbst wenn das spätere Endergebnis da bereits feststand.


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„Den Schlag hat auch so gut wie niemand mitbekommen, da ich nicht zu Boden ging und der Schiedsrichter auch nicht auf Foul entschieden hat“, weiß er heute noch. Und: „Beim anschließenden Duschen spürte ich einen kleinen Schmerz und dachte an eine Prellung. Im Sportheim dann wurden die Schmerzen innerhalb kürzester Zeit immer heftiger, so dass ich nicht mehr ruhig sitzen konnte. Auf der Heimfahrt merkte ich dann schon, dass das nichts ´Normales´ ist und spätestens als ich nur gebückt aus dem Auto steigen konnte und mich kurze Zeit später zuhause auf Grund der Schmerzen übergeben habe, war klar, dass etwas kaputt ist. Daraufhin sagte ich zu meiner Freundin, sie solle den Krankenwagen rufen. Das war dann rund zwei Stunden nach dem Schlag.“

Doch wie ernst und heftig die Verletzung war, sollte sich erst Stunden später im Krankenhaus herausstellen. „Meine linke Niere war eingerissen und ich hatte innere Blutungen. Der Bluterguss im hinteren Bauchraum war etwa so groß wie eine Faust. Zum Glück musste ich nicht operiert werden, da der Körper die Blutung selbst abgedrückt hat. Ich wurde zwei Tage und Nächte auf der Intensivstation überwacht und lag weitere neun Tage auf normaler Station. Insgesamt also elf Tage Krankenhaus, wovon ich die ersten acht Tage absolute Bettruhe einhalten musste, da die Niere noch nicht über den Berg war und die Verletzung auf keinen Fall wieder aufbrechen durfte, da sonst langfristige Schäden mit verbunden gewesen wären oder die Niere sogar ganz hätte entfernt werden müssen.“


Was seitdem passierte? Die ganze Geschichte, und wie es seit 2020 weiter ging und weiter geht, erzählte Stefan Kempf gegenüber anpfiff.info. Die große Geschichte veröffentlichte das fränkische Fußball-Portal mit zahlreichen weiteren Fotos, Kempfs Steckbrief und seinem Dreamteam, in dem unter anderen Pascal Rinbergas, Christoph Holzheid und Ardian Mataj stehen.

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