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Halbzeit beim VfR Stadt Bischofsheim: „Unser Siegesruf soll durch die Wälder hallen!“


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BISCHOFSHEIM – Der VfR Stadt Bischofsheim kann an sich zufrieden sein mit den ersten 16 der insgesamt 24 Saisonspiele. 25 Punkte bedeuten Rang drei. Allerdings sind die beiden ersten Ränge schon in weiter Ferne. Und nach einem sehr guten Saisonstart verlor das Team drei der vier letzten Partien. Ging da etwas die Luft aus?

Trainer Jürgen Schrenk ist dennoch sehr zufrieden und freut sich schon auf große Pläne für 2022. Nächstes Jahr feiern der VrR Stadt Bischofsheim und DJK Wegfurt beide 100-jähriges Bestehen. Oder besser: Sie wollen das im 101. im Jahr 2022 endlich nachfeiern dürfen.


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Mit welcher Schulnote würdet Ihr die erste Serie der Saison bewerten und warum?
Jürgen Schrenk: Schulnote, da würde ich eine gute 2 geben. Wir haben deutlich über unseren Erwartungen gepunktet und liegen mit Platz 3 richtig gut, mit der jüngsten
Mannschaft der Liga. Altersschnitt bei 3 Spielen war 20.9, wir hatten 7 Jungs mit 18, 19 Jahrenim Kader, die noch U19 Spielen könnten.


Welches war das bisher beste Spiel?
Jürgen Schrenk: Das spielerisch beste Spiel war das letzte Heimspiel gegen Aubstadt 2. Wir haben zwar knapp verloren mit 2:4, aber von meiner Sicht als Trainer war es eine tolle Leistung gegen einen Gegner, besetzt mit 6 Spielern mit Bayernliga Erfahrung, und 3 Spielern aus den Kader der Regional Mannschaft. Wir haben ein 0:2 ausgeglichen zum 2:2 und nur durch eine Verletztung von unserem Schlüsselspieler Christian Rott dann unglücklich in den letzten Minuten verloren. Wir haben spielerisch mitgehalten, ohne lange Bälle,kämpferisch war das richtig klasse. Wir haben den Gegner unter Druck gesetzt, alle waren begeistert. Vom Ergebniss her verloren, aber vom Einsatz, dem Alter der Jungs war das eine richtig starke Leistung.

Welches war das bisher schwächste Spiel?
Jürgen Schrenk: Die ärgerlichste Niederlage war gleich zwei Mal gegen die SG Salz/Mühlbach, da fehlte es es an allem, Schade da ging leider gar nichts.

Was kann Dein Team, was andere nicht können?
Jürgen Schrenk: Der Jubelruf nach dem Spiel, so laut den Siegesruf schafft keiner, da sind wir stark. Dieser Ruf des Sieges soll durch die Wälder hallen… !

Was muss bei Euch im Jahr 2022 unbedingt besser gemacht werden?
Jürgen Schrenk: Wir müssen einfach beständiger und cleverer werden, haben zu wenig Unentschieden, da sind wir nicht erfahren genug.

An welche Begebenheit der Serie seit Sommer erinnert Ihr Euch sofort wieder? Gab´s ein besonderes Tor, ein außergewöhnliches Ereignis?
Jürgen Schrenk: Das 1. Punktspiel und Derby gegen Unterweisenbrunn, da waren wir nicht zu bremsen, haben den Gegner überrollt mit 8:2, wie entfesselt. Da haben wir Bilder und einen super Bericht auf FuSWball.de bekommen!

Wer ist für Euch in Eurem Team der bisherige Spieler der Saison? Oder die Spieler?
Jürgen Schrenk: Einen besten Spieler möchte ich nicht nennen, das gibt es bei mir nicht. Wir sind eine Mannschaft und jeder trägt seine Teil dazu bei, ob Spieler oder auf der Bank oder Verletzte. Alle geben ihren Teil für den Erfolg.

Welcher Spieler eines Gegners fiel Dir besonders auf, welche Mannschaft außer Deiner hat Dich generell beeindruckt?
Jürgen Schrenk: Auch beim Gegner sind mir einzelne Spieler nicht wichtig, wir spielen gegen eine Mannschaft aus 11 Spielen und die Bank, Aber die Jungs aus Sandberg spielen eine super Runde.

Wird sich personell in der Winterpause etwas tun?
Jürgen Schrenk: In der Winterpause kommt nichts Neues dazu, benötigen wir auch nicht, der Kader ist mit 23 Spielern bestens besetzt. Wir müssen leider einen Spieler abgeben aus der U18 Jugend nach Großbardorf, der uns abgeworben wurde.

Wie das?
Jürgen Schenk: Titzian Enders, 17 Jahre, ist ein Bischofsheimer Eigengewächs, er wechselt in der Winterpause zum TSV Großbardorf. Er wurde ausgebildet von der F Jugend an elf Jahre in Verein, ihn lassen wir ihn schweren Herzens ziehen. Der TSV Großbardorf bedient sich wieder einmal beim VfR bei einem fertigen Spieler, obwohl in Bardorf der DFB Stützpunkt viele Spieler abwirft und immer großen Wert auf die eigene Jugendarbeit gelegt wird. Er wurde mehrfach zum Torwart Training eingeladen und kann in der Rückrunde Landesliga U17 spielen, da war er nicht mehr zu halten. Aber die 90 Kilometer drei Mal wöchentlich zum Spiel und Training, mal sehen ob das auf Dauer nicht zu anstrengend wird. Titzian ca. 1.90 Meter groß, technisch gut ausgebildet vom Trainerteam VfR, hier wird von der U7 bis U19 hervorragende Arbeit seit Jahren geleistet. Obwohl wir kein DFB-Stützounkt sind. Tizian ist ehrgeizig, ein Fußballer durch und durch. Ich hätte ihn gerne nächste Jahr in die erste Mannschaft mit eingebunden.

Wirst Du als Trainer über den nächsten Sommer hinaus weiter machen? Wenn nein, was hast Du vor und wer wird Dein Nachfolger?
Jürgen Schrenk: Mein Vertrag als Trainer wurde bis 2023 verlängert, mit Option bis 2024.

Welche Ziele habt Ihr?
Jürgen Schrenk: Die jungen Spieler weiter einbinden und wieder vorne mitspielen.

Das reguläre erste Spiel nach der Winterpause ist wann und gegen wen? Und welche Erinnerungen hast Du an die erste Begegnung im Sommer?
Jürgen Schrenk: Spiel 1 nach der Winterpause 20.03 in Eichenhausen, aktuell Platz 12, den Heimsieg mit 3:1 möchte ich wiederholen.

Welcher Mitspieler ist aus Deiner Sicht derjenige gewesen, den man in der ersten Serie besonders heraus heben muss – und warum?
Jürgen Schrenk: Wo schon gesagt einen besten Spieler gibt es nicht, das wäre nicht förderlich für dem Teamgeist, alle sind gleich, jeder darf sich einbringen, alle dürfen etwas machen.

Und welcher Teamkollege sorgt in der Kabine für die beste Stimmung und wie?
Jürgen Schrenk: Für die beste Stimmung in der Kabine sorgt unsere MegaBox mit unserem Kultlied von den Flippers.

Wo wird das Team im späten Frühjahr 2022 in der Tabelle landen? Was sind also Eure Ziele?
Jürgen Schrenk: Super wäre es, wenn wir den 3. Platz halten könnten.

Bei welchen Sponsoren und Unterstützern des Teams wollt Ihr Euch unbedingt bedanken?
Jürgen Schrenk: Bedanken möchten wir als Mannschaft bei unseren Umfeld, dem Platzwart und Wirtschaftsdienst und den Helfern rund ums das top Sportgelände, das jetzt auch noch erweitert und neu angebaut wird.

Wenn demnächst vielleicht doch noch eine europäische Super-Liga kommt, für die man sich sportlich nicht qualifizieren muss – würdet Ihr Euch bewerben wollen?
Jürgen Schrenk: Super-Liga nein danke, das hat nichts mehr mit den normalen Fans zu tun, das ist nur noch Show für die Reichen in ihren Privat-Logen, zum Glänzen im Schatten der Stars.
Einen Verein möchte ich doch mit Respekt und Wertschätzung achten, den SC Freiburg als mein Vorbild mit Struktur und Erfolg. Trainer Streich macht aus NoName Spielern immer wieder eine richtig gute Bundesliga Mannschaft, Jahr für Jahr. Der macht klasse Arbeit .

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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