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Hofheim vor dem Kirchweih-Derby: „An so einem Aderlass zerbricht auch mal die oder andere Mannschaft!


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HOFHEIM – Ausgerechnet vor dem größtmöglichen aller Derby hat der fränkische HSV ein zweites Mal in dieser Saison gepatzt. Und zwar im kleinen Derby, ausgerechnet (zum zweiten Mal…) bei einem Aufsteiger. Mit einem Sieg hätte der SV Hofheim bis auf zwei Punkte an den gegen Zeil patzenden Tabellenführer aus Schonungen heran rücken können.

Doch das 2:3 in Kleinsteinach beim neuen Zweiten ist der zweite Rückschlag für den Kreisklassen-Absteiger, der schon in Augsfeld verloren hatte und der gegen Ermershausen/ Schweinshaupten nicht über ein Remis hinaus kam. Dafür schlug man Zeil deutlich, genauso Burgpreppach und Nassach, gewann auch gegen Mit-Absteiger Unterhohenried.


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Dass was drin ist in dieser Saison, das weiß auch Vorstand Alexander Bergmann, mit dem sich FuSWball.de vor dem Kirchweih-Knaller gegen Goßmannsdorf kommenden Freitag unterhielt. Und dem unser Portal nochmal zwei Berichte zeigt von den beiden Relegationsspielen letzte Saison, als Üchtelhausen und Fahr jubelten, als die Hofheimer abstiegen.


Alexander, wie sehr wurmt Euch diese jüngste Niederlage in Kleinsteinach ausgerechnet vor dem Derby. War sie vermeidbar oder verdient?
Alexander Bergmann: Uns wurmt jede Niederlage. Natürlich wären wir sehr gerne mit einem Sieg in unser Kirchweihspiel gegangen. Die Niederlage haben wir jedoch schnell analysiert und abgehakt. Es lag ja ganz allein an uns, dass wir verloren haben. Vermeidbar war sie definitiv, wir haben an diesem Tag leider mindestens einen individuellen Fehler zu viel gemacht. Zudem hat Kleinsteinach eine überragende Mannschaft. Da kann man Nico Rieger nur gratulieren, sie werden am Ende auf einem der Aufstiegsplätze stehen wie erwartet.

Alexander Bergmann

Wie lange habt Ihr eigentlich gebraucht, den Abstieg via Relegation zu verdauen, als Ihr erst in Aidhausen den Üchtelhäusern und dann in Donnersdorf dem FC Fahr beim Jubeln zusehen musstet?
Alexander Bergmann: So ein Abstieg tut natürlich weh, keine Frage. Das hat bei mir eine Woche gedauert. Aber so ist Fußball. Uns haut dieser Abstieg nicht um. Wir haben schnell den Blick nach vorne gerichtet. Es geht weiter, immer weiter!

Was hat sich danach im Kader getan? Wer kam, wer ging, woher, wohin?
Alexander Bergmann: Unabhängig vom Abstieg haben Daniel Beyer, Daniel Hau und Matthias Först ihre Fußballschuhe an die Nägel gehängt. Zudem haben uns mit Jan Hesse nach Schonungen und Paul Bürkner nach Friesenhausen zwei klasse Fußballer verlassen. Mit Tom Regner und Tobias Schleyer gingen noch zwei Spieler, die überwiegend Zweite gespielt haben. Mit Peter Weisheit und Leon Ziegler kamen zwei aus der Jugend nach. An so einem Aderlass zerbricht auch mal die oder andere Mannschaft. Daher bin ich sehr dankbar und stolz, wie unsere Jungs mit unserem Trainer Tim Wagner das alles bislang bewältigt haben.

Wie Aufsteiger Üchtelhausen in Aidhausen ein eigentlich schon verlorenes Spiel gegen Hofheim noch drehte – MIT VIELEN FOTOS & VIDEO!

Ist der Wiederaufstieg ein realistisches Ziel?
Alexander Bergmann: Diese Liga ist Neuland für uns, mit vielen starken Mannschaften. Da kann jeder den anderen schlagen. Wir schauen nur noch von Spiel zu Spiel und lassen uns überraschen, was am Ende rauskommt.

Es folgen erst das Dreby gegen Goßmannsdorf, dann die Auswärtspartie bei Tabellenführer Schonungen. Wegweisende Wochen?
Alexander Bergmann: Wir sind gut beraten, uns voll und ganz auf Freitag zu konzentrieren. „Dank“ der knappen Abstimmung für 30 Spieltage erwartet uns eine sehr sehr lange Saison. Von daher sind zwei Spiele zum aktuellen Zeitpunkt eher nicht wegweisend.

Hofheim muss runter – aber der FC Fahr feiert den Kreisliga-Aufstieg! – MIT VIELEN FOTOS & RIESENVIDEO!

Mal für Außenstehende und Nicht-Insider: Wie groß ist die Rivalität mit Goßmannsdorf, wie sehr das Verlieren verboten oder das Siegen am Freitag Pflicht?
Alexander Bergmann: In der Jugend arbeiten wir seit über zehn Jahren gut zusammen. Rivalität sollte der Vergangenheit angehören. Wir freuen uns auf ein gutes, faires und friedliches Spiel.
Pflicht ist es bei uns auf dem Platz 90 Minuten alles rauszuhauen und unserem treuen Publikum ein gutes Fußball zu bieten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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