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Matthias Gerhardt nach Hambach: Re-Einstieg als Trainer – und das kam spontan


Glöckle Tag der Ausbildung

SALZ BEI BAD NEUSTADT / HAMBACH – Ein bisschen überraschend vermeldete die Spvgg Hambach unlängst ein neues Trainerduo für die kommende Saison: Matthias und Thomas Gerhardt werden den Schweinfurter Fußball-Kreisklassisten übernehmen und damit Nachfolger von David Schad, der 2019 von Sinan Tezel übernommen hatte, nachdem zuvor Roman Glöckner den Verein wieder aus der B-Klasse heraus führte.

anpfiff.info schnappte sich Matthias Gerhardt zum Gespräch. Der 45 Jahre alte Ex-Profi, der mit seiner Familie in Salz bei Bad Neustadt wohnt, ist ja auch noch Scout für den Regionalligisten TSV Aubstadt tätig.



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Herr Gerhardt, zunächst die vielleicht wichtigste Frage in diesen Monaten: Alles okay bei Ihnen und Ihrem Umfeld in Sachen Corona?
Matthias Gerhardt: Ja, alles gesund, Gott sei Dank.


Sind Sie jemand, der einer Impfung bereits entgegen fiebert, auch wenn Sie persönlich vermutlich noch lange nicht an der Reihe sein werden?
Matthias Gerhardt: Durch ein chronische Erkrankung und meinen Job im Campus bin ich schon bald an der Reihe.

Wann glauben Sie denn, dass genügend Menschen geimpft sind, damit ein halbwegs normaler Fußballbetrieb wieder möglich ist? Klappt das noch diesen Sommer? Oder steuern wir auch einer kuriosen, unkalkulierbaren nächsten Saison entgegen?
Matthias Gerhardt: Ich denke immer positiv und hoffe natürlich, dass die neue Saison planmäßig gestartet wird und dann natürlich auch so verläuft.

Warum gerade die Spvgg Hambach als Ihre nächste Station? Erzählen Sie doch mal, wie der Kontakt zustande kam!
Matthias Gerhardt: Durch Sven Hoffmann, ihn hatte ich in Rottershausen als Spieler. Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte.

Warum übernehmen Sie zusammen mit Ihrem Bruder Thomas?
Matthias Gerhardt: Da ich ab und zu Nachtschicht habe durch meine Tätigkeit für einen Sicherheitsdienst auf dem Campus der Rhön Klinikum AG in Bad Neustadt und ja auch in Aubstadt noch scoute.

Nun sind´s von Salz nach Hambach überschaubare 30 Kilometer Distanz. Trotzdem die Frage: Warum wurde es kein Verein im Spielkreis Rhön? Selbst die SG Salz/Mühlbach suchte ja eigentlich einen neuen Coach…
Matthias Gerhardt: Der Plan, als Trainer jetzt wieder einzusteigen, war relativ spontan – und ich habe das auch nicht kommuniziert.

Was wissen Sie von der Kreisklasse Schweinfurt 4, was von Ihrem künftigen Team?
Matthias Gerhardt: Da muss ich ehrlich sein: Leider nur das, was mir von Sven und der Abteilungsleitung erzählt wurde.

Kann man schon etwas über eine Zielsetzung sagen oder ist das noch viel zu früh? Immerhin belegt das Team als Aufsteiger ja einen soliden Mittelfeldplatz, da werden Sie kaum kommen und vom Nichtabstieg reden, oder?
Matthias Gerhardt: Das werden wir festlegen, wenn wir die Mannschaft kennengelernt haben.

Sagt Ihnen der Begriff „Ouzobrunnen“ etwas?
Matthias Gerhardt: Ich schätze, den gibt’s beim Griechen am Sportplatz… (grinst).

Richtig. Und wissen Sie, wer der Hauptrivale der Hambacher ist?
Matthias Gerhardt: Natürlich Dittelbrunn (lacht)!

Wie wird sich die Aufgabe vereinbaren lassen mit der Tätigkeit als Scout für den TSV Aubstadt?
Matthias Gerhardt: Der Kontakt zu Vicky Kleinhenz und Joseph Francic ist fast täglich, daher sprechen wir das gut ab.

Was glauben Sie, was dieser Frühling oder der Sommer noch für den FC Schweinfurt 05 mit sich bringt?
Matthias Gerhardt: Ich hoffe den Aufstieg! Wäre doch auch ein gutes Jahr, 20 Jahre nach unserem Aufstieg in die 2. Bundesliga…

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Auf dem Bild: Freunde für´s Leben: Matthias Gerhardt (rechts) zusammen mit Thorsten Seufert, Steffen Rögele und Dieter Wirsching (von links), mit denen er 2001/2002 für den FC Schweinfurt 05 in der 2. Bundesliga spielte.
Foto: privat


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