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Mit dem „Maldini“ ins Derby: Dittelbrunn will vor Hambach nicht auf die Tabelle im Oktober schauen


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DITTELBRUNN – Tabellarisch gesehen ist die Partie in Grafenrheinfeld gegen die SG Sömmersdorf am Sonntag DER Burner der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 1. Mutmaßlich aber dürften zeitgleich woanders noch ein paar Zuschauer mehr anwesend sein. Denn am letzten Spieltag der Hinrunde steht DAS Derby an….

In Dittelbrunn weiß die gastgebende SG zwar schon jetzt, dass sie auch nach der 14. Saisonpartie (beide Teams haben jeweils noch ein Nachholspiel) hinter der Spvgg Hambach stehen wird. Doch im Nachbarschaftskampf müssen die Weichen gestellt werden für den Angriff auf den Hauptrivalen. Und der hatte letzte Saison nach zwei Vergleichen die Nase vorne, trotz acht Plätzen und 26 Punkten, die beide Teams am Saisonende trennten.


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Gegen den TV Haßfurt und die SG Obertheres verpasste Dittelbrunn in der Relegation den Aufstieg in die Kreisliga. Und startete dann nicht unbedingt berauschend. Sechs Partien der folgenden sieben nach zwei Auftaktsiegen endeten ohne Dreier. Zuletzt gab´s wieder zwei Mal Grund zum Jubeln.


Eine gute Übung vor dem Derby? FuSWball.de bat die beiden Spielertrainer Vladimir Slintchenko und Lucas Berger mal wieder zum Gespräch.

Vladi, Lucas, Jonas Wunder traf in Kronungen in der vorletzten Minute zum Sieg. Ohne Dreier würdet Ihr als absolutes Mittelfeld-Team ins Derby gehen und mit mindestens sieben Punkte Rückstand auf Hambach. Jubel ohne Ende nach diesem 1:0?
Lucas Berger: Absolutes Mittelfeld-Team? Das wird sich Ende Mai 2023 zeigen! Nicht die Tabelle im Oktober 2022. Die Runde ist verdammt lange. Jeder wird mal eine nicht so erfolgreiche Phase haben. Absoluter Jubel war natürlich in der 88. Minute angesagt. Wir spielten in doppelter Unterzahl. Und haben nicht unverdient gewonnen. Wir haben eine super Moral gezeigt. Aber jubeln ohne Ende werden wir da sicherlich nicht die ganze Woche, auch nicht bei anderen Siegen. Was zählt ist die Tabelle am Ende.

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Sind die Hambacher momentan trotzdem die Nummer eins der Gemeinde – mal abgesehen von Pfändhausen als Teil der Kreisliga-SG mit Rannungen?
Berger: Sie stehen in der Tabelle vor uns. Das haben sie sich erarbeitet. Sie spielen taktisch sehr diszipliniert. Aber ein Spiel oder die jetzige Tabelle sagt nicht, wer die Nummer eins in der Gemeinde ist. Wir haben in Dittelbrunn über die letzten Jahre immer gute Leistungen erzielt und Erfolge gefeiert. Das über Jahre zu bestätigen, wird weiterhin unser Ziel sein, und so wird Matze Gerhardt sicherlich auch denken. Schlägt 1860 München in einem Pokalspiel mal die Bayern, sind sie dann die Nummer eins in München? Da muss ich schon lachen… Denken so Reporter?

Wie bewertet Ihr die ersten 13 Partien nach der Enttäuschung des Nicht-Aufstiegs nach den zwei Relegations-Niederlagen?
Berger: Die erfolgreiche letzte Saison zählt nicht mehr. Natürlich hatten wir vor allem gegen den TV Haßfurt mit dem Gegentreffer nach Ecke in der 118. Minute auch Pech. Aber daran denkt von uns und den Spielern keiner mehr. Diese erreichte Relegation bleibt als Erfolg im Verein. In dieser Saison haben uns zwei gute Spieler verlassen. Wir haben viel mit Verletzungen zu kämpfen. Dazu einige enge Spiele, bei denen wir am Ende nicht das Glück hatten. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Sowohl nach oben als auch nach unten ist alles offen. Wir geben weiter Gas. Intern können wir das schon alles richtig einordnen.

Lucas Berger (links)

 

Und mit welchen Gefühlen schaut Ihr nach Hambach? Knapp dringeblieben letzte Saison, heuer Schwanfeld, Grafenrheinfeld oder Euerbach geschlagen, zuletzt die FTS 3. Die machen das gut, oder?
Vladimir Slintchenko: Ja, das überrascht mich aber nicht. Sie hatten ja keine so schlechte Rückrunde in der vergangenen Saison und konnten am letzten Spieltag noch der Abstiegsrelegation entgehen. Diese Woche gilt unser voller Fokus den Hambachern. Danach schaue ich dort aber genauso neutral hin, wie zum Rest der Liga.

Sonntag siegen, sonst wird´s schwer, Hambach noch einzuholen?
Slintchenko: Nochmal: Unsere Saison bewerten wir am Ende nicht in Relation zu irgendeiner anderen Mannschaft. Wir wollen weiterhin oben mitspielen und in den restlichen fünf Spielen vor der Pause die positive Tendenz fortführen. Das Derby ist dabei genauso wichtig wie alle restlichen Begegnungen.

Seit ein paar wenigen Wochen ist Euer griechischer Gastwirt im Vereinsheim weg und hat inzwischen bei der TG 48 Schweinfurt eine neue Heimat. Was kommt demnächst bei der SGD wirtschaftlich – und wer sorgt am Wochenende für die kulinarischen Genüsse?
Slintchenko: Mit dem „Maldini“ haben wir seit letzter Woche ein neues Sportheim, das kulinarisch und ligaintern sicherlich schwer zu toppen sein wird. Mit Pizza, Pasta & Co. gibt es alles, was das mediterrane Herz begehrt. Nach dem „Hirschkeller“ ist es das zweite Restaurant, das Maurice Feldmann mit seinem tollen Team betreibt. Wir hoffen, dort auf ganz viele Siege anstoßen zu können!

Vladimir Slintchenko

 

Vladi spielte zuletzt nicht, warum?
Slintchenko: Ich hatte mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen.

Sonst alle fit?
Slintchenko: Nein – und das werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr erleben (lacht). Mit Marcel Greubel und Elias Anton haben beide Stammkeeper der vorherigen Saison noch keine Minute spielen können. Inklusive Vorbereitung hatten wir schon sechs verschiedene Torhüter im Tor stehen. Zusätzlich fallen wohl vier, fünf weitere Spieler aus. Wir werden aber trotzdem wieder eine Mannschaft stellen, die sich zerreißt und alles für den Erfolg gibt.

Und wieviele Zuschauer kommen?
Slintchenko: Ich hoffe doch auf einige Interessierte. Die Rahmenbedingungen sind ja optimal, so dass wir uns auf ein faires und spannendes Derby freuen können!

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Und das sagt der mit sechs Saisontreffern wieder beste Dittelbrunner Torschütze Stefan Krieger (40): „Es ist bislang eine durchwachsende Saison, auch weil wir einige Verletzte und urlaubsbedingte Ausfälle hatten. Man kann eigentlich sagen, dass wir jede Woche mit einer anderen Mannschaft auflaufen. Die Liga ist auch sehr ausgeglichen, da kann aktuell fast jeder jeden schlagen. Uns fehlte auch Immer das letzte Quäntchen Glück, das wir letzte Saison noch hatten. Bei Lattentreffern springen die eher raus als rein oder wie am Sonntag auf den Kopf vom Torhüter und dann raus… Die Mannschaft hat auf jeden Fall dieses Jahr noch nicht ihr volles Potenzial abrufen können. Das Derby ist sehr wichtig für uns, zum einem um Anschluss an die vorderen Plätze zu halten und um Hambach nicht noch weiter weg ziehen zu lassen. Mit einem Derbysieg würden wir noch gestärkter in die letzten Spiele vor der Winterpause gehen. „

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