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Röthlein/ Schwebheim zum High Noon in der Außenseiterrolle: „Auch die unangefochtene Nummer eins Bayern München hat schon verloren!“


Frankens Saalestück

RÖTHLEIN / SCHWEBHEIM – Der viele Schnee sorgte vergangenes Wochenende für einen ziemlichen Kahlschlag beim lokalen Fußball. Unter anderem fiel die Partie des FC Röthlein/ Schwebheim bei Mitaufsteiger SG Dürrfeld/ Obereuerheim aus. Winterpause ist nun aber dennoch nicht, denn der FC….

…muss am Samstag nochmal ran. in Schwebheim gegen den Tabellenführer von Gochsheim 2 mit Verstärkung aus Weyer. Als guter Siebter erwarten die Hausherren, die erst die Hälfte ihrer Partien absolvierten, die souveräne Nummer eins der Schweinfurter Fiußball-Kreisklasse 2. Und das bereits um 12 Uhr, damit die Gäste und ihre Fans danach ihre erste Mannschaft im Landesliga-Heimspiel gegen Lengfeld unterstützen können.


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Vorher sprach FuSWball.de mit Trainer Michél Keller.


Michél, gut, dass letzten Sonntag auch angesichts der Kälte in Dürrfeld nicht gespielt werden konnte? Oder schlecht, weil halt doch noch nicht Winterpause ist?
Michél Keller: Natürlich schlecht! Wir hätten gerne gespielt. Und auch das Spiel in Lindach hätten wir gerne mitgenommen. Wir hätten dann, denke ich, den ein oder anderen Zähler mehr auf dem Konto. Und könnten ganz entspannt in die Winterpause gehen.

 

Was war denn die Woche zuvor los gegen Fatschenbrunn? Nach 2:0- und 5:3-Führung habt Ihr noch den Ausgleich kassiert. Im Hinspiel war´s noch schlimmer, als die Hausherren spät das 5:4 erzielten. Mutmaßlich war´s offensiv jeweils klasse, defensiv zum Haareraufen?
Michél Keller: Für den neutralen Zuschauer war das natürlich ein absoluter Leckerbissen! Offensivfußball pur! Fatschenbrunn agierte eigentlich hauptsächlich mit langen Bällen. Und wir spielten wirklich schönen Kombinationsfußball. In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel komplett im Griff gehabt. In der Pause hatten wir uns dann auch vorgenommen, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen. Aber dann erwischten wir einen katastrophalen Fehlstart in die zweite Halbzeit. Nach einer Minute hatte unser Torhüter den Ball schon sicher, lässt ihn aber nochmal aus den Händen – und der Stürmer war zur Stelle, musste nur noch einschieben. Vier Minuten später ließ sich unser Routinier Christopher Hofmann zu einem absolut unnötigen Elfmeterfoul hinreißen… Aber spätestens wenn man eine Viertelstunde vor Schluss mit 5:3 in Führung gehst, musst du das Ding natürlich über die Bühne schaukeln… Kurz bevor wie das 5:4 bekommen hat Luis Bäcker die Chance und das 6:3 auf dem Fuß. Aber leider ist aufgrund des Platzes der Ball so blöd versprungen, dass er knapp das Tor verfehlte. Ich denke, damit wäre der Drops gelutscht gewesen. zu allem Übel mussten wir nach dem 5:4 zwei Minuten vor dem Ende auch noch den Ausgleich hinnehmen. Das darf uns in Zukunft so einfach nicht mehr passieren.

Ihr habt nur eine der letzten zehn Partien verloren. Die Tendenz, die Entwicklung stimmen also?
Michél Keller: Die stimmt auf jeden Fall! Wir haben natürlich einige wirklich gute junge Fußballer aus der U19 dazu bekommen. Das Ganze musste sich natürlich erst etwas einspielen. Aber es wird wird jetzt langsam wirklich immer besser.

Nun geht´s erstmals gegen Gochsheim 2/ Weyer. Bist Du überrascht, wie soverän der Tabellenführer durch die Liga marschiert?
Michél Keller: Ich schaue eigentlich erstmal nur auf uns und habe mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Wir wollen unsere Ziele erreichen, das hat aber erstmal nichts mit Platz eins zu tun…

Habt Ihr eine Chance, der Nummer eins die erste Saison-Niederlage beizubringen?
Michél Keller: Eine Chance gibt es immer im Fußball! Es muss halt alles passen. Wir dürfen uns da natürlich keine Fehler erlauben wie in Fatschenbrunn. Aber: Auch der FC Bayern München ist unangefochten die Nummer eins und hat trotzdem schon verloren. Wir nehmen die Außenseiterrolle dankend an.

Trotz Eurer bisher 23 Punkte seid Ihr natürlich noch lange nicht gerettet bei zwei Festabsteigern und vor allem zwei Releganten. Aber hast Du ernsthaft noch Sorgen um den Klassenerhalt?
Michél Keller: Wenn wir verletzungsfrei bleiben, defensiv weniger zulassen und eine gute Trainingsvorbereitung machen, dann werden wir die nötigen Punkte sicher holen. Davon bin ich überzeugt.

Was ist mittel- bis langfristig drin mit Deiner Mannschaft?
Michél Keller: Step by Step! Ich denke, als Aufsteiger ist es das Ziel, den Klassenerhalt schnellstmöglich zu schaffen. Ich hoffe natürlich, dass ein bisschen mehr rausspringt. Und für die nächste Saison ist dann wichtig, dass die Mannschaft genau so zusammen bleibt. Damit meine ich nicht nur die jungen, sondern auch die alten Spieler. Vielleicht bekommt man dann ja noch den ein oder anderen Spieler dazu. Dann hoffe ich darauf, dass der nächste Schritt gemacht wird. Dann kann man auch Ziele wieder neu bewerten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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