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Sieg bei Tabellenführer Grafenrheinfeld: So kann in Wasserlosen, Greßthal und Schwemmelsbach der Spaß am Fußball zurück kommen – MIT VIELEN FOTOS!


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GRAFENRHEINFELD / WASSERLOSEN – Schon drei Siege trafen auf noch keinen Dreier, der Tabellenführer auf ein Kellerkind. Der Favorit stand vor Beginn der vorgezogenen Partie des vierten Spieltags der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 1 eigentlich fest. Aber sollte alles auch so kommen wie erwartet?

Der TSV Grafenrheinfeld hatte bereits vier Partien hinter sich und musste nach zuvor drei 3:0-Siegen bei Neuling Garstadt, gegen Poppenhausen/ Kronungen und beim TV Jahn Schweinfurt 2 zuletzt in Hambach die erste knappe Niederlage hinnehmen. Für das Team des neuen Trainers Sebastian Wehner netzten Moritz Binder und Lukas Eck jeweils bereits drei Mal ein.





Die neue SG Schwebenried-Schwemmelsbach 2/ Wasserlosen /Greßthal 1, eine Mischung aus den Absteigern aus der Kreisliga und dem Team, das ohne Zusammenschluss heuer in der B-Klasse spielen müsste, ergatterte nach der 1:3-Niederlage gegen Dittelbrunn immerhin zwei 0:0-Remis in Schwanfeld und gegen den TV Oberndorf-Schweinfurt.


Coach Andreas Müller fehlte den Gästen urlaubsbedingt. Anfangs deutete vieles auf einen Spielverlauf hin, wie man ihn voraussagen hätte können angesichts der bisherigen Resultate. Eine Nachlässigkeit von Frederic Mützel nutzte letzlich Christian Bollstetter aus zu frühen Grafenrheinfelder Führung, die bis zur Pause Bestand hatte.

Doch dann das: Tobias Willacker schlenzte gleich nach der Pause den Ball zum Ausgleich hinter die Linie, Fabian Willacker traf freistehend sogar zu Wasserlosens Führung. Vereinsvorstand Sebastian Manger erhöhte nach einem verlängerten Freistoßball – und wiederum Fabian Willacker machte in der Nachspielzeit alles klar. 4:1 für die Gäste – wer hätte das in dieser Deutlichkeit gedacht?

„Von Verunsicherung war beim Gegner nichts zu spüren“, musste TSV-Coach Wehner erkennen. Obwohl Schwebenried/ Schwemmelsbach 2 von den 28 Pflichtspielen letzte Saison keines gewann, das letztmals am 24. November 2019 (!) tat, obwohl Wasserlosen/ Greßthal von 26 Partien gerade fünf gewann, auch Tabellenletzter war, keiner der Spieler also richtig gute Zeiten erlebte. „Die haben aber die zweiten Halbzeit nicht aufgegeben“, weiß Wehner.

Bei seiner Elf dagegen fehlten aus unterschiedlichsten Gründen sechs, sieben Stammspieler. Und deshalb gelang es nicht, die Tabellenführung weiter auszubauen. „Das haben wir ja schon am Sonntag in Hambach nicht geschafft. Aber im August spielt man auch nicht um den Tabellenplatz. Das heute war eine Einstellungssache, was auch für den Trainer gilt. Wir haben nach dem 1:0 vielleicht mit zu viel Risiko gespielt. Und natürlich ist das Resultat ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagt Sebastian Wehner. Vielleicht ist seine Mannschaft, bis 2019 noch Kreisligist, doch noch nicht so weit, um Platz fünf aus der Vorsaison deutlich zu verbessern. Für aktuell noch Rang eins reicht es freilich.

Die SG um Wasserlosen kletterte mit dme ersten Sieg vorübergehend auf Rang acht. „Grafenrheinfeld hat die erste Halbzeit gut geschoben und uns zeitweise vor echte Probleme gestellt“, weiß Ersatztrainer Sebastian Manger. „Aber schon kurz vor der Pause konnten wir erste Nadelstiche setzen und waren in der zweiten Halbzeit dann galliger. Der Gegner hat sich aber auch schon in der ersten keine echten Chancen heraus gespielt, hat es beim 1:0 aber gut gemacht!“

Was ist drin für die SG in dieser Saison? „Wir müssen zwei Mannschaften zusammen führen. Dsa dauert seine Zeit. Man hat die ersten Partien schon gemerkt, dass wir noch nicht eingespielt sind. Aber heute haben wir uns belohnt, nachdem die letzten male noch das Tor fehlte. Wenn Selbstvertrauen da ist, dann kann es funktionieren. Wir wollen uns nach und nach finden – und dann schauen wir mal. Wichtig ist, dass wir nach dieser letzten Saison wieder den Spaß am Fußball zurück bekommen“, gibt Manger zu, dass 2021/22 für alle in Wasserlosen, Greßthal oder Schwemmelsbach wenig Spaß machte.

Weiter geht´s für die Grafenrheinfelder geht´s kommenden Mittwoch weiter beim TV Oberndorf-Schweinfurt, sieben Tage später ist dann Freitagabend der SV Euerbach/ Kützberg zu Gast beim TSV. Die SG aus den vier Orten hat Pause bis zum 28.08. und der Heimpartie gegen die SG Zeuzleben/ Stettbach bevor es danach jeweils zu den drei Orte-Teams aus Schnackenwerth, Brebersdorf und Vasbühl sowie Sömmersdorf, Obbach und Geldersheim geht.

In einer Kreisklassen-Partie der Gruppe 2 gewann der TSV Kirchaich nach Rückstand noch mit 3:1 gegen Aufsteiger FC Röthlein/ Schwebheim. Luis Bäckers 0:1 in der 45. Minute drehte Alexander Barth noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und dann nach der Pause jeweils durch einen Elfmeter zum 2:1.

Und in der Kreisliga holte der FV Egenhausen im Aufsteiger-Duell gegen Türkiyemspor Schweinfurt seinen ersten Punkte. Nach Rückstand und Ausgleich brachte Michael Kraus seine Elf sogar in Führung, Fazdel Tahir glich für die Gäste aber noch aus. Alle vier Tore beim 2:2 fielen zwischen der 52. und 68. Minute.

Fußball, Kreisklasse Schweinfurt 2: TSV Grafenrheinfeld – SG Schwebenried-Schwemmelsbach 2/ Wasserlosen /Greßthal 1: 1:4 (1:0)

TSV Grafenrheinfeld: Mario Riegler – Alexander Fleck, Daniel Kasper, Max Bienia, Fabian Riegler, Lukas Eck, Manuel Rehl, Moritz Binder, Leon Burkard, Christian Bollstetter, Markus Pohli; eingewechselt: Fabio Tomitza; ohne Einsatz: Alexander Gehring – Bastian Breitenbach, Dennis Freihoff, Andreas Schubert; Trainer Sebastian Wehner.

SG Schwebenried/ Schwemmelsbach 2/ Wasserlosen/ Greßthal 1: Leon Hartmann – Simon Hettrich, Marco Weber, Vincenz Hofmann, Sandro Pfister, Fabio Pfister, Sebastian Manger, Frederic Mützel, Fabian Willacker, Bastian Stürmer, Louis Mehling; eingewechselt: Stefan Gößmann, Tobias Willacker; ohne Einsatz: Marcel Müller, Anton Brand, Axel Zitterbart; Trainer (in Abwesedheit): Andreas Müller.

Schiedsrichter: Michael Kittel
Tore: 1:0 (10.) Christian Bollstetter, 1:1 (51.) Tobias Willacker, 1:2 (65.) Fabian Willacker, 1:3 (85.) Sebastian Manger, 1:4 (90.+3) Fabian Willacker
Zuschauer: 60

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