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Jonas Kirchner (gelbes Trikot)

Waldberg/ Stangenroth vor Wollbach: „So ein Relegationspiel wäre wieder mal schön!“


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WALDBERG / STANGENROTH – Während der TSV Wollbach in Oberthulba unterlag und Tabellenführer SV Aura spielfrei war, erstürmte die SG Oerlenbach/ Ebenhausen mit dem 4:0 über den VfR Sulzthal Rang zwei der Rhöner Kreisklasse 1 und drehte die SG Waldberg/ Stangenroth einen 0:2-Rückstand gegen Haard/ Nüdlingen noch in ein 3:2. Nun steht das große Derby an.

Die Wollbacher empfangen die neue SG Waldberg/ Stangenroth. Einerseits ist das ein Landkreis übergreifendes Derby, andererseits auch eines innerhalb der Gemeinde Burkardroth, denn Stangenroth und Wollbach trennen keine drei Kilometer. Die Gäste reisen erhobenen Hauptes an und können bei nur einem Punkt Rückstand sogar an den Hausherren vorbei ziehen. Rhön1.News und FuSWball.de fragten nach bei Waldbergs Spielertrainer Mirko Kleinhenz.


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Mirko, es läuft ja recht ordentlich bei Euch in dieser Saison. mit zwei Heimsiegen zuletzt ins Derby – eigentlich optimal?
Mirko Kleinhenz: Optimal? Jein. es geht immer besser im Fußball. Aktuell kämpfen wir mit Verletzungssorgen.


Hat der Sieg über Haard/ Nüdlingen zur Folge, dass Ihr Euch an sich keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt mehr machen müsst?
Mirko Kleinhenz: Also, ich glaube, ohne überheblich zu sein, dass wir nicht mehr nach hinten schauen müssen.

Verleiten nur vier Punkte Rückstand zu Platz zwei nicht auch ein wenig zu Träumereien?
Mirko Kleinhenz: Naja, jeder will das Maximale rausholen. Wobei ich aber auch realistisch bin. Ich denke, es ist in der ersten Saison als SG zu früh. Aber wir werden sehen, was am Ende dabei raus kommt, So ein Relegationspiel wieder mal wäre schön (grinst). Aber es wird schwer, weil von Platz zwei bis acht alles sehr eng ist. Ich finde die Kreisklasse 1 heuer viel stärker und ausgeglichener als die Kreisklasse 2, wenn man sieht, wer da weiter oben steht.

250 Fans sahen am zweiten Spieltag das 2:2 in Stangenroth, als Ihr zwei Mal eine Führung aus den Händen gabt, die zweite ganz spät. Könntet Ihr jetzt bereits die Nummer eins der Umgebung sein?
Mirko Kleinhenz: Könnte ja, aber das ist nicht so wichtig für mich. Für mich ist die Entwicklung der einzelnen Spieler und die als Mannschaft wichtiger als ein Spiel .Aber ja, es war schon ärgerlich, der Fehler in der 88. Minute, der zum Ausgleich führte.

Wie groß ist die Rivalität und entsprechend die Brisanz in diesem nun anstehenden Derby?
Mirko Kleinhenz: Im Derby ist immer Feuer drin, da spielt auch der Tabellenplatz keine Rolle. Jeder will dieses Spiel gewinnen. Wir wollen als SG natürlich punkten, aber da muss alles passen an so einen Tag.

Ihr habt auch im Gemeindepokal heuer wieder gegeneinander gespielt? Wie lief´s da?
Mirko Kleinhenz: Der Gemeindepokal lief für uns als Gastgeber nicht gut, wir haben das Spiel gegen Wollbach 0:1 verloren und sind nicht über die Gruppenphase hinaus gekommen, Was aber für die Runde dann gar nicht so schlecht war, der Dämpfer, weil danach hat jeder nochmal ne Schippe drauf gelegt.

Sind Eure personellen Sorgen der vergangenen Saison nun Vergangenheit durch den Zusammenschluss?
Mirko Kleinhenz: Definitiv, es war die beste Entscheidung mit Stangenroth eine neue SG zu gründen und sich von Sandberg zu trennen! Klar fallen hin und wieder mal paar Leute aus, aber wir bekommen jede Woche eine gute Truppe aufs Feld. Und es ist eine gute Harmonie zwischen 1. und 2, Mannschaft.

Wie hat sich das Vereinsleben als SG entwickelt? Kommen beide Vereine / Orte gut miteinander aus? Werden die Heimspiele geteilt? Und war wurde eigentlich aus Eurem Vereinsheim, aus dem ja mal Feuer gemeldet wurde?
Mirko Kleinhenz: Also, ich hab noch nicht ein negatives Wort von Spielern. Verantwortlichen, Fans oder so gehört. Im Gegenteil, man hätte es sogar ein Jahr früher machen sollen, sagen die meisten. Egal ob in Waldberg oder Stangenroth gespielt wird, den Einheimischen ist es egal, sie kommen immer, sogar Auswärts ist man beiderseits gut vertreten. Die Spiele wurden fair vor der Saison aufgeteilt, so dass jeder auf seine Topspiele kommt. Ja, unser Vereinsheim in Waldberg ist innen auf den neusten Stand nach dem Brand. Durch sehr viel Eigenleistung in der Coronapause, die war der Schlüssel zum Erfolg, würde ich sagen.

Sven Eyrich steht bei Euch im Tor, der langjährige Stammkeeper von Landesligist FC Fuchsstadt. Rettet so einer ab und an mal einen Punkt oder gar mehr?
Mirko Kleinhenz: Definitiv! Sven ist schon ein sehr guter Keeper, aber auch als Mensch im Vereinsleben ein absolutes Vorbild. Wir wissen. was wir an ihm haben, aber selbst wenn er verletzt oder im Urlaub ist, haben wir mit Jonas Voll einen Top-Vertreter, auf den wir uns auch zu 100 Prozent verlassen können.

Was gibt´s sonst noch personell an Interessantem zu vermelden von Euch, was unsere Leser unbedingt wissen müssen?
Mirko Kleinhenz: Nix! Schaut einfach mal auf dem Sportplatz vorbei…

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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