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Warum Dittelbrunn trotz des Kantersieges in Goßmannsdorf irgendwie gar nicht richtig zufrieden war – MIT VIELEN FOTOS!


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GOSSMANNSDORF / DITTELBRUNN – Goßmannsdorf gewann nach zuvor weniger erfolgreichen Wochen seine beiden letzten Spiele, Dittelbrunns gute Serie endete mit zwei Partien ohne Dreier. Das brachte Brisanz ins Verfolgerduell. Für beide Teams geht es um einen Platz in den Top-Drei, die Hausherren konnten nun den Gästen ganz nahe rücken.

Taten sie aber nicht. Weil sie deutlichst mit 1:5 verloren. Und das aufgrund einer ersten Halbzeit (0:4), in der die Gäste aus jeder Chance ein Tor machten, wonach sie dennoch jedoch gar nicht so richtig zufrieden waren. Ja, wo gibt´s denn sowas?





„Ergebnistechnisch war das sehr gut und der ersehnte Abschluss vor der Winterpause. Fußballerisch war es von den 90 Minuten her eher eines unserer schlechteren Spiele“, sagte Spielertrainer Lucas Berger, der schon in der Halbzeit anmerken musste: „Wir haben ungenau und viele einfache Bälle zu schlampig gespielt!“


Trotzdem fielen die Treffer wie reife Früchte: Die ersten drei aus Standards mit einem verwandelten Freistoß und einem verwandelten Eckball von Stefan Krieger, der zudem Vladimir Slinchenkos Kopf fand und dann einen Angriff über links nach einem Fehler im Aufbauspiel der Hausherren abschloss. „Wir haben den Dreien geholt, belegen nun den dritten Platz, auf den wir auch gehören“, weiß Berger um die Bedeutung dieses Ranges in dieser Saison. Dann geht´s um den Aufstieg…

Von diesen Gedanken darf, ja muss sich Goßmannsdorf nun verabschieden. „Auch wenn in der Liga jeder jeden schlagen kann: Auf die Platzierung kommt´auch nicht an, sondern dass wir uns nie mehr so präsentieren wie heute in der ersten Halbzeit“, haderte TSV-Spielertrainer Danny Möhring. „Da haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, waren schläfrig, kamen nicht in die Zweikämpfe rein. Wenn wir nicht unser Spiel auf den Platz bekommen, dann bestraft das der Gegner!“

Beide Coaches waren sich jedoch einig, dass die Partie auch ganz anders laufen kann, wenn beim Stand von 0:2 dre von Möhring nach einem zu kurzen Rückpass auf die Reise geschickte Michael Bock nicht frei vor und an Dittelbrunns Keeper Elias Anton gescheiterte wäre. „Dann kann man auch mit nur einem 2:1 in die Kabine gehen“, denkt Lucas Berger. „Dann ist das Spiel wieder offen und fallen das 0:3 und das 0:4 nicht“, vermutet auch Danny Möhring.

Nach der Pause gelang Nico Stöhlein zu schnell das 0:5, als dass es nochmal hätte spannend werden können. Das 1:5 von Maximilian Brecht kam für die kämpferisch und spielerisch nun längst gleichwertigen Hausherren viel zu spät. Mit Maximilian Müller (Goßmannsdorf) und Joshua Schmitt (Dittelbrunn) sahen zwei Akteure in der selben Aktion jeweils wegen einer Tätlichkeit glatt Rot.

Weiter geht´s erst in 2022 wieder. Am 20. März haben die Goßmannsdorfer ihr nächstes Heimspiel gegen Neuling TV Jahn Schweinfurt 2 / SC 1900 Schweinfurt, während die Dittelbrunner erst eine Woche später wieder ranmüssen und reisen. Oder besser: Laufen können zum großen Derby bei der abstiegsbedrohten Spvgg Hambach. Da verloren sie zuhause das Hinspiel und haben Wiedergutmachung vor…

Fußball-Kreisklasse: TSV Goßmannsdorf – SG Dittelbrunn: 1:5 (0:4)

Goßmannsdorf: Ulli Königsreuther – Konstantin Brunquell, Maximilian Müller, Danny Möhring, Sebastian Wagenhäuser, Michael Bock, Yannick Lang, Nicolai Wirth, Jonas Jung, Maximilian Becht, Sebastian Becht; eingewechselt: Nico Obst, Philipp Behnke; ohne Einsatz: Tobias Kaffer, Spielertrainer: Danny Möhring.

Dittelbrunn: Elias Anton – Fabian Stenzinger, Fabian Kügel, Vladimir Slintchenko, Lucas Berger, Stefan Krieger, Sebastian Witt, Christoph Schierling, Johannes Lindner, Jonas Wunder, Joshua Schmitt; eingewechselt: Marcel Frank, Henrik Pickel, Marcel Pörtner, Nico Stöhlein, Tizian Neugebauer; Spielertrainer: Vladimir Slintchenko und Lucas Berger.

Schiedsrichter: Julian Schäff
Tore: 0:1 (21.) Stefan Krieger, 0:2 (24.) Vladimir Slintechenk0, 0:3, 0:4 (36., 45.) Stefan Krieger, 0:5 (59.) Nico Stöhlein, 1:5 (71.) Maximilian Brecht.
Rote Karten: Maxinilian Müller (Goßmannsdorf) und Joshua Schmitt (Dittelbrunn, jeweils Tätlichkeit, 55.)
Zuschauer: 70.

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