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Warum giftigere und galligere Dittelbrunner schon wieder den Lieblingsgegner SG Üchtelhausen besiegten – MIT FOTOS & VIDEO!


Sporttreff 2000 - Niederwerrn Oberwerrn

ZELL / ÜCHTELHAUSEN / DITTELBRUNN – Nur knapp drei Kilometer Luftlinie trennen die beiden Orte. So gesehen war dieses Spitzenspiel der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 4 auch noch ein echtes Derby. Auch wenn man in Wirklichkeit gut sechs Kilometer fahren muss, weil es durch den Haardtwald keine echte Straße gibt.

Jedenfalls erwartete die SG Üchtelhausen am Spielort Zell (an den sich geographisch Weipoltshausen und Madenhausen anschließen) die SG Dittelbrunn. Der Zweite empfing den Dritten. Beide hatten in der Formtabelle die SG Untertheres als Nummer eins ganz schön abgehängt die letzten Wochen. Die Leistungsbilanzen: Üchtelhausen holte 27 Punkte aus den letzten elf Partien ohne Niederlage, Dittelbrunn 16 Zähler aus den vergangenen sechs Matches ohne Pleite. Willkommen zum Spitzenspiel!



Mit 3:1 gewannen die Dittelbrunner das Hinspiel. Und siehe da: Sie konnten diesen Triumph auswärts wiederholen und sogar um ein Tor Differenz steigern. Um nun dicht dran zu sein an Üchtelhausen, während der Lokalrivale aus Hambach keine Schützenhilfe leistete und beim Tabellenführer deutlich mit 0:4 verlor. Doch auch das in Zell war eine ziemlich klare Sache.


Lucas Berger bediente Jonas Wunder – und der schloss herrlich ab Mitte der ersten Halbzeit zum 0:1. Gegen Ende verwandelte der wiederum im Sturm spielende Routinier Stefan Krieger eine Ecke direkt. Das 0:2 zur Pause war schon mal ein Statement der Gäste, für die gleich nach Wiederanpfiff Wladimir Slintchenko an die Latte köpfte.

Als Sebastian Witt rund 20 Minuten vor dem Ende sogar zum 0:3 einköpfte, schien das Derby gelaufen. Postwendend freilich gelang Dominik Derleder im Nachschuss das 1:3, zunächst parierte Dittelbrunns Keeper Marcel Greubel. Doch dann machte wenig später Stefan Krieger auf Flanke von Jushua Schmitt per Kopf doch alles klar, auch wenn Üchtelhausen nochmals vehement auf das 2:4 drängte.

„Kompliment an die Jungs! Ich persönlich liebe solche Spiele auf einem engen Platz ja nicht besonders. Aber wir haben die Zweikämpfe angenommen, immer wieder schnell in die Spitze gespielt, waren giftiger und haben verdient gewonnen. Wir haben nichts zugelassen, die Kette stand gut – und am Ende haben wir die Dinger super rausgespielt. Wir sind gut drauf momentan“, betonte Spielertrainer Lucas Berger auch die Tatsache, dass er noch die mit Dittelbrunn gegen Üchtelhausen verloren hat. „Trotzdem ist das ein gutes Team und ja auch unser Meistertipp. Aber wir waren letzte Saison Vierter und wollen nun besser werden.“

Für Nunzio de Donato ging ein enttäuschender Nachmittag zuende. „Das haben wir uns anders gewünscht. Dittelbrunn war galliger, giftiger, hat das gut gemacht. Das war ein verdienter Sieg, auch wenn wir uns viel vorgenommen hatten. Aber das konnten wir nicht umsetzen. Unter der Woche waren viele Spieler angeschlagen und krank, aber das soll keine Ausrede sein. Anscheinend liegen die uns nicht. Aber wenn wir jetzt die gleiche Rückrunde spielen wir die Hinserie, dann ist alles gut. In den letzten drei Partien dieses Jahres wollen wir mitnehmen, was geht“, sagt Üchtelhausens Coach.

Und so geht´s weiter: Die SG Üchtelhausen reist noch zwei Mal: Erst nach Hambach, Mitte November nach Gädheim, dazwischen liegt das Heimspielderby gegen den starken TV Jahn 2/ SC 1900 Schweinfurt, natürlich ausgetragen in Üchtelhausen. Die SG Dittelbrunn erwartet erst die SG Ermershausen/ Schweinshaupten, am Spieljahresende die SG TSV/FT Schonungen – und hat es dazwischen auswärts mit dem TSV 1862 Goßmannsdorf zu tun.

Fußball-Kreisklasse Schweinfurt 4: SG Üchtelhausen/ Zell-Weipoltshausen-Madenhausen – SG Dittelbrunn: 1:4 (0:2)

Üchtelhausen: Matthis Westphal – Maximilian Behr, Sebastian Grabowski, Dominik Derleder, Marc Hüser, Timo Krafft, Bastian Messerschmidt, Luca Kamusin, Stefan Bickel, Jochen Öchsner, Roland Zauner; eingewechselt: Philip Schoder, Gani Dervisi, Christian Bickel, Philipp Lassonczyk; Trainer Nunzio de Donato.

Dittelbrunn: Marcel Greubel – Fabian Kügel, Fabian Stenzinger, Vladimir Slintchenko, Stefan Krieger, Christoph Schierling, Johannes Lindner, Sebastian Witt, Jonas Wunder, Lucas Berger. Joshua Schmitt; eingewechselt: Nico Werner, Henrick Pickel, Tizian Neugebauer, Marcel Pörtner, Spielertrainer: Vladimir Slintchenko und Lucas Berger.

Tore: 0:1 (24.) Jonas Wunder, 0:2 (42.) Stefan Krieger, 0:3 (69.) Sebastian Witt, 1:3 (70.) Dominik Derleder, 1:4 (78.) Stefan Krieger.
Schiedsrichter: Jürgen Jakubowski
Zuschauer: 120

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