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Weiße Weste in Ge“Fahr“: Tabellenführer Freie Turner Schweinfurt 2 vor dem Spitzenspiel


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FAHR / SCHWEINFURT – Zwei Teams sind vor dem letzten Spieltag der Hinrunde in der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 2 noch ungeschlagen. Und siehe da: Sie treffen nun aufeinander. Der FC Fahr erwartet am Samstag ab 16 Uhr die Freien Turner Schweinfurter 2. Was beide Teams unterscheidet: Die Gäste haben bislang alle zehn Spiele gewonnen, Fahr leistete sich gegen die SG´s aus Frankenwinheim und Traustadt jeweils ein Remis.

Vor der Partie am Samstag sprachen SW1.News und FuSWball.de mit Benjamin Freund, dem Spielertrainer der FTS 2.


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Benjamin, diesen Sonntag in Geesdorf lief nicht alles nach Wunsch für die Landesliga-Elf der FTS. Auch nach Deiner Einwechslung in Geesdorf. Fühlst Du Dich bei so einem Einsatz eher als Spieler der ersten Mannschaft und kannst Gedanken an die – spielfreie – Reserve verdrängen?
Benjamin Freund: Ganz klar als Spieler. Und zwar als Spieler der Freien Turner Schweinfurt. Ich denke wir haben es in den letzten Monaten durch verschiedenste Maßnahmen geschafft, dass die Mannschaften enger zusammengerückt sind und die alten Denkmuster -zumindest teilweise – aufgebrochen wurden. Hier muss auch die dritte Mannschaft mit einbezogen werden. Am Ende des Tages sind wir alle Spieler der Freien Turner Schweinfurt, egal ob jetzt in der Landesliga, Kreisklasse oder A-Klasse. Und wenn ich als Spieler auf dem Feld stehe, dann bin ich sowieso voll und ganz auf das Spiel fokussiert und will die drei Punkte einfahren. Andere Gedanken haben da eher keinen Platz.


Benjamin Freund neben Ernst Gehling

Kommenden Samstag: Die Zweite in Fahr, Du zwangsweise nicht bei der Ersten gegen Coburg zuhause. Blöde Überschneidung?
Benjamin Freund: Das sind natürlich für beide Mannschaften ganz wichtige Spiele, und auch wenn ich gerne möchte, ist ein Tanz auf zwei Hochzeiten in diesem Fall schwierig. Aber dies betrifft mit Sicherheit nicht nur mich. Auch viele Fans oder Spieler wären gerne bei beiden Spielen als Zuschauer dabei gewesen und hätten die Daumen gedrückt. Von daher für uns alle eine blöde Überschneidung, ja.

Ist die weiße Weste in Fahr in Ge“fahr“?
Benjamin Freund: Ein schönes Wortspiel. Mit Fahr wartet eine absolute Top-Mannschaft auf uns, die in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat. Das Team von Trainer Manfred Linke spielt einen sehr ansehnlichen Kombinationsfußball, mit einem guten Spielaufbau, ist sehr robust in den Zweikämpfen und verfügt über eine starke Mentalität. Ich habe sie in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet und großen Respekt vor dem bisher Geleisteten. Nichtsdestotrotz wollen wir unsere weiße Weste natürlich wahren.

Lieber nur Fahr als echten Rivalen statt Schleerieth und Waigolshausen als Gegner so wie letzte Saison?
Benjamin Freund: Das Wort „nur“ ist in diesem Zusammenhang vollkommen Fehl am Platz. Wie bereits geschildert ist Fahr eine absolute Top-Mannschaft, die uns am Wochenende alles abverlangen wird. Ich bin mir sicher, dass sie auch in einer anderen Gruppe oben mitspielen würden.

Gab´s bei den bisher zehn Siegen heuer ein Spiel, wo ein Dreier in Gefahr war? Wir vermerken drei Siege mit nur einem Tor Unterschied…
Benjamin Freund: Jedes dieser drei Spiele war sehr eng und hätte auch in die andere Richtung kippen können. Trotzdem denke ich, dass wir uns den aktuellen Tabellenplatz redlich verdient haben. Meine Jungs sind extrem lernwillig, fleißig und verfügen über enormes Potential. Teilweise haben wir mit bis zu sieben Spielern in der Startelf begonnen, die im letzten Jahr noch im Jugendbereich aktiv waren. Da kommt es zwangsläufig zu Leistungsschwankungen, da ganz einfach auch Erfahrungswerte fehlen. Bislang machen sie das aber tadellos und ich bin sehr stolz auf mein junges Team. Wir haben uns in der kurzen Zeit super entwickelt und sind als Mannschaft zusammengewachsen. Das macht Freude.

Wie belastend können die zuletzt drei Wochen Spiepause sein? Oder gar positiv, weil Ihr Kraft getankt habt?
Benjamin Freund: Ich persönlich finde es unglücklich, mitten in der Saison zwei Wochenenden in Folge kein Pflichtspiel zu bestreiten. Der Spannungsabfall ist dann doch sehr groß und in unserem Fall wartet dann gleich im Anschluss an die Pause eine derart starke Mannschaft wie der FC Fahr. Das hätte man aus meiner Sicht besser lösen können. Aber grundsätzlich hat jede Mannschaft die gleichen Voraussetzungen, weshalb ich mich nicht beschweren möchte.

Benjamin Freund vor neun Jahren im Trikot der FTS gegen Unterspiesheims Andreas Brendler

Sind alle Mann an Bord? Oder wer konkret fehlt und warum?
Benjamin Freund: Wir können in jedem Fall nicht aus dem Vollen schöpfen. Wer genau warum fehlt, möchte ich hier nicht näher erläutern. Da wir einen großen Kader haben, werden wir aber eine starke Mannschaft ins Rennen schicken können.

Andere Frage? Wie schaffst Du es, Deinen Job in ganz Bayern mit dem Fußball in Schweinfurt zu verbinden?
Benjamin Freund: Die Digitalisierung hilft. Einen Großteil meiner Arbeit kann ich aus dem Home Office erledigen. Sollte ich an Trainings- oder Spieltagen unterwegs und somit verhindert sein, weiß ich mit Marci (Schmitt) und Buggi (May) ein starkes Team an meiner Seite, das mich vertritt.

Hat sich Dein Vater als ehemaliger Trainer der FTS komplett zurück gezogen?
Benjamin Freund: Mein Vater genießt nach seinem letzten Engagement in Dettelbach aktuell die fußballfreie Zeit. Ob er nochmals zurückkommt weiß ich nicht. Mit seiner jahrelangen Erfahrung und Expertise wäre er aber für jeden Verein eine Bereicherung.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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