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Sebastian Manger (am Ball)

Wie die Jungfrau zum Kind: Wie Trainer Andreas Müller zur neuen SG Wasserlosen/ Greßthal/ Schwebenried/ Schwemmelsbach kam


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WASSERLOSEN / GRESSTHAL – Eigentlich müsste die SG Wasserlosen/ Greßthal nun in der B-Klasse spielen, nachdem die Mannschaft letzte Saison mit nur 18 von 78 Punkten mehr oder weniger sang- und klanglos Letzter wurde in der A-Klasse. Trotz der 20 Treffer des kickenden Vorstandes Sebastian Manger.

Eigentlich. Denn eine Fusion rettete nicht nur den Klassenerhalt, sondern beförderte das Team sogar in die Kreisklasse. Beinahe wäre es sogar die Kreisliga gewesen, doch die DJK Schwebenried/ Schwemmelsbach 2, nun der Partner als SG, nutzte beide Relegationschancen in Büchold gegen Arnstein und in Brebersdorf gegen Schleerieth nicht und stieg – zu recht! – ab.


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Was noch neu ist: Der Trainer! Andreas Wolf hätte an sich bleiben sollen nach dem Abstieg. Doch dann entschied man sich doch zu einem Neuanfang. Unter Andreas Müller, einem Greßthaler, der in Schwebenried verheiratet ist und der zuletzt jahrelang Jugendleiter von Schwebenried und Jugendtrainer war.


FuSWball.de sprach mit dem neuen Coach.

Hallo und Grüße, wie kam´s denn zu dem Engagement?
Andreas Müller: Mehr oder weniger kam ich zu diesem Engagement wie die Jungfrau zum Kind. In der Sommerpause nach dem Abstieg aus der Kreisliga kam der Verein auf mich zu, um meine Bereitschaft abzufragen, ob ich mir vorstellen könne das „neue Projekt“ der Spielgemeinschaft als Trainer zu begleiten. Nach ersten Gesprächen mit dem Verein und einzelnen Spielern hat mich das Gesamtbild überzeugt. Dann ging alles sehr schnell, um Ende Juni in die Vorbereitung starten zu können.

Der Bericht vom Spiel, in dem Schwebenried-Schwemmelsbach 2 abstieg:

https://in-und-um-schweinfurt.de/fussball/fussball-kreisligen/hurra-nach-egenhausen-steigt-auch-der-nachbar-aus-schleerieth-in-die-kreisliga-auf-mit-vielen-fotos-videos/

Gut so, dass Schwebenried-Schwemmelsbach 2 abstieg nach gerade mal 39 von 225 möglichen Punkten in drei Saisons in der Kreisliga, um einen wirklichen Neuanfang zu ermöglichen?
Andreas Müller: Wenn man am Saisonende lediglich zwei Punkte auf dem Konto hat, kann man zu dieser Schlussfolgerung kommen. Wie ich gehört habe, haben dennoch vor allem die Spieler das Positive daraus gezogen. Zum einen war es für sie wertvoll, Kreisligafußball zu erleben und sich an das gegnerische Niveau zu gewöhnen. Zum anderen schätzen die Jungs ihre individuellen als auch gemeinsamen Erfolgserlebnisse nun viel mehr. Das geht den Jungs aus Wasserlosen/Greßthal genauso.

Wie groß ist der Kader – und mit wievielen Spielern jeweils von den alten Teams besetzt?
Andreas Müller: Der Kader für die Kreisklasse fasst circa 25 Spieler, die unsere Trainingsbeteiligung stets hoch halten – da habe ich meinem Team bereits ein großes Lob ausgesprochen. Diese Motivation untereinander wollen wir nutzen, um uns im Training und in den Spielen gegenseitig zu pushen. Die Spieler, die im vergangenen Jahr die beiden Mannschaften aufrechterhalten haben, sind zum Großteil immer noch Teil des Teams.

Gibt´s Zu- oder Abgänge? Wer kam, wer ging?
Andreas Müller: Als Zugänge können wir vor allem Rückkehrer begrüßen. Fabian und Tobias Willacker kommen vom SV Ramsthal zu uns, während Frederic Mützel vom SV Mühlhausen/ Schraudenbach dazustößt. Daneben kommen Simon Hettrich und Leon Kerber aus unserer eigenen Jugend hinzu. Zudem freuen wir uns über mehrere Jungs, die nun wieder Spaß am Fußball gefunden haben oder wieder fit sind, um auf dem Platz zu stehen. Allesamt haben bereits im Training sowie in den Testspielen gezeigt, dass sie eine Verstärkung für die Mannschaft sein können. Verlassen haben uns Tobias Zundel nach Eßleben, Jannik Hofmann nach Altbessingen sowie Timo Wehner nach Rottershausen.

Der Tiefpunkt von Wasserlosen/ Greßthal in einem Freundschaftsspiel:

Warum Wasserlosen unterging: „17 Gegentore kassiert keine Mannschaft gerne!“ – MIT VIELEN FOTOS!

Die Kreisklasse SW 1 ist ja mit einigen Derbys wie dem gegen Mitabsteiger Sömmersdorf durchaus attraktiv. Was ist drin für das Team, mit welchen Zielen startet die neue SG?
Andreas Müller: Wie oben beschrieben, war die letzte Saison für beide Vereine sehr turbulent und sportlich nicht erfolgreich. Zusätzlich ist für die Jungs noch vieles neu aufgrund des Zusammenschlusses. Deshalb wollen wir uns wieder an die Liga gewöhnen und einen Platz im gesicherten Mittelfeld einfahren.

Los geht´s gleich mal zuhause in Greßthal gegen die fast in die Kreisliga aufgestiegenen Dittelbrunner. Gut so, weil das Team da eigentlich nur überraschen kann?
Andreas Müller: Dittelbrunn ist eine starke Mannschaft in der diesjährigen Kreisklasse und wird sicher oben mitspielen. Aber dennoch spielen wir zuhause und wollen uns direkt von unserer besten Seite zeigen – schauen wir mal, was drin ist!

Wir wissen von vier Testspielen mit unterschiedlichsten Resultaten. Ein Remis gegen Duttenbrunn, das 0:4 gegen Kreisliga-Aufsteiger Egenhausen und das 3:0 gegen den Rhöner A-Klassisten aus Oberbach/ Wildflecken. Hat das Team da unterschiedliche Gesichter gezeigt?
Andreas Müller: Wir wollten in den Testspielen aufgrund der hohen Trainingsbeteiligung jedem Spieler die Möglichkeit geben sich zu zeigen. Deshalb haben wir personell als auch taktisch viel probiert. Die Spiele gegen Duttenbrunn sowie Oberbach/ Wildflecken haben Mut gemacht – vor allem gegen Oberbach/Wildflecken haben die offensiven Abläufe größtenteils so ausgehen, wie wir das wollen. Da hätten wir nur unsere Chancen besser nutzen müssen. Gegen Egenhausen haben wir gesehen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt – auch, weil die Egenhäuser eine seit Jahren eingespielte Truppe sind und uns somit überlegen waren.

Wasserlosen/ Greßthal in Garstadt:

Garstadt schlägt Sorgenkind Wasserlosen/ Greßthal – und blickt gespannt auf das Spitzenspiel Büchold – Röthlein/ Schwebheim – MIT VIELEN FOTOS!

Wie war´s zuletzt in Greßthal gegen den Gemeinderivalen und Kreisligisten Wülfershausen/ Burghausen?
Andreas Müller: Hier haben wir defensiv gezeigt, dass wir auch gegen Ball in der Lage sind den Gegner unter Druck zu setzen. Leider konnten wir das Spiel dennoch nicht gewinnen, die Chancen waren da – besonders in der Schlussphase.

Ohne Tore von Sebbo Manger wird´s schwer, oder?
Andreas Müller: Das stimmt so nicht. Natürlich ist Sebbo ein herausragender Fußballer und einer der zentralen Köpfe der Mannschaft. Dennoch haben wir offensiv auch andere Jungs, die die Kiste treffen. Zudem kann Sebbo für genau diese umso wertvoller sein und Platz schaffen, wenn sich die gegnerischen Verteidiger mehr auf ihn konzentrieren.

Wer betreut Wasserlosen/ Greßthal 2/ Schwebenried-Schwemmelsbach 3? Und welche Rolle kann dieses Team in der B-Klasse spielen?
Andreas Müller: Generell gibt es bei uns keine strikte Trennung zwischen diesen beiden Mannschaften – bei fast 25 Spieler hat, die regelmäßig zum Training erscheinen. Jeder, der im Team in der B-Klasse spielt, kann sich dort durch gute Spiel- und Trainingsleistungen für die Kreisklasse anbieten. Genau diesen Reiz wollen wir als Chance nutzen, um uns individuell und als Mannschaft weiterzuentwickeln.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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