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Wieso Traustadt in Donnersdorf zahlreiche Chancen vergab, aber dennoch gegen Geiselwind erstmals gewann – MIT VIELEN FOTOS!


Keiler

DONNERSDORF / GEISELWIND – Nach fünf Partien zum Start ohne Sieg sollte die Kirchweih in Donnersdorf gerade recht kommen für die gastgebende SG Traustadt, um in der Falkenberg-Arena endlich den ersten Sieg zu feiern. Doch Vorsicht: Der Gast aus Geiselwind hatte zuvor nur drei Mal gekickt – und trotzdem schon die doppelte Anzahl an Punkten aus dem Konto…

Die Geiselwinder schossen zuhause bei den beiden Heimsiegen gegen Reupelsdorf und die SG Frankenwinheim jeweils drei Tore, trafen auch doppelt zum Auftakt beim FC Fahr, wo sie aber fünf Buden kassierten. Traustadt/Donnersdorf musste bislang nie mehr als ein Gegentor hinnehmen, gegen die Schweinfurter Top-Teams FTS 2 und TV Oberndorf reichte es trotzdem nur zu einem 0:1, gegen Nordheim/Sommerach und bei Türkiyemspor Schweinfurt immerhin zu einem 1:1, in Brünnau gab´s ein 0:0.


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Und nun erst eine Partie der alten Herren am Vortag, das Vorspiel der Reserven (4:3 für die Gäste) und viel Regen: Der Platz war in wirklich keinem guten Zustand. „Spielerisch war hier nichts möglich, es ging nur mit langen Bällen“, wusste mit Ivo König der Spielertrainer der Gäste, der nicht ohne Grund die letzten 15 Minuten der Partie von der Abwehr in den Sturm wechselte. Denn Geiselwind versuchte irgendwie, gefährlich zu werden. Was aber über 90 Minuten nicht gelang.


„Donnersdorf hat das besser gemacht, dass muss man schon zugeben“, bestätigte Königer, dass der 1:0-Sieg der Hausherren am Ende hochverdient war, sein Team keine Gelegenheiten hatte, die Donnersdorfer aber eine Vielzahl. „Sowas rächt sich normaler Weise…“. Diesmal jedoch nicht. Als Tobias Hillenbrand kurz nach der Pause von Johannes Dietmeyer gefoult wurde, hielt Keeper Alexander Nasca den Elfmeter von Kevin Rippstein. Hillenbrand vergab zehn Minuten vor dem Ende die beste Konterchance freistehend.

Und so traf eben nur Markus Böhnlein kurz vor der Pause zum Goldenen Tor. Aus rund 20 Metern haute er den Ball oben rechts in den Winkel. „Es hat nicht sollen sein…“, hakte Ivo Königer die Niederlage dann aber doch schnell ab, „denn wir sind ja eigentlich gut in die Saison gestartet. Für uns ist jedes Spiel in dieser Liga ein Endspiel. Wir wollen mit den Plätzen unten nichts zu tun haben, schauen erstmal auf den Klassenerhalt.“ Die Voraussetzungen sind gut. Königer berichtet von selten unter 16, 17 Mann beim Training, „und auch der Teamgeist passt“.

In der Tabelle zog Traustadt/Donnersdorf nun gleich. „Der Sieg ar hochverdient. Aber ich muss uns ankreiden, dass wir den Deckel nicht drauf machen. Wir lassen Woche für Woche 100-prozentige liegen“, meinte Kevin Rippstein damit auch sich selbst. „Durch die katastrophale Chancenverwertung hatten wir vorher noch keinen Sieg geholt.“

Die kleine Kirchweih-Feier mit 25 zugelassenen Personen im Sportheim konnte die SG also genießen. „Ziel ist, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt Rippstein und blickt zurück, dass einzig beim 0:1 gegen Schweinfurt die FTS 2 spielerisch überzeugt habe, „ansonsten hätten wir eigentlich jedes Spiel gewinnen müssen“.

Und so geht´s weiter: Die Geiselwinder haben kommenden Sonntag wieder Heimrecht gegen Nordheim/Sommerach, müssen dann nach Brünnau, ehe die Tabellenführer der Freien Turner Schweinfurt 2 zum TSV kommen. Die SG Traustadt/Donnersdorf reist nicht weit zum TSV Gochsheim 2, wo sie kommenden Sonntag schon ab 13 Uhr gefordert ist. Nach dann gleich zwei spielfreien Wochenenden geht es anschließend zuhause – wieder in Donnersdorf – gegen den FC Fahr.

Fußball, Kreisklasse Schweinfurt 2: SG Traustadt/ Donnersdorf – TSV Geiselwind: 1:0 (1:0)

Donnersdorf: Patrick Papke – Cedric Wolf, Tim Willner, Michael Kieshauer, Patrick gernert, Fabian Schmitt, Markus Böhnlein, Johannes Kelber, Tobias Hillenbrand, Timo Böhnlein, Kevin Rippstein; eingewechselt: Jonas Kram, Lukas Etzel, Jonas Thurn; Spielertrainer: Kevin Rippstein.

Geiselwind: Alexander Nasca – Dominik Hümmer, Ivo Königer, Andreas Klein, Leon Hilpert, Johannes Dietmeyer, Max Franz, Paul Reinlein, Martin Ivanco, Jörg Müller, Moritz Brünner; eingewechselt: Clemens Dietmayer, Christian Dassler, Rudolf Gambichler, Sascha Ott; Spielertrainer: Ivo Königer.

Schiedsrichter: Rainer Krauß

Tor: 1:0 Markus Böhnlein (43.)

Zuschauer: 110 (in Donnersdorf)

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