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Anfangs nur zehn Haßfurter machten dem TV Jahn Schweinfurt das Leben schwer – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT / HASSFURT / WONFURT – Als der TV Jahn Schweinfurt seine ersten beiden Saisonspiele zuhause gegen Aidhausen und dann beim VfR Hermannsberg-Breitbrunn verlor, ohne ein einziges Tor zu erzielen, und zudem im Pokal bei Kreisklassist Euerbach/ Kützberg ausschied, da deutete wenig bis nichts darauf hin, dass dann fünf Siege in Serie folgen sollten. Der jüngste gegen einen abgestürzten, ruhmreichen Verein mit Tradition…

Der FC Haßfurt musste seine Kooperation mit dem TSV Wonfurt kurzfristig ja sogar auf die erste Mannschaft ausweiten, eigentlich war es nur für die zweite geplant. Doch der Notstand an Spielern ist dennoch akut. Auch diesmal musste mit Markus Wlacil der bereits 56 Jahre alte Sportvorstand auflaufen, stand in der Startformation, weil die beiden Wechselspieler, die zur Reserve gehören, erst nach der Pause auf den Platz durften. Die neuen BFV-Statuten sehen das so vor. Das hatte zur Folge, dass die Gäste am Jahnsplatz vor gezählten knapp unter 25 Zuschauern die ersten 45 Minuten mit nur zehn Mann bestritten.



Mit 15 Siegen und je sechs Unentschieden und Niederlagen belegten die Haßfurter – eigenständig – letzte Saison noch Rang vier und gewannen vergangenen Herbst an selber Stelle beim Tabellennachbarn TV Jahn in Schweinfurt mit 3:1. Zweimal Kreisliga-Dritter, war man die Jahre zuvor, dann Zweiter in der Corona-Saison hinter Stadtlauringen/ Ballingshausen, verpasste den Aufstieg in die Bezirksliga nur knapp.


Doch heuer ist der Wurm drin. Spielertrainer Louis Wlacil bekam die Mandeln entfernt, spielte bisher wie Lucas Wirth noch gar nicht. Janik Full fiel in Schweinfurt aus. So oder ähnlich läuft das seit Saisonstart. Gegen die Aufsteiger aus Unter- und Obertheres konnten die Haßfurter gar nicht antreten, die Stadtduelle gegen den TV und gegen Sylbach verloren sie. Nur beim SC Trossenfurt-Tretzendorf gelang bei einem 0:0 ein Punktgewinn.

Und diesmal? „Unter unseren Umständen haben wir aufopferungsvoll gekämpft. Aber nach hinten hat die Kraft gefehlt. Nach der intensiven Laufarbeit in der ersten Halbzeit war nach 60 Minuten die Luft raus“ kommentierte Vertretungstrainer Jochen Full das 3:0 der Schweinfurter, das Dominik Barth mit einem Schuss zum 1:0 zehn Minuten nach dem Seitenwechsel einleitete.

Ein bisschen Pech kam hinzu, weil Jahn-Keeper Marcel-Kevin Lomzik danach bei zwei richtig guten Chancen der Gäste glänzend parierte. „Vorn drin fehlt uns das Glück“, weiß Full, „so ist das Ergebnis ein Tor zu hoch ausgefallen. Aber bei fünf Langzeitverletzten leben wir von Woche zu Woche. Es geht nur um das Durchhalten bis zur Winterpause, danach kommen einige Spieler zurück – und wir haben dann hoffentlich in der Rückrunde kein Verletzungspech.“

Nächsten Sonntag gegen den SC Hesselbach und sieben Tage später bei der SG Üchtelhausen/ Zell-Weipoltshausen-Madenhausen haben es die Haßfurter nochmals mit Teams aus dem Schweinfurter Raum zu tun. Der TV Jahn muss nun erst nach Sylbach, erwartet dann die SG Untertheres/ Ottendorf/ Buch und bestreitet anschließend bei der SG Knetzgau/ Oberschwappach vielleicht ein echtes Spitzenspiel.

Nach dem jüngsten 3:0 zeigte Heiko Windhagen stolz die riesige, von den Spielern frisch renovierte Kabine, in der die Mannschaft am Samstag ein bisschen feiern konnte. Vrgessen war da schon wieder die abermalige, die siebte Saisonniederlage der Reserve im Vorspiel, die in der Kreisklasse heuer nicht auf die Beine kommt und auch gegen die SG Schnackenwerth verlor.

„Es macht Spaß hier oben“, sagt der neue Coach Windhagen, der als junger Spieler am Jahnsplatz kickte. „Heute hatten wir vier junge Burschen im Team, die noch keine 20 sind. Und jetzt wollen wir uns vorne festsetzen“, sagt er. Und lobt den Gegner. „Die haben es die erste Halbzeit gut gemacht. Wir hatten aber auch keine Ideen und haben Probleme, wenn sich jemand mit zehn Mann hinten rein stellt. Aber dann war bei den Haßfurtern die Luft weg – und wir haben endlich auch gute Spielzüge gezeigt…“

Fußball, Kreisliga Schweinfurt 2: TV Jahn Schweinfurt – SG FC Haßfurt/ TSV Wonfurt: 3:0 (0:0)

TV Jahn Schweinfurt: Marcel-Kevin Lomzik – Frederic Moenkeberg, Mansour Bayat, Richard Schreiner, Alexander Klein, Dominik Barth, Daniel Klusew, Marcel Krug, Mike Funk, Michael Maksimov, Matthias Wilhelm; eingewechselt: Alexander Woslomitel, Daniel Brozmann, Marcel Dudko, Patrick Lutsch, Thomas Kutovenko: ohne Einsatz: Kai Kedzierski – Alexander Keil; Trainer Heiko Windhagen

SG 1. FC Haßfurt / TSV Wonfurt: Nicolas Schmitt – Maximilian Ludwig, Jan-Michael Janus, David Wlacil, Daniel Polreich, Florian Hofmann, Kilian Nowak, Markus Büttner, Dorinel Braunreuter, Andre Schmid, Markus Wlacil; eingewechselt: Patrick Lutsch, Tobias Polreich; Trainer in Vertretung: Jochen Full.

Schiedsrichter: Hasan Dukellaj
Tore: 1:0 (55.) Dominik Barth, 2:0 (63.) Mike Funk, 3:0 (81.) Daniel Klusew
Zuschauer: 30

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