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Die verrückte Kreisliga Rhön: Oben fast Langweile, dafür noch 13 Teams in Abstiegsgefahr


Kauzen Frankonia Vollbier

RHÖN – Ramsthal gegen Rottershausen – so lautet am Freitagabend, den 12. November, unter Flutlicht die Begegnung einer Nachholpartie. Ansonsten beendet die Fußball-Kreisliga Rhön am kommenden Wochenende ihre Vorrunde. Ein Team absolvierte bereits alle 14 Spiele und überraschte zuletzt. Eines scheint zu marschieren – und im Keller geht es enger zu denn je. Eine Analyse.

Bis Mitte September hätte man meinen können, die Absteiger würden schon so gut wie feststehen. Die neue SG Reichenbach/ Burglauer/ Windheim hatte nach der Niederlage in Rottershausen nach neun Partien gerade mal fünf Punkte auf dem Konto. Aufsteiger FC WMP Lauertal wartete nach sieben Partien bei zwei Zählern noch auf den ersten Sieg.





Seitdem hat sich einiges getan. Die Reichenbacher kletterten nach einer Erfolgsserie zuletzt bis auf Rang sechs, gewannen jüngst das Derby in Poppenlauer und dürfen sich nach dem Aufschwung am finalen Spieltag der Hinserie ausruhen. Die Lauertaler sind wieder Letzter, aber ganz dicht dran. Festzumachen an einem Beispiel: Am Sonntag steht das Neulings-Duell beim FC Untererthal an, der sechs Pätze weiter vorne steht – mit einem Sieg würden die Lauertaler vorbei ziehen…


Sechs Zähler sind es auch nur zum FC Strahlungen auf Rang fünf. Eigentlich befinden sich 13 der 15 Teams noch in Abstiegsgefahr. Bei einigen war damit nicht unbedingt zu rechnen. Beispielsweise seien hier die Sportfreunde aus Herbstadt genannt, der SV Ramsthal oder Bezirksliga-Absteiger FC Westheim, jüngst mit der Heimniederlage gegen die Reichenbacher. Bei einem Sieg hätte man nach vorne schauen können. So gilt vor Heimspiel acht am Sonntag gegen den 13. aus Herbstadt: Der Gegner kann mit einem Sieg vorbei ziehen.

Generell sind die letzten acht am finalen Hinrunden-Spieltag unter sich. Am Samstag schon erwartet die SG Urspringen/ Sondheim als 14. den Zwölften aus Ramsthal. Sonntag dann haben es auch die Tabellennachbarn aus Steinach und Rottershausen miteinander zu tun.

Und vorne? Marschiert weiter der TSV Großbardorf 2, der sich von der ersten Saison-Niederlage bei den Lauertalern gut erholte und mit dem 3:1 gegen Untererthal antwortete. Mit neun Punkten Vorsprung geht´s nun ins Derby nach Wülfershausen.

Erster Verfolger ist der SV Riedenberg, trotz der jüngsten 2:5-Niederlage beim FV Rannungen in Pfändhausen, wonach die Hausherren wieder ein bisschen näher rückten. Der Dritte muss nun zum Siebten nach Bad Königshofen, Riedenberg erwartet den Fünften aus Strahlungen, der nach dem Trainerwechsel deutlich mit 3:0 gegen Urspringen gewann.

Was die Torjäger betrifft, so sind unter den Top-Ten jeweils zwei Jungs vom Tabellenführer vertreten, aber auch auch zwei Riedenberger und ein Duo von der Überraschungs-Mannschaft TSV/DJK Wülfershausen, die ohne die beiden Niederlagen jüngst gegen Ramsthal und in Steinach sogar Zweiter sein könnte. Nils Voigt traf schon 13 Mal, auch gegen Steinach doppelt, was aber nichts half.

Sein Teamkollege Patrick Warmuth kommt genauso auf acht Treffer wie die beiden Großbardorfer Benjamin Diemer und Florian Dietz, wie Steinachs Aaron Friedel, der Rannunger Daniel Kraus (auf dem Bild im roten Trikot neben dem Großbardorfer Mathias Leicht rechts neben ihm) und Riedenbergs Kevin Lormehs. Noch vor ihnen: Riedenbergs Lukas Hergenröther (11) und Untererthals Lukas Tartler (10). Die Top-Ten rundet Julian Göller vom FC Rottershausen mit sieben Buden ab.


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