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Ewige Tabelle der Kreisligen Schweinfurt: Eine Reserve vorne, eine DJK Zweiter, der Dritte ist weg


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STADT UND LANDKREIS SCHWEINFURT – Ernst Reichel hat´s genau ausgerechnet. Er sendete an anpfiff.info die ewige Tabelle der Schweinfurter Fußball-Kreisligen bis 2019. Der 1962 geborene kaufmännische Angestellte aus dem oberfränkischen Naila begeistert sich seit seiner Jugend schon für das Erstellen von Fußballstatistiken.

„Ursprünglich lag der Schwerpunkt auf den regionalen oberfränkischen Ligen. Dies erweiterte ich nach und nach auf den gesamte bayerischen Amateurfußball bis zur Ebene Kreisliga. Mein Ziel ist die Archivierung von Ergebnissen und Terminplänen der der Kreisligen in Bayern ab der Saison 1988/89 und das daraus Erstellung von Gesamt-Tabellen der jeweiligen Liga. Es fehlen jedoch hierzu größtenteils noch Daten vom Zeitraum 1988/89 – 2003/04, ausgenommen Oberfranken“, sagt er.


AOK - Keine Kompromisse

103 Mannschaften haben seit 2005 in den zwei Kreisligen gespielt oder machen das heute noch. Seit der Spielkreis getrennt wurde in Schweinfurt und die seitdem eigenständige Rhön sind nunmehr 15 Jahre vergangen. Und die ewige Tabelle dieser höchsten Liga auf Kreisebene von 2005 bis 2019 zeigt durchaus Überraschendes. Denn kein Team hielt alle 14 Spielzeiten durch…


Auf immerhin 13 kommen drei Mannschaften. Aber in der Zahl der absoluten Punkte belegen sie lediglich die Plätze zwei, vier und sieben. „Vize“ ist dabei die DJK Schweinfurt, die in 376 Partien 563 Punkte sammelte, die nur eine Saison nicht der Kreisliga Schweinfurt angehörte, als der langjährige Landesligist unter Spielertrainer Martin Schneider nochmals für eine Runde den Sprung in die Bezirksliga schaffte.

Rang vier belegt die SG Eltmann mit 372 Partien und 524 Punkten, im Schnit also 1,41 im Vergleich zu den 1,50 der DJK Schweinfurt. Siebter ist der FC Neubrunn, mit ebenfalls 372 Spielen, 482 Zählern, 1,30 im Schnitt und der aktuellen Gegenwart in der Kreisklasse, in die der einstige Bezirksligist schon 213 mal abstieg, um sofort wieder die Rückkehr zu schaffen. Eltmann hatte 2009/10 seinen „Betriebsunfall“ Kreisklasse. Ebenfalls aber sofort wieder gut gemacht…

Die meisten Punkte trotz nur elf Jahre der Zugehörigkeit sammelte der FC Sand 2 (auf dem Bild beim Jubel über den Aufstieg 2019). 649 an der Zahl, macht einen Schnitt von 2,07 und den eindeutig besten der ersten 25 Mannschaften, also der Dauerbrenner dieser Kreisliga, aus der sich die Sander gerade eben das vierte Mal in Richtung Bezirksliga verabschiedet haben. Bisher wurden daraus immer nur Einjahres-Ausflüge, wonach es auch aktuell aussieht, wenngleich Corona aus dem einen Jahr bereits zwei machte. In der Kreisliga bedeutete Rang sechs 2014/15 die schlechteste Platzierung in all der Zeit. So erklärt sich der gute Schnitt.

Der wird nur vom TSV Röthlein auf Platz 27 überboten: 2,08 in vier Saisons. Oft gehörte man der Bezirksliga und der einstigen BOL an, aktuell ist man trotz Zusammenschluss mit dem TSV Schwebheim, nur ein Kellerkind in der Kreisklasse. Noch bessere Punktschnitte können der TSV Gochsheim, die Oberschwarzacher, die FT Schweinfurt und die FSG Wiesentheid vorweisen. Gochsheim mit nur zwei Saisons von 2014 bis 2016, als einmal 68 Punkte nicht zum Aufstieg reichten, der danach mit 79 aus nur 28 Partien glückte. 2,82 Zähler pro Match waren es im Meisterjahr.

83 aus 30 Spielen, 2,77 im Schnitt, holten die Oberschwarzacher bei ihrem Durchmarsch von der A-Klasse in die Bezirksliga, 70 aus 26 (Schnitt 2,69) Die Freien Turner Schweinfurt bei ihrem Betriebsunfall vor dem Durchmarsch in die Landesliga. Und 70 aus 28 (2,50) die FSG, inzwischen als TSV/DJK Wiesentheid Bezirksligist, unter dem Doppelnamen 101., weil die Reserve eine Saison in der Kreisliga spielte. Die FSG 2 kam dort sogar auf fünf Runden, bedeutet Rang 33 in der ewigen Tabelle.

Interessant ist immer ein Blick auf Vereine, die heute ganz woanders spielen oder gar nicht mehr. Uns da haben wir auf Platz drei bereits einen Kandidaten: Der FSV Viktoria Krum ist in der Eigenständigkeit Vergangenheit. Das kleine Dorf nahe Zeil spielte zehn Jahre in dieser Kreisliga, sammelte 551 Punkte und hatte ein grandioses Jahr 2014/15, als man mit 78 Punkten aus 30 Partien Meister wurde vor den beiden Bezirksliga-Absteigern aus Forst und Gochsheim.

Platz acht belegt der TSV Waigolshausen, der nun als SG zusammen mit Theilheim (der TSV ist 51., mit vier Spielzeiten) und Hergolshausen wieder am Tor der Kreisliga klopft. Unten eine Szene aus der Partie der SG bei den Freien Turnern Schweinfurt 2. Neun Jahre bedeuten Rang 14. für den SV Herlheim, inzwischen als SG mit Zeilitzheim und Unterspiesheim 2 trotzdem nur noch Kellerkind in der A-Klasse. 15. ist der SC Maroldsweisach, ebenfalls inzwischen A-Klassist.

Als 17. hat der FC Haßfurt in sieben Jahren nur 70 Punkte mehr gesammelt als der FC Haßfurt 2 in deren sechs auf Rang 24. Fünf Jahre hielt es der VfL Euerbach aus, inzwischen mit Kützberg als SV Landesligist. 34. ist der VfR 07 Schweinfurt, der nach vier Saisons zur FSG Schweinfurt (Zusammenschluss mit dem SC 1900, der nun mit dem TV Jahn zusammen spielt) wurde, um 2011/12 während der Runde zurückzuziehen. Inzwischen gibt´s den VfR 07 nicht mehr – Konkurs! Aus dem Verein ging der 44-fache Nationalspieler Ander Kupfer vor und absolvierte Robert Bernard 1936 sogar zwei Spiele für die Auswahl von Otto Nerz, als er noch für den VfR 07 kickte, der mal im Pokal vor 8000 Zuschauern an Rapid Wien scheiterte und der 1939 bis 1941 in der Gauliga Bayern, der damals höchsten Klasse, zusammen mit Bayern München spielte…

Bleiben wir bei den Schweinfurter Teams in der ewigen Tabelle der Kreisliga: Der TV Oberndorf ist 102. und Vorletzter mit einer Saison, 30 Partien und 19 Punkten, nur knapp vor der DJK Fürnbach aus dem Steigerwald, die als Schlusslicht 17 Zähler sammelte. TürkGücü Schweinfurt belegt Rang 71 mit zwei Spielzeiten, Hilalspor Schweinfurt, nun am Hutrasen Nachfolger des VfR 07, hielt es drei Jahre aus – Rang 62.

Der heutige Landesligist FC Geesdorf machte drei Jahre Station auf dem Marsch nach oben. Bedeutet Platz 39. Mit den Rängen 22 und 40 ist Mühlhausen zwei Mal vertreten: Als TSV eigenständig und mit Schraudenbach als SV. Der SV Schraudenbach belegt mit einer Saison und 35 Punkten Rang 84. Vier Jahre war der SV Frankenwinheim Kreisligist, nach dem Landesligajahr in den 90ern und vor dem Zusammenschluss mit Schallfeld, aktuell A-Klasse.

Auf den Plätzen 49 bis 55 reihen sich nacheinander Teams ein, die es heute so nicht mehr gibt: Es beginnt mit dem FC Wipfeld (heute als SG Eisenheim/ Wipfeld wieder Kreisligist), geht weiter mit dem TV Obertheres (Dampfach 2/ Obertheres), dem TSV Theilheim (siehe oben), dem SV Kirchschönbach (SG Schönbach-Siegendorf mit Altenschönbach, A-Klasse), dem TSV Prappach (SG Prappach/ Oberhohenried, belegt Rang 88) und den beiden DJK´s aus Schwemmelsbach und Schwebenried, die zusammen auf fünf Saison kommen, die zusammen nun schon lange Landesligist sind, deren Reserve Rang 100 belegt.

Ebenfalls nicht mehr unter diesem Namen treten inzwischen an: Der VfL Kleinlangheim (Tabellenplatz 58, inzwischen SG Klein-/ Großlangheim), der TSV Nordheim (59, Nordheim/ Sommerach), der SV Oberwerrn (73, FV Nieder-/ Oberwerrn – auf Rang 93), die DJK Rieden (76, mit Eßleben 3 und Opferbaum B-Klassist), die Kirschenthaler Sportfreunde Stettbach (77, SG mit Zeuzleben), der TSV Maßbach (78, FC WMP Lauertal), die DJK Stadelschwarzach (82, SG mit Prichsenstadt), die SG Löffelsterz/ Reichmannshausen (87, nun auch mit Abersfeld), der SC Ebrach (89., nun mit Großgressingen), der TSV Castell (94., nun mit Wiesenbronn), der SC Geusfeld (96, nun mit Untersteinbach),

Kurios: Auf den Platzen 66 (eine Saison) und 67 (deren drei) liegen nebeneinander Ex-Landesligist FC Augsfeld, gefolgt von der eigenen Reserve, die drei Jahre höher spielte als nun die erste Mannschaft, die in der a-Klasse freilich ganz vorne steht. Die DJK Gramschatz hat sich inzwischen in den Kreis Würzburg zurückgezogen, spielt dort in der A-Klasse. Die Sportfreunde Holzhausen (Platz 85) und der SV Stadtschwarzach (Platz 99) haben den Betrieb eingestellt. Der TSV Westheim (Platz 64) ist nur noch B-Klassist und liegt geographisch zwischen Oberschwappach (Platz 81) und Knetzgau (Rang 16, der TSV), die zur neuen Saison fusionieren.

 

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