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Grettstadt nach dem 2:2 gegen Geo und vor Fahr: „Unsere Heimbilanz ist unterirdisch!“


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GRETTSTADT – Nach dem Remis gegen Tabellenführer FC Gerolzhofen steht das zweite Heimspiel in Serie für den TSV Grettstadt an. Die Aufgabe klingt wesrntlich leichter, denn es kommt das schon etwas abgeschlagene Schlusslicht aus Fahr zum Team von Spielertrainer Florian Hetzel, das bei einer ausgeglichenen Bilanz zuhause bislang nicht immer überzeugen konnte.

Vor dem finalen Match in diesem Jahr schnappte sich FuSWball.de den 33-Jährigen und bat ihn zum Gespräch.



Florian, was überwog nach dem 2:2 jüngst gegen Gerolzhofen: Freude über den Punkt gegen den Tabellenführer? Oder Enttäuschung nach einer zweimaligen Führung?
Florian Hetzel: Nein, enttäuscht waren wir nicht! Klar hätten wir gerne drei Punkte zu Hause behalten, aber mit dem Punkt können wir gut leben.


Florian Hetzel im Gelben Trikot

Nun geht´s gegen Fahr. Bislang haben sich in den beiden ersten Rückrundenspielen gegen Unterspiesheim und Gerolzhofen die Remis aus der Vorrunde wiederholt. Da habt Ihr in Fahr verloren und seid folglich gewarnt?
Florian Hetzel: Auf jeden Fall! Wir tun uns gegen Mannschaftenn die in der Tabelle weiter unten stehenn immer schwerer, als gegen die oberen Mannschaften. Dazu kommt die verdiente Niederlage aus dem Hinspiel. Deshalb geben wir die Woche über nochmal Gas und bereiten uns gut vor, um im letzten Saisonspiel zu Hause einen Dreier einzufahren.

Ganz zufrieden kannst Du mit der Saison bisher wohl nicht sein angesichts vieler Heimniederlagen und auch der Pleite jüngst in Egenhausen?
Florian Hetzel: Unsere Heimbilanz ist tatsächlich unterirdisch. Auch die angesprochene Niederlage in Egenhausen war total unnötig. Wir haben leider oft zwei Gesichter gezeigt und dadurch einige Punkte liegengelassen.

Florian Hetzel (rechts) neben Fabian Benkert

Dafür habt Ihr den seitdem schwächelnden Schleeriethern die erste Niederlage beigebracht. Nachdem jüngst auch Wülfershausen zuhause verlor, seit Ihr bis auf fünf Punkte an Platz zwei dran. Geht der Blick noch nach vorne?
Florian Hetzel: Platz 2 bis 7 trennen nur sechs Punkte. Es war klar, dass es lange Zeit spannend und eng in der Tabelle bleiben wird. Ich denke, dass es auch nach der Winterpause noch eine Weile so ist. Wenn wir weiterhin in der Häufigkeit gegen untere Mannschaften Punkte liegen lassen, dann brauchen wir nicht auf Plätze weiter oben schielen!

2023 startet mit dem wohl wegweisenden Auswärtsspiel in Wülfershausen. Dort wird Fabian Benkert, Dein alter Kollege bei den Schnüdeln, am Saisonende aufhören. Gibt´s bei Dir schon eine Tendenz über den Sommer 2023 hinaus?
Florian Hetzel: Wir werden uns in der Winterpause zusammensetzen.

Fahr mal hin und kehr mal ein: Hähnchen und mehr in der Gaststätte Mamra in Grettstadt

Wie hat sich denn der neue Pächter des TSV-Sportheims eingelebt? Findet man Euch da öfters nach dem Training oder nach Spielen?
Florian Hetzel: Schani hat sich super eingelebt. Wir als Mannschaft hatten zu unserem neuen Wirt und seinem Team von Anfang an einen super Draht. Nach dem Abschlusstraining zur Versammlung, auf jeden Fall nach den Heimspielen und auch ab und zu nach Auswärtsspielen ist die Mannschaft im Sportheim zu finden.

Florian Hetzel im Schnüdel-Dress

Kurzer Blick noch auf Schweinfurt 05, wo Du lange gespielt hast: Wie sehr schmerzt Dich das, was bei den Schnüdeln gerade passiert?
Florian Hetzel: Was heißt, es schmerzt mich? Klar würde ich die Schnüdel lieber weiter oben sehen. Es hat sich allerdings so viel verändert, seitdem ich gegangen bin, um mitsprechen zu können, an was es liegt.

Umso schöner dafür zu sehen, dass der TSV Forst gerade um den Aufstieg in die Landesliga mitspielt?
Florian Hetzel: Es freut mich natürlich für einige, mit denen ich zusammen in Forst war, dass sie weiterhin zu den Top-Mannschaften in der Bezirksliga gehören. Ich wünsche Pero Skoric weiterhin viel Erfolg – und vielleicht klappt es ja mal mit dem Aufstieg.

Florian Hetzel im grünen Forster Trikot

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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