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Hofheims künftiger Bürgermeister Alexander Bergmann: Am Wahltag kein Wahlhelfer und wohl beim Derby gegen die Füchse


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HOFHEIM – Rügheim spielt in Ziegelanger, Goßmannsdorf gegen den FC Sand 2. Lendershausen/ Ostheim muss zu Fürnbach/ Dankenfeld und der SV Hofheim erwartet zu einem Derby die Füchse aus Burgpreppach. Das ist das Fußball-Programm am kommenden Sonntag, den 13. November. Für den Vorsitzenden des HSV ist es ein besonderer Tag.

Nein, nicht dem Hamburger SV in der 2. Bundesliga, sondern dem SV Hofheim, den kleinen Bruder in den Haßbergen. Die genannten Vereine aus den umligenden Dörfern sind allesamt Ortsteile von Hofheim, das insgesamt ein bisschen mehr als 5000 Einwohner hat. Den HSV führt Alexander Bergmann, der mutmaßlich bald auch „Chef“ der gesamten Stadt ist. Denn er bewirbt sich als Bürgermeister und dürfte gewählt werden. Denn der CSU-Kandidat ist der einzige, der sich zur Wahl stellt.


Mezger



FuSWball.de sprach im Vorfeld mit dem 37-Jährigen.


Alexander, mutmaßlich steigt aktuell die Aufregung. Oder bist Du ganz gelassen, weil es ja keinen Gegenkandidaten gibt?
Alexander Bergmann: In dieser Woche habe ich noch drei Wahlveranstaltungen, zwei Ausschusssitzungen und ein Vereinsjubiläum, da bleibt keine Zeit für Aufregung. Ich freue mich auf den Wahltag und gehe sehr demütig an die Sache heran.

Warum bewirbt sich denn sonst niemand um das Amt als Nachfolger von Wolfgang Borst?
Alexander Bergmann: Das weiß ich nicht. Ich kann die Frage nur für mich beantworten und ich habe mich in den letzten Monaten seit der letzten Stadtratswahl für eine Kandidatur entschieden. Große Teile der Bevölkerung und meine ganze Partei stehen dabei hinter mir. Im Stadtrat haben wir ein sehr gutes Miteinander, es geht nie um Parteigeplänkel wie in manch anderen Gremien, sondern immer um die Sache.

Und warum strebst Du das Amt des Bürgermeisters an?
Alexander Bergmann: Ich liebe meine Heimat und möchte gerne aktiv mitgestalten. Mich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen waren mir schon immer wichtig. Dabei gehe ich sehr gerne voran und packe selbst mit an. In den letzten Jahren konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln und mir ein ordentliches Netzwerk aufbauen. Auch der Rückhalt in der Bevölkerung haben mich dabei immer motiviert.

 

Was machst Du aktuell noch beruflich und wie schaut Dein politischer Werdegang aus?
Alexander Bergmann: Aktuell arbeite ich noch bei der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge in der Versicherungsabteilung. Seit meiner Jugend bin ich politisch interessiert und engagiert. 2014 wurde ich Stadtrat und bin zudem seit 2020 Kreisrat in den Haßbergen. Bei uns in Hofheim bin ich Orts- und Fraktionsvorsitzender und im Kreis jeweils Stellvertreter.

Macht´s Spaß, sich in allen Ortsteilen bei Informationsveranstaltungen vorzustellen? Los ging´s ja Ende Oktober in Eichelsdorf, am 11.11. steht im Pfarrheim zu Hofheim der letzte Termin an…
Alexander Bergmann: Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, mich in jedem Ortsteil vorzustellen. Bislang waren alle Veranstaltungen sehr gut besucht, obwohl ich der einzige Kandidat bin. Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich, mit den Menschen in den Austausch zu kommen.

Alexander Bergmann

Wirst Du am Sonntag trotzdem beim Fußballspiel gegen Burgpreppach sein können?
Alexander Bergmann: Seit fast 20 Jahren bin ich erstmals kein Wahlhelfer (lacht). Von daher habe ich am Wahltag mal „frei“ und werde mir die Begegnungen gegen die Füchse anschauen.

Kann man als Bürgermeister von Hofheim danach trotzdem Vorsitzender eines Vereins bleiben? Oder lässt das dann die Zeit gar nicht mehr zu?
Alexander Bergmann: Mir ist das Ehrenamt sehr wichtig und ich werde niemanden im Stich lassen. Bislang habe ich ja auch Vollzeit gearbeitet und war in meiner Freizeit Vorstand. Aber das wird man sehen, wie wir uns zukünftig aufstellen.

Alexander Bergmann

Wie war das Spiel diesen Sonntag in Zeil?
Alexander Bergmann: Verdienter Sieg der Nullachter, vielleicht einen Tick zu hoch. Unterm Strich ein gebrauchter Tag unsererseits, obwohl wir die erste halbe Stunde super im Spiel waren. Aber gegen Topmannschaften reichen nur gute Phasen im Spiel nicht. Zeil will in die Kreisliga, die werden noch ein gehöriges Wort um den Aufstieg mitreden.

Die Vorrunde habt Ihr als Zweiter hinter Schnungen abgeschlossen. nach ein paar kleineren Anlaufschwierigkeiten läuft´s inzwischen ganz gut. Klappt das mit der sofortigen Rückkehr in die Kreisliga?
Alexander Bergmann: Wir haben erst 16 von 30 Spieltage hinter uns, das Saisonende ist noch so weit weg und die Liga ist so ausgeglichen. Der letzte Spieltag spricht ja für sich… Schonungen setzt sich jetzt scheinbar ab, dahinter ist alles sehr eng.

Auf dem Bild von links: Tobias Jünger (Spielausschuss), Tim Wagner (Trainer), Alexander Bergmann (1. Vorsitzender)
Foto: Bastian Eiring

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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